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Kapitel 3 - Die Vorarbeiten



Im Vorfeld wurden tausendundeine Ideen analysiert und meist für gut befunden. Sekunden später wurden sie als völlig unbrauchbar verworfen und später doch wieder ausgegraben. Wie unsere Vorstellungen im Detail umzusetzen sind, war uns zu Beginn nicht wirklich klar. Die erste richtig gute Entscheidung war, das Denken vorübergehend einzustellen und dem Zerstörungstrieb freien Lauf zu lassen. Der Raum wurde völlig entkernt, alte Wandverkleidungen wurden ebenso herausgerissen wie die Strom- und Wasserleitungen.



BaustelleBlick in die Baustelle
FensterHier war einmal ein Fenster



Nische für die FutterkücheIn dieser Nische wird später ....
Nische für die Futterküche... die Futterküche ihren Platz finden



ZwischenwandDie Wand zwischen Futterküche und Terrarium
StromversorgungVorbereitungen für die neue Stromversorgung



Wovon viele Archäologen in ihren Grabungsstellen nur träumen können, wurde bei uns Realität. Was so alles an historischen Funden zu Tage kommt, ist wirklich sensationell, so zum Beispield Legosteine aus frühester Kindheit. In einer alten Abzweigdose steckten Extrakte historischer Schriften, die die Heldentaten des heimischen FC huldigten. Ein längst vergessener Fensterschacht wurde freigelegt und darin befand sich sogar eine Münze aus dem letzten Jahrtausend! Na gut, war nur ein 10-Pfennig-Stück von 1973.



Platz für das TerrariumHier soll später ...
Platz für das Terrarium... das große Terrarium entstehen



SitzeckeSitzecke in der Futterküche
FensterBlick von der Sitzecke in das Terrarium



Nachdem alle Wasser- und Stromanschlüsse vorbereitet waren, wurde die neue Wandverkleidung fertig gestellt und der Boden gefliest. Der Heizkörper verblieb an seinem ursprünglichen Standort. Als nächstens wurde die Zwischenwand eingezogen, isoliert und verkleidet. Die Tür und das Fenster wurden eingesetzt. Das Fenster (210 cm x 90 cm) lässt sich nicht öffnen. Es dient als Sichtfenster von der Küche ins Terrarium und gleichzeitig zur Versorgung der Küche mit Tageslicht, da die Küche selbst kein Fenster besitzt. Aus dem gleichen Grund haben wir als Terrarientür eine Ganzglastür (200 cm x 83 cm) gewählt.

Parallel wurde die Futterküche eingestellt. Als Wandverkleidung haben wir Kronospanplatten (U 112 PE Hellgrau) in einer Stärke von 8 mm gewählt. Die insgesamt 3 Platten wurden vom Händler beinahe passgenau zugeschnitten, wir mussten nur an einigen Stellen leichte Korrekturen vornehmen. Der Küchenblock beinhaltet neben einer Spülmaschine viele Schubladen in denen das umfangreiche Zubehör komfortabel untergebracht werden kann. Der hohe und drehbare Wasserhahn bietet die Möglichkeit, größere Behältnisse wie Gießkannen, Wassereimer oder große Faunaboxen zu füllen. Zudem kann der Brausekopf aus der Halterung entnommen werden, wodurch eine größere Reichweite entsteht.



FutterkücheDie Futterküche
WasseranschlussSeparater Wasseranschluss mit Spiralschlauch



Oberhalb der Küchenzeile sind 4 Strahler angebracht, die die Arbeitsplatte ausleuchten und so ein helles und schattenfreies Arbeiten ermöglichen. Im Hintergrund sind zwei Steckdosen und zwei Schalter zu erkennen, einer für die Strahler und der zweite für den Ventilator.

Vor dem Terrarienfenster wurde eine kleine Sitzgruppe eingerichtet. Der Raum wurde mit einer rötlichen Tapete ausgestattet, was optisch gut zu den grauen Platten passt. Eine weiße Holzdecke verleiht dem Raum nach oben einen sauberen und hellen Abschluss. Im Hintergrund erkennt man einen der beiden Sicherungskästen mit Sicherungen und Zeitschaltuhren. Der zweite befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite. Um das Terrarium mit Wasser zu versorgen wurde seitlich zur Küchenzeile ein zweiter Wasseranschluss mit einem platzsparenden Spiralschlauch angebracht.



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