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Glossar P



Paratypus

  • beschreibt ein Exemplar das Beschreibung einer Art (ergänzend zum Holotypus) verwendet wird.
  • Beispiel:
    • Phelsuma modesta isakae (Glattbäuchiger Isaka-Taggecko) [MEIER 1993]
    • Belegexemplar: Museum Alexander König, Bonn Holotypus: ZMFK 54981
    • Paratypen: ZMFK 54514-15, 55119-21
    • Terra typica: Isaka, Südost-Madagaskar



Parthenogenese

  • Jungfernzeugung
  • Bei dieser eingeschlechtlichen Fortpflanzung entstehen die Nachkommen aus unbefruchteten Eizellen. Hormone täuschen der unbefruchteten Eizelle eine Befruchtungssituation vor.



perkutan

  • lateinisch per (durch) und cutis (Haut)
  • bedeutet: Aufnahme durch die Haut
  • Beispiele: Parasiten oder Medikamente können durch die Haut aufgenommen werden



petricol

  • auf Steinen oder Felsen wohnend



Pheromone

  • aus dem altgriechischen pherein (überbringen, erregen) und hormon (bewegen)
  • Signalstoffe, die der biochemischen Kommunikation zwischen Lebewesen einer Art dienen
  • Beispiel: Aus der Drüse eines weiblichen Insekts wird eine chemische Substanz abgesondert. Dieses Duftsignal gelangt zu den Pheromonrezeptoren in der Antenne eines Männchens und löst dort eine Verhaltensreaktion aus.



Phytomimese

  • eine besondere Art der Mimese bei der ein Lebewesen die Form einer Pflanze oder von Teilen einer Pflanze nachahmt
  • Beispiele sind Stabschrecken, die dünne Äste nachahmen oder Wandelnde Blätter, die sich exakt wie die Blätter eines Baumes oder Strauches verhalten



phytophag

  • aus dem griechischen phyton (Pflanze) und phagein (fressen)
  • bedeutet: sich von Pflanzen ernährend, Pflanzen fressend



Pinealauge

  • Ist ein nach oben zeigendes lichtempfindliches Organ auf dem Scheitelbein des Schädels
  • dient zur Wahrnehmung von Helligkeitsunterschieden
  • Wird häufig als "drittes Auge" beschrieben



poikilotherm

  • wechselwarm
  • Poikilotherme Tiere haben keine konstante Körpertemperatur, sie entspricht mehr oder weniger der Umgebungstemperatur. Wechselwarme Tiere sind bei Kälte weniger aktiv als bei Wärme (siehe RGT-Regel). Einige poikilotherme Tiere können die Körpertemperatur durch ihr Verhalten beeinflussen, z. B. durch das gezielte Aufsuchen sonniger oder schattiger Plätze. Strumpfbandnattern überwintern in dichten Knäuel um sich gegenseitig aufzuwärmen. Staatenbildende Insekten, wie Ameisen, Bienen oder Termiten erzeugen Wärme durch Muskelzittern oder sorgen im Stock bzw. Bau durch Lüftung oder Flügelschlag für Kühlung.



PSG

  • Abkürzung für Phasmid Study Group
  • Die Phasmid Study Group wurde 1980 gegründet. Die mehr als 500 Mitglieder aus über 30 Ländern beschäftigen sich mit der Ordnung der Gespenstschrecken. Sie haben eine international einheitliche Liste etabliert, in der über 280 in Terrarien gehaltene Arten beschrieben sind.
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