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Glossar O



Ocellen

  • lat ocellus (kleines Auge)
  • Als Ocellen werden punktförmige Lichtsinnesorgane bezeichnet, insbesondere die Einzelaugen der Gliederfüßer, die sie ergänzend zu den Komplexaugen besitzen.
  • Sie befinden sich in der Kopfmitte (Medianocellen) oder an den Seiten des Kopfes (Lateralocellen).
  • Ocellen dienen wahrscheinlich der Helligkeitswahrnehmung (zur Messung der Lichtstärke) und bei fliegenden Insekten als Gleichgewichtsorgan.



olfaktorisch

  • lat. olfacere (riechen)
  • beschreibt die Wahrnehmung von Gerüchen



Ommatidien

  • "Einzelaugen" aus denen sich das Facettenauge (Komplexauge) der Gliederfüßer zusammensetzt. Je nach Anforderungen an das Sehvermögen setzt sich ein Komplexauge aus 300 (z.B. Glühwürmchen) bis 20.000 (z.B. Libellen) Einzelaugen zusammen.



omnivor

  • lateinisch omnivorus (alles verschlingend)
  • beschreibt Organismen ohne Spezialisierung auf eine bestimmte Nahrung (Allesfresser)
  • meist werden Tiere als omnivor bezeichnet, wenn sie sich sowohl von tierischer als auch von pflanzlicher Nahrung ernähren



Ontogenese

  • beschreibt die individuelle Entwicklungsgeschichte eines einzelnen Lebewesens, von der befruchteten Eizelle bis zum Erwachsenen.



oophag

  • griechisch oion (Ei) und phagos (Fresser)
  • bedeutet: sich von Eiern ernährend



Oothek

  • Eipaket (oder Kokon) von Fangschrecken und Schaben, die aufgrund dieser Gemeinsamkeit unter der Bezeichnung Oothecaria zusammengefasst werden
  • In den Ootheken sind die Eier vor Umwelteinflüssen und Fressfeinden geschützt
    Oothek einer GottesanbeterinOothek einer Gottesanbeterin



ophiophag

  • bedeutet: Schlangen fressend



Organellen

  • Als Organell (kleines Organ) wird ein Bereich einer Zelle bezeichnet, der abgrenzbar ist und eine besondere Funktion übernimmt.
  • Beispiel Mitochondrium: Ein Organell, das als Energieversorger in Zellen mit Zellkern fungiert.
  • Beispiel Golgi-Apparat: Ein Organell, das u.a. an der Bildung von Sekreten beteiligt ist.



Oviparie

  • lateinisch oviparus (Eigeboren)
  • Fortpflanzungsform, bei der befruchtete Eier abgelegt werden



Ovoviviparie

  • Fortpflanzungsform, die sowohl Merkmale der Oviparie als auch der Viviparie aufweist.
  • Die Eier werden nicht abgelegt, sondern im Mutterleib ausgebrütet.
  • Die Jungtiere schlüpfen noch im Körper des Muttertieres oder unmittelbar nach der Eiablage.