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Phelsuma laticauda

Goldstaub-Taggecko



Name

  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Phelsuma laticauda
  • Die wissenschaftliche Bezeichnung kommt von den lateinischen Begriffen latus (breit) und cauda (Schwanz)
  • D Goldstaub Taggecko
  • F Gecko diurne poussière-d'or
  • UK Broad-tailed Day Gecko or Golddust Day Gecko
  • NL Goudstofdaggekko



Systematik

  • Klasse: Reptilia (Reptilien) [LAURENTI, 1768]
  • Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere) [OPPEL, 1811]
  • Zwischenordnung: Gekkota (Geckoartige) [CUVIER, 1817]
  • Familie: Gekkonidae (Eigentliche Geckos) [GRAY, 1825]
  • Gattung: Phelsuma (Taggeckos) [GRAY, 1825]
  • Art: Phelsuma laticauda [BOETTGER, 1880]
  • Erstmals beschrieben: 1880 von Oskar Boettger (1844-1910)



Merkmale

  • leuchtend grüne Körperoberseite, drei längliche rote Rückenflecken
  • kleine gelbe Schuppen im Nackenbereich (daher der dt. Name "Goldstaub")
  • tagaktiv
  • bewohnen Palmen, Bananenstauden und Mauern
  • Größe: 13-15 cm, die Weibchen etwas kleiner
  • Lebenserwartung 8 bis 10 Jahre



Phelsuma laticauda
Phelsuma laticauda



Natürlicher Lebensraum

  • in Nordost-Madagaskar und der vorgelagerten Insel Nossi Be
  • auf einigen Komoren- und Seychelleninseln
  • heißes, feuchtes Klima



Phelsuma laticauda
Phelsuma laticauda



Terrarien-Einrichtung

  • viele Kletteräste (z.B. Bambus)
  • Bepflanzung mit vielen Versteckmöglichkeiten
  • Temperatur 25-30°C, lokal bis 38°C
  • Luftfeuchtigkeit stets über 70%
  • auf ausreichende UV-Bestrahlung achten



Anzahl der Tiere im Terrarium

  • Es kann es zu sehr aggressivem Verhalten unter den Weibchen kommen. Diese führen schnell zu ernsten Verletzungen.
  • Daher die Tiere bevorzugt paarweise halten oder ausreichende Terrariengröße mit entsprechend vielen Versteck- und Ausweichmöglichkeiten schaffen.



Ernährung

  • Heimchen, Fruchtfliegen, Früchtebrei
  • Darauf achten, dass die Ernährung nicht zu fett gerät
  • Vitamine, z.B. in Form von Korvimin ZVT empfehlenswert



Eiablage und Inkubation

  • Die Weibchen legen bis zu 10 mal im Jahr je 2 runde Eier ab in einem beinahe exakten Vierwochenrhythmus



EiablageEiablage



  • Die Eier sind relativ unempfindlich und können daher gefahrlos entfernt werden (falls man sie findet)
  • Einige Eier fanden wir unmittelbar nach der Ablage, andere erst nach über 3 Wochen
  • Wir haben alle Eier bei ca. 28°C inkubiert, mit einer Erfolgsquote von 100%!
  • Die Jungtiere schlüpfen nach ca. 6 Wochen und sind etwa 4 cm groß
  • Das Bild links zeigt das Schlüpfen eines Jungtieres und der Vergleich zwischen einer 1 Cent-Münze und den Eiern



Ein Jungtier schlüpftEin Jungtier schlüpft
GrößenvergleichGrößenvergleich



Aufzucht der Jungtiere

  • Die Aufzucht der Jungtiere war bisher zu 100% erfolgreich.
  • Jedes Geschwisterpaar wurde gemeinsam in einem kleinen Terrarium 20 x 20 x 30 aufgezogen
  • Alternativ können die Jungtiere auch einzeln gehalten werden
  • Die Einrichtung der Terrarien und die Ernährung der Jungtiere erfolgten wie den adulten Tieren



JungtierJungtier
Leckeres FruchtmusLeckeres Fruchtmus