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Sipyloidea sipylus

Geflügelte Stabschrecke



Name

  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Sipyloidea sipylus
  • D Rosa Geflügelte Stabschrecke
  • UK Pink Winged Stick Insect or Madagascan Stick Insect



Sipyloidea sipylusSipyloidea sipylus
Sipyloidea sipylusSipyloidea sipylus



Systematik

  • Klasse: Insecta (Insekten) [LINNAEUS, 1758]
  • Unterklasse: Pterygota (Fluginsekten) [LANG, 1888]
  • Ordnung: Phasmatodea (Gespenstschrecken oder Phasmiden) [JACOBSON & BIANCHI, 1902]
  • Familie: Phasmatidae [ROBERTS, 1944]
  • Gattung: Sipyloidea [BRUNNER VON WATTENWYL, 1893]
  • Art: Sipyloidea sipylus(Geflügelte Stabschrecke) [WESTWOOD, 1859]
  • Erstmals beschrieben: 1859 von John Obadiah Westwood (1805-1893)
  • Sipyloidea sipylus wird in der Phasmid Study Group unter der Nummer 4 geführt



Merkmale

  • dämmerungs- bzw. nachtaktiv
  • die adulten Tiere haben eine sehr helle gelbliche Färbung und leicht rosa getönte Unterflügel
  • adulte Tiere sind flugfähig, größere Entfernung werden im Gleitflug zurückgelegt
  • Größe der Weibchen etwa 10 cm, die Männchen ca. 6 cm



Sipyloidea sipylusDie Flügel



Natürlicher Lebensraum

  • Asien und Madagaskar (vermutlich durch Einschleppung)
  • in Sträuchern tropischer Wälder



Sipyloidea sipylusSipyloidea sipylus
Sipyloidea sipylusSipyloidea sipylus



Terrarien-Einrichtung

  • hohes Terrarium
  • bei hellen Standorten mit Abdunkelung über Nacht ist keine zusätzliche Beleuchtung erforderlich
  • zwischen 20 und max. 28°C; Zimmertemperatur ist völlig ausreichend
  • Luftfeuchtigkeit > 60%
  • täglich leicht sprühen, Staunässe vermeiden



Sipyloidea sipylusSipyloidea sipylus
Sipyloidea sipylusSipyloidea sipylus



Ernährung

  • Blätter von Brombeeren oder Himbeeren



Fortpflanzung

  • Die Weibchen legen die Eier nicht in die Erde sondern kleben diese auf Äste, Blätter oder Einrichtungsgegenstände im Terrarium sowie in Ritzen, zum Beispiel in Terrarienwänden. Also Vorsicht beim Auswechseln von Futterzweigen, es könnten Eier daran befestigt sein.
  • Die Fortpflanzung kann sowohl durch Paarung erfolgen also auch eingeschlechtlich (=parthenogenetisch). Das bedeutet, dass sich auch aus unbefruchteten Eiern Jungtiere entwickeln, allerdings ausschließlich Weibchen
  • Die Larven schlüpfen nach etwa 10 Wochen.
  • Die Jungtiere können problemlos bei den adulten Tieren im Terrarium verbleiben. Sie sind nach etwa 4 Monaten ausgewachsen und erreichen dann ein Alter von 6 bis 8 Monaten.



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