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Kapitel 2 - Die Planung

Grundriss

Die Futterküche

Der vordere Teil des Raumes dient gleich mehreren Zwecken. Im Mittelpunkt steht die Küchenzeile. Hier wird das Futter für die Tiere vorbereitet und der Abwasch erledigt. Der zusätzliche Wasseranschluss wird mit einem Gartenschlauch versehen um alle Bereiche das Terrariums zu erreichen; zum Sprühen, zum Versorgen des Teiches und zum Gießen der Pflanzen. Eine Sitzgruppe lädt zum Verweilen vor dem großen Sichtfenster ein. Hier können die Tiere von außen beobachtet werden. In einer Nische zwischen Eingangstür und Terrarientür passt exakt ein 120 cm-Terrarium. Dort werden die Orangeaugen-Helmskinke (Tribolonotus gracilis) untergebracht. Ein kühler und damit idealer Standort, da die auch als "Buschkrokodile" bezeichneten Skinke keine Hitze vertragen.

Das Terrarium

Die Eingangstür zum Terrarium liegt in einer Linie zur Eingangstür. Das hat den Vorteil, dass größere Gegenstände wie zum Beispiel Baumstämme problemlos hinein- bzw. wieder herausgetragen werden können. In der hinteren rechten Ecke wird das Wasserbecken platziert. Eine Pumpe mit Filter wird das Wasser reinigen und beim Zurücksprudeln für optische und akustische Reize sorgen. Das Fenster zum Garten sorgt für Tageslicht und Frischluft. In einer späteren Ausbaustufe soll ein Durchgang zum Garten entstehen. Die Gestaltung der Wände ist eine besondere Herausforderung. Gekachelte Wände mögen pflegeleicht sein und die Wände vor Feuchtigkeit schützen, sind optisch aber eine Katastrophe. Eine derart sterile Atmosphäre wollten wir keinesfalls. Seit unserem Besuch in Mexiko sind wir begeistert von den Wäldern, den frei lebenden schwarzen Leguanen und den faszinierenden Maya-Tempeln. Auch wenn wir es gerne hätten, aber mit unseren bescheidenen Mitteln können wir dieses Szenario natürlich nicht nachbilden. Dennoch bleibt der Anspruch, diesem Ideal so nahe wie möglich zu kommen. Zumindest eine Wand soll mit Säulen dekoriert werden. Kräftige Baumstämme im Zentrum des Terrariums bieten Kletter- und Liegemöglichkeiten für die Tiere. Zahlreiche Pflanzen sollen den Raum nach und nach erobern und für ein attraktives Umfeld sorgen.

Soweit also zur Theorie des Terrarienbaus. Was letztlich aus diesen Vorstellungen wurde, zeigen die nächsten Kapitel.

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