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Barbados

Rundreise mit einem Besuch des Barbados Wildlife Reserve



Barbados ist die östlichste Insel der Kleinen Antillen. Der Name der Insel stammt aus dem portugiesischen "os barbados", was "die Bärtigen" bedeutet. Als der portugiesische Entdecker Pedro Campos die Insel 1536 betrat, sahen die frei herabhängenden Wurzeln der Feigenbäume für ihn aus wie Bärte. 1625 wurde Barbados von den Engländern übernommen. Sie blieb in britischem Besitz bis 1962. Seit 1966 ist Barbados unabhängig.

BarbadosBlick über die Höhen ...
Blick über die Höhen von Barbados... von Barbados



Morgan Lewis Sugar MillMorgan Lewis Sugar Mill
die einzige vollständig erhaltende Mühle
Atlantikküste Blick auf die
Atlantikküste


Im Gegensatz zu den meisten Nachbarinseln besteht Barbados nicht aus vulkanischem Gestein, sondern aus Kalk- und Sandsteinbänken, die von einer bis zu 90 Meter dicken Korallenkalkschicht bedeckt sind. Früher überdeckte tropischer Regenwald fast die gesamte Insel. Davon sind heute nur noch ca. 18 Hektar im Turner's Hall Wood erhalten.

AtlantikküsteDeutlich rauher ...
Atlantikküste ... ist die Atlantikküste



Atlantikküste Nicht ungefährlich, dennoch ...
Atlantikküste ... bei Surfern sehr beliebt


Die Atlantikküste ist felsig und oft sehr stürmisch. Die hohen Wellen sind bei Surfern beliebt, das Baden jedoch ist nicht ungefährlich und daher häufig verboten. Völlig anders präsentiert sich die karibische Seite der Insel. Sie bietet wunderschöne Sandstrände und dazu passend ruhiges, klares, warmes und - wie es sich für die Karibik gehört - grünes Wasser.

Auf einer Gesamtfläche von 431 km² leben etwa 290.000 Menschen, 90% davon gelten als Nachkommen afrikanischer Sklaven. Einen Eindruck vom Leben auf den Zuckerrohrplantagen des 18. und 19. Jahrhunderts erhält man im über 300 Jahre alten Sunbury Plantagenhaus. Es gehörte ursprünglich dem Iren Matthew Chapman, einem der ersten Siedler auf Barbados.

SunburySunbury Plantagenhaus
SunburyEingang zum Sunbury Plantagenhaus



SunburyBlick ins Wohnhaus
SunburyKanone aus der Kolonialzeit


Die Green Monkeys (Grüne Meerkatzen) wurden vor etwa 250 Jahren aus dem Senegal und aus Gambia eingeführt. Auch Mungos wurden importiert, als natürliche Waffe gegen Ratten und Mäuse. Dieser verhängnisvolle Fehler hat auf vielen karibischen Inseln dazu geführt, dass viele einheimische Reptilien, Amphibien, Kleinsäuger und Vögel mittlerweile weitgehend verschwunden sind. Nun werden die Mungos selbst zur Plage.

Chlorocebus pygerythrusSüdliche Grünmeerkatze
(Chlorocebus pygerythrus)
Chlorocebus pygerythrusSüdliche Grünmeerkatze
(Chlorocebus pygerythrus)


Zu sehen sind einige Vogelarten, Anolis und Lederschildkröten, die in der Zeit von April bis Mai ihre Eier an den Stränden ablegen. Im Umfeld der Insel gibt es u.a. Delfine, Baracudas und fliegende Fische. Diese katapultieren sich mit einem Sprung aus dem Wasser und segeln parallel zur Wasseroberfläche durch die Luft. Sie können ca. 30 Sekunden lang in der Luft bleiben und eine Strecke von bis zu 400 Metern zurücklegen.

Bubulcus ibisKuhreiher
(Bubulcus ibis)
Bubulcus ibisKuhreiher
(Bubulcus ibis)



Loxigilla barbadensisBarbados-Gimpelfink
(Loxigilla barbadensis)
Dactyloa extremaBarbados Anolis
(Dactyloa extrema)



Fliegernder FischFliegernder Fisch
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Quiscalus lugubris fortirostrisTrauergrackel
(Quiscalus lugubris fortirostris)



The Barbados Primate Research Centre and Wildlife Reserve

Das Wildlife Reserve wurde 1985 gegründet und beschäftigte sich zunächst mit der Erforschung der Green Monkeys (Chlorocebus pygerythrus) auf Barbados. Mittlerweile leben hier neben den Affen (deutscher Name "Südliche Grünmeerkatze") auch zahlreiche andere Tierarten. In die wunderschöne Anlage in der nördlichen Gemeinde St. Peter wurden zahlreiche Bestandteile alter Zuckerfabriken eingearbeitet. Mit den gelben Ziegeln der Gebäude wurden zum Beispiel die Wanderwege befestigt. Gehege und viele Mauerwerke wurden aus Korallen angefertigt.

Chlorocebus pygerythrus Südliche Grünmeerkatze
(Chlorocebus pygerythrus)
Chlorocebus pygerythrus Südliche Grünmeerkatze
(Chlorocebus pygerythrus)


Viele Arten wie Schildkröten, Maras, Pfaue, Hühner oder Mazamas können sich in der gesamten Anlage frei bewegen. Die Affen halten sich ab und an außerhalb der Anlage auf. Andere Arten, wie die kubanischen Schwarzleguane oder die Kaimane leben ebenfalls im Außenbereich, können ihre Anlagen allerdings nicht verlassen. Nur wenige Tiere wie die Schlangen oder die Schlammspringer sind in Terrarien untergebracht.



Cyclura nubilaKuba-Leguan
(Cyclura nubila)
Cyclura nubilaKuba-Leguan
(Cyclura nubila)



Cyclura nubilaKuba-Leguan
(Cyclura nubila)
Cyclura nubilaKuba-Leguan
(Cyclura nubila)



Cyclura nubilaKuba-Leguan
(Cyclura nubila)
Cyclura nubilaKuba-Leguan
(Cyclura nubila)


Die seltenen Kuba-Leguane sind von der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) als "vulnerable" (gefährdet) eingestuft.

Chelonoidis carbonariaKöhlerschildkröte
(Chelonoidis carbonaria)
Chelonoidis carbonariaKöhlerschildkröte
(Chelonoidis carbonaria)



Chelonoidis carbonariaKöhlerschildkröte
(Chelonoidis carbonaria)
Chelonoidis carbonariaKöhlerschildkröte
(Chelonoidis carbonaria)


Aktuell leben in der Anlage mehr Köhlerschildkröten als im übrigen Teil der Insel.

Mazama americanaGroßmazama
(Mazama americana)
Mazama americanaGroßmazama
(Mazama americana)



Mazama americanaGroßmazama
(Mazama americana)
Mazama americanaGroßmazama
(Mazama americana)


Die eher scheuen Großmazama (Mazama americana), bei uns auch Rote Spießhirsche genannt, bevorzugen schattiges und dichtes Unterholz. Die Anlage bietet zwar genügend Rückzugsmöglichkeiten, dennoch sollte man sich angemessen verhalten um sie nicht unnötig zu erschrecken.



Dolichotis patagonumGroßer Pampashase
(Dolichotis patagonum)
Caiman yacareBrillenkaiman
(Caiman yacare)



Numida meleagrisHelmperlhuhn
(Numida meleagris)
Malayopython reticulatusNetzpython
(Malayopython reticulatus)



SchlammspringerSchlammspringer
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Pavo cristatusBlauer Pfau
(Pavo cristatus)