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Varanus acanthurus

Stachelschwanzwaran



Name

  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Varanus acanthurus
  • D Stachelschwanzwaran
  • F Varan à queue épineuse
  • UK Spiny-tailed monitor
  • E Varano de cola espinosa
  • NL Stekelstaartvaraan



Varanus acanthurusVaranus acanthurus
Varanus acanthurusVaranus acanthurus



Systematik

  • Klasse: Reptilia (Reptilien) [LAURENTI, 1768]
  • Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere) OPPEL, 1811]
  • Familie: Varanidae (Warane) [MERREM, 1820]
  • Gattung: Varanus [MERREM, 1820]
  • Art: Varanus acanthurus (Stachelschwanzwaran) [BOULENGER, 1885]
  • Erstmals beschrieben
  • 1885 von George Albert Boulenger (1858-1937)



Varanus acanthurusVaranus acanthurus
Varanus acanthurusVaranus acanthurus



Merkmale

  • tagaktiv
  • bodenbewohnend
  • Größe 60 bis 70 cm
  • Lebenserwartung: ca. 10 Jahre



Varanus acanthurusVaranus acanthurus
Varanus acanthurusVaranus acanthurus



Natürlicher Lebensraum

  • tropische bis subtropische Gebiete Westaustraliens
  • Nordterritorium und nordwestliches Queensland
  • bevorzugt werden steinige und felsige Regionen
  • Termitenbauten werden als Versteckplätze genutzt



Varanus acanthurusVaranus acanthurus
Varanus acanthurusVaranus acanthurus



Geschlechtsunterschiede

  • Ein einzelnes Tier ist für Laien schwierig zu bestimmen, da die sichtbaren Unterschiede nur minimal sind oder im Einzelfall nur schwach ausgeprägt. Selbst im direkten Vergleich zwischen Männchen und Weibchen ist es nicht immer einfach, die Unterschiede wahrzunehmen. Folge Indizien können ggf. weiterhelfen
    • Männchen sind tendenziell größer und schwerer und haben einen breiteren und etwas längeren Kopf
    • Die Farben erscheinen bei Männchen kontrastreicher und intensiver als bei den Weibchen
    • Je ausgeprägter die Postanalschuppen sind, desto eher handelt es sich um ein Männchen



Terrarien-Einrichtung

  • Großräumiges Terrarium anbieten, da die Tiere einen enormen Bewegungsdrang haben
  • Steinaufbauten und stabile Äste zum Klettern
  • Versteckmöglichkeiten schaffen, insbesondere Höhlen und Spalten. Die Warane nutzen diese Verstecke u. a. zur Temperaturregulierung
  • Sandiger Bodengrund, mindestens 15 bis 20 cm, damit sich die Tiere in feuchtere Schichten eingraben können
  • Als Alternative kann ein Unterschlupf (Schlupfkiste) mit angefeuchtetem Sand eingestellt werden
  • Temperatur tagsüber 30-35°C, punktuell bis zu 60°C, nachts 20-25°C
  • Luftfeuchtigkeit ca. 50%



Varanus acanthurusVaranus acanthurus
Varanus acanthurusVaranus acanthurus



Ernährung

  • Insekten, Spinnen, Grillen, Heimchen, Schaben, Mehlwürmer
  • Eier, sohl roh als auch gekocht
  • Nach dem Fangen wird die Beute auf Gegenstände (wie Steine oder Äste) geschlagen oder an diesen gerieben. Damit wird die Beute getötet oder zumindest derart geschwächt, dass sie nicht mehr entkommen kann. Anschließend wird die Beute in einem Stück verschluckt.



Varanus acanthurusDie Beute schnappen ...
Varanus acanthurus.. außer Kraft setzen ...
Varanus acanthurus... und verspeisen
Varanus acanthurusDie bequeme Art des Jagens



Eiablage und Inkubation

  • Die Weibchen legen ca. 10-13 Eier ab
  • bis zu 6 Gelege pro Jahr
  • Die Inkubation dauert 100-140 Tage, bei einer Temperatur von 28-30°C
  • Die Jungtiere können zunächst in einem gemeinsamen Terrarium aufgezogen werden



Varanus acanthurusVaranus acanthurus
Varanus acanthurusVaranus acanthurus



Winterruhe

  • keine Winterruhe erforderlich
  • eine Ruhephase mit Temperaturen von 18-24°C Grad bei reduzierter Fütterung ist empfehlenswert
  • meist ziehen sich die Tiere von selbst zurück, lassen sich nur selten sehen und fressen in dieser Zeit auffallend wenig



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    Zur Haltung von Reptilien

    Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien

    Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
    (Stand 10.01.1997)