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Alfred-Brehm-Haus

panthera pardus orientalis

Das 5.300m² große Alfred-Brehm-Haus wurde 1963 eröffnet. Benannt ist das Gebäude nach  dem deutschen Tierforscher Alfred Edmund Brehm (1829 - 1884). Im Zentrum befindet sich die 1.100m²  große und 16 Meter hohe Tropenhalle. Neben zahlreichen tropischen Vogelarten sind hier die Palmen-Flughunde (Eidolon helvum) zu sehen. In der oberen Etage sind zahlreiche Nager untergebracht. In der unteren Etage und den Außenanlagen residieren die Großkatzen. Hier wohnen u.a. Tiger, Löwen und Leoparden. Die 14 Einzelkäfige passen allerdings nicht mehr in die Vorstellungen einer zoologischen Einrichtung des 21. Jahrhunderts. Beim Ausbau der Außenanlagen in den Jahren 1996/97 mussten die Bestimmungen des Denkmalschutzes berücksichtigt werden und diese beharrten auf den Erhalt der 14 Käfige. Selbst eine Zusammenlegung mehrerer Käfige wurde untersagt. Im Jahr 2000 entstand eine 1.000m² große Freianlage für Geparden.

Das Bild zeigt einen Amurleopard (Panthera pardus orientalis). Der Gesamtbestand in freier Wildbahn wird auf weniger als 40 Exemplare geschätzt, weitere 200 Tiere sind in europäischen und russischen Zoos untergebracht und sind Teil des europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP).

 

panthera leo persica panthera tigris altaica oncifelis geoffroyi
Persischer Löwe
(Panthera leo persica)
Amurtiger oder Sibirischer Tiger
(Panthera tigris altaica)
Salzkatze
(Oncifelis geoffroyi)

 

 eidolon helvum sigmodon hispidus arvicanthis neumanni
Palmenflughund
(Eidolon helvum)
Baumwollratte
(Sigmodon hispidus)
Neumann's Grasratte
(Arvicanthis neumanni)

 

heterohyrax brucei macroscelides proboscideus microtus guentheri
Buschschliefer
(Heterohyrax brucei)
Kurzohrrüsselspringer
(Macroscelides proboscideus)
Mittelmeer-Feldmaus
(Microtus guentheri)

 

meriones unguiculatus tamiassibiricus
Mongolische Rennmaus oder Wüstenrennmaus
(Meriones unguiculatus)
Burunduk oder Sibirisches Streifenhörnchen
(Tamias sibiricus)

 

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