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Rara Avis

Ein Besuch der biologischen Forschungsstation inmitten des Regenwaldes



RegenwaldRare Avis
RegenwaldRare Avis


Rara Avis ist eine biologische Forschungsstation inmitten eines über 1000 ha großen Regenwaldareals an der östlichen Seite des Braulio Carrillo Nationalparks. Weit ab von jeder Zivilisation findet man hier die pure Natur in ihrer ursprünglichsten Form. Interessierten Besuchern wird die Möglichkeit geboten, die Station zu besuchen und zusammen mit den Biologen Wanderungen zu unternehmen - eine gute Gelegenheit interessante Details zum Regenwald zu erfahren und einheimische Tiere und Pflanzen in ihrer natürlichen und weitgehend unberührten Natur zu erleben. Informationen zur Anfahrt und zu den Übernachtungsmöglichkeiten bietet die Rare Avis-Homepage.

Anfahrt Teil 1Zu Beginn ist die Wegstrecke noch gut befestigt,
ein paar Kilometer weiter ...
Anfahrt Teil 2... fräsen sich die Spuren immer tiefer
in den lehmigen Boden ...



Anfahrt Teil 3... im weiteren Verlauf wird es steiniger.
Trial-Qualitäten sind unerlässlich.
Phaeochroa cuvieriiSchuppenbrustkolibri
(Phaeochroa cuvierii)


Für den Individualverkehr ist der Zugang zu Rare Avis nicht möglich. Nach der Anmeldung beim Veranstalter treffen sich die Besucher in Las Horquetas de Sarapiquí. Dort besteht die Möglichkeit, schweres Gepäck zu deponieren. Man sollte sich auf das Notwendigste beschränken, jedes Gramm zu viel könnte sich später rächen. Zudem wird sich der ein oder andere Gegenstand als nutzlos erweisen, denn Strom gibt es in den Unterkünften nicht. Lediglich im Gemeinschaftsraum wird für wenige Stunden Strom über einen Generator bereit gestellt. Das Aufladen der Akkus für Kameras ist also sichergestellt. Mit dem Anziehen der obligatorischen Gummistiefel und dem Besteigen des Gefährts beginnt eine unvergessliche Reise. Der von einem Traktor gezogene Anhänger bietet Platz für etwa 10 bis 14 Personen. Aufgrund des extrem schwierigen Geländes dauert die einfache Fahrt ca. drei Stunden. Am Ziel angekommen gilt es kritisch zu prüfen, ob sich noch alle inneren Organe an der richtigen Position befinden, so heftig wird man durchgeschüttelt.



Norops  oxylophusvermutlich Norops oxylophus
Norops oxylophusvermutlch Norops oxylophus


Im Regenwald klappt die Tarnung der Tiere perfekt. Man benötigt eine Menge Erfahrung um zu wissen, wo sich die einzelnen Arten aufhalten könnten. Zudem bedarf es ein wenig Glück, die Tiere auch zu entdecken, selbst wenn man sich in ihrer unmittelbaren Nähe befindet. Ohne die Hinweise der Forscher hätten wir die meisten Tiere wohl übersehen. Bevor es gelang, die Kamera auszurichten, waren die meisten Tiere schon wieder verschwunden. Unsere fotografische Ausbeute ist folglich recht spärlich und kann die Vielfalt von Rare Avis nicht angemessen wiedergeben. Die Biologen untersuchen einige Tiere gleich am Fundort. Andere werden mitgenommen zur Station, dort vermessen, gewogen, fotografiert und am jeweiligen Fundort wieder ausgesetzt.



Untersuchung vor OrtUntersuchung vor Ort
Rhaebo haemetiticus
Untersuchung vor OrtUntersuchung vor Ort
Rhaebo haemetiticus



Untersuchung vor OrtUntersuchung vor Ort
Rhaebo haemetiticus
Untersuchung vor OrtUntersuchung vor Ort
Rhaebo haemetiticus



Untersuchung vor OrtUntersuchung vor Ort
Chironius exoletus
Imantodes cenchoaUntersuchung vor Ort
Imantodes cenchoa



Nephila clavipesGoldene Seidenspinne
(Nephila clavipes)
Nephila clavipesGoldene Seidenspinne
(Nephila clavipes)


Die Weibchen der Goldenen Seidenspinne erreichen eine Körperlänge von bis zu 4 cm. Ihre Fäden bestehen ausschließlich aus Protein und gelten als besonders reißfest. Aus diesem Grund versucht die Forschung die Spinnseide künstlich herzustellen um u.a. die Herstellung von Sicherheitsgurten und Schutzkleidung zu verbessern. Zudem sind die Fäden, im Unterschied zu Kunstfasern, biologisch abbaubar.



Holcosus festivusZentralamerikanische Ameive
(Holcosus festivus)
Sibon longifrenis.
(Sibon longifrenis)



Sericopelma melanotarsumCosta Rican Pink Footed Tarantula
(Sericopelma melanotarsum)
Anaptomecus longiventris.
(Anaptomecus longiventris)