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Glossar S



Sachkundenachweis

  • Paragraph 2 des Tierschutzgesetzes verlangt, dass der Halter eines Tieres "über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen" muss.
  • Der Sachkundenachweis ist für den Privathalter in der Regel nicht zwingend vorgeschrieben, sondern eine freiwillige Leistung zum Nachweis der eigenen Kenntnisse. Nähere Informationen gibt's hier



saprophag

  • griechisch sapros (faul, verfault)
  • bedeutet: sich von totem organischen Material ernähren (z. B. Aas oder Zellgewebe)



semi

  • lateinische Vorsilbe für "halb"



semiadult

  • halbwüchsig, halb erwachsen, noch nicht ausgewachsen



semiarid

  • halbtrocken



sessil

  • lateinisch sessilis (festsitzend)
  • sessile Tiere können ihren Aufenthaltsort nicht wechseln. Sie haben diese Fähigkeit nie besessen oder im Laufe ihrer Entwicklung verloren
  • Beispiele sind Schwämme und Steinkorallen
  • Muscheln und Seeanemonen werden als halbsessil bezeichnet. Sie können ihren Aufenthaltsort wechseln, allerdings nur sehr langsam und unter extremen Umständen



SL

  • Abkürzung für Schwanzlänge
  • beschreibt die Länge des Tieres vom Kloakenspalt bis zur Schwanzspitze
  • Ähnliche Begriffe sind GL (Gesamt-Länge) und KRL (Kopf-Rumpf-Länge)



Sondierung

  • Eine Technik zur Feststellung des Geschlechts durch Tiefenmessung der Hauttasche, in der die Fortpflanzungsorgane liegen.



Stomatitis

  • griechisch stoma (Mund)
  • Entzündung der Mundschleimhaut, Mundfäule



subkutan

  • lateinisch sub (unterhalb), cutis (Haut)
  • bedeutet "unter der Haut" oder "unter die Haut verabreichen" (z. B. Medikamente)



Substrat

  • lateinisch sub (unterhalb), sternere (auf den Boden legen)
  • in der Tierhaltung ist das Bodenmaterial in einem Terrarium oder Gehege gemeint



Symbiose

  • griechisch sym (zusammen), bios (Leben)
  • Zusammenleben von Lebewesen verschiedener Arten zum gegenseitigen Nutzen