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Forschungsmuseum Alexander Koenig

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Das Zoologische Forschungsmuseum trägt den Namen von Dr. rer. nat. Alexander Koenig (1858-1940). Den naturwissenschaftlichen Doktorgrad erhielt er 1884 an der Universität Marburg mit einer Arbeit über taxonomische Probleme bei Vogelläusen.

Die zunächst als privates Forschungs- und Ausstellungsinstitut gegründete Einrichtung übereignete Alexander Koenig 1929 der preußischen Regierung. Die offizielle Einweihung des heutigen Museumsgebäudes fand 1934 statt. Schon bald begann der systematische Aufbau der inzwischen weltberühmten wissenschaftlichen Sammlungen, die Alexander Koenig u.a. durch zahlreiche privat finanzierte Expeditionen ermöglichte. Heute ist das Land Nordrhein-Westfalen durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung in Düsseldorf für die Belange des Instituts zuständig.

Das Museum hat noch einen weiteren Leckerbissen zu bieten. Am 1. September 1948 fand im Lichthof des Museums die Eröffnungssitzung des Parlamentarischen Rates statt. Dieser erarbeitete das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, das am 23. Mai 1949 offiziell verkündete wurde. Der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer bezog für kurze Zeit das ehemalige Arbeitszimmer Alexander Koenigs als offiziellen Amtssitz. Der Hörsaal im ersten Stock wurde zum Kabinettsaal.

In den zur Adenauerallee gelegenen Räumen war ein Teil der Bundeskanzleramtes und später auch des Auswärtigen Amtes untergebracht. In einem weiteren Gebäude des Museums hatte das Verteidigungsministerium seinen ersten Sitz. Das original erhaltene Arbeitszimmer von Konrad Adenauer kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Überhaupt sind die Führungen im Museum sehr empfehlenswert. Ansprechpartner und viele weiterführende Informationen bietet das Museum auf seiner Homepage

 

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