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Kapitel 6 - Die Technik



 Technik



Die Stromversorgung erfolgt über zwei getrennte Stromkreise.

  • Verteiler I (in der Skizze grün dargestellt) versorgt die Küchenzeile. Dazu zählen die 4 Deckenstrahler, der Lüfter (L1), die Steckdose für die Spülmaschine (S1), je eine Doppelsteckdose über der Arbeitsplatte (S2), in der Nähe der Sitzgruppe (S3) und unterhalb der Decke im Terrarium (S4 und S5). Zurzeit werden zwei der insgesamt drei Wärmestrahler über Verteiler I gesteuert.
  • Verteiler II (in der Skizze blau dargestellt) ist zuständig für die Doppelsteckdosen in der Futterküche (S6) und im Terrarium (S7 und S8). Zurzeit werden die Deckenbeleuchtung, der dritte Wärmestrahler, die Teichpumpe und das Terrarium für die Orangeaugen-Helmskinke (Tribolonotus gracilis) über Verteiler II gesteuert.

Jede der 8 Steckdosen (S1 bis S8) ist über eine eigene Sicherung abgesichert, jeder Verteiler über einen eigenen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter). S4 bis S8 werden über Zeitschaltuhren gesteuert. Das ermöglicht die individuelle Steuerung der Teichpumpe, der Deckenbeleuchtung und jeder einzelnen Wärmelampe.

Sollte eine der beiden Stromversorgungen ausfallen, kann die andere zumindest die wesentlichen Funktionen übernehmen. Der Ausfall der Küche ist dabei unproblematisch, wichtiger ist es, die klimatischen Bedingungen im Terrarium abzusichern. Die vier Doppelsteckdosen (S4/S5) und (S7/S8) sind unmittelbar unter der Decke angebracht. Die Versorgung der Verbraucher erfolgt über Kabelkanäle, die auf die Decke geschraubt wurden. Im Ernstfall kann mit wenigen Handgriffen auf eine Steckdose an der gegenüberliegenden Seite zurückgegriffen werden.



Verteiler IVerteiler I
EnergieversorgungDie Energieversorgung erfolgt über die Terrariendecke



KameraKamera
TeichDer Teich mit Pumpe, Filter und Leguan



Die Versorgung mit Tageslicht erfolgt im Wesentlichen durch das Fenster zum Garten. Ergänzend sind als Deckenbeleuchtung mehrer T5-Röhren (je 1480 mm / 80 Watt) installiert, dazu Wärmelampen, die individuell bestückt werden können, z.B. mit Powersun UB 160. Die Grundwärme erfolgt über einen Heizkörper, der über die Gas-Zentralheizung inkl. Nachtabsenkung gesteuert wird.

Das obere rechte Bild zeigt die Doppelsteckdose (S4) zwischen den beiden Säulen. Sie versorgt einen der drei Wärmestrahler. Wir haben die alte dunkle Holzdecke mit dünnen weißen Kunststoffplatten überzogen. Die jeweils 150 x 100 cm großen Platten wurden an den Stoßkanten mit weißem Gewebeband (Panzertape) verklebt. Durch diese Maßnahme wirkt der Raum insgesamt erheblich heller und größer. Zudem wird die Decke ein wenig vor der Feuchtigkeit geschützt.

Ein individuell gestalteter Teich (z.B. mit Folie) ist sicherlich attraktiv, birgt aber auch Gefahren bezüglich der Dichtigkeit oder der möglichen Beschädigung durch die Tiere oder den Pfleger. Ein defekter Teich im Garten mag ärgerlich sein, ein undichter Teich im Keller kann dagegen richtig unangenehm werden, insbesondere wenn die undichte Stelle nicht gleich bemerkt wird. Also haben wir uns für die sichere Variante entschieden und einen PE-Fertigteich besorgt. Eine äußert komfortable Variante: hinstellen und fertig! Schnell stellte sich heraus, dass dieses ungleich geformte Fertigprodukt noch weitere Vorteile zu bieten hat. An der Außenseite lassen sich wunderbare Höhlen und Unterschlupfe für die Tiere einrichten und die "Uferzone" im Inneren wird von den Tieren gerne zum Trinken genutzt. Falls sich kleinere Tiere im Terrarium befinden, können hier Kletterhilfen angebracht werden um das Aussteigen aus dem Teich zu vereinfachen.

Die Wasserversorgung erfolgt ausschließlich über die Futterküche. Dort gibt es einen Anschluss unter der Küchenzeile für das Spülbecken und die Spülmaschine. An dem zweiten Anschluss wurde ein Gartenschlauch angebracht, der zum Bewässern des Terrariums genutzt wird. Auch der Teich wird hierüber versorgt. Mit Hilfe der Kamera haben wir die Möglichkeit die Tiere zu beobachten ohne uns (ggf. störend) in ihrer Nähe aufzuhalten.



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