Hippodom
Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft
Die am 28. Mai 2010 eröffnete afrikanische Flusslandschaft umfasst eine Größe von mehr als 3.500 Quadratmeter. 100 Tiere aus 14 verschiedenen Arten haben hier eine neue Unterkunft gefunden.
Auf den Affenbrotbäumen haben sich Rodriguez-Flughunde (Pteropus rodricensis) angesiedelt. Außerdem sind die Rotbraune Elefantenspitzmaus (Elephantulus rufescens) und verschiedene afrikanische Vögel wie Kuhreiher (Bubulcus ibis) und Scharlachspinte (Merops nubicoides) zu sehen. Die absoluten Stars sind die Nilkrokodile und die Nilpferde. Beide Arten haben fantastisch große und ideal eingerichtete Gehege erhalten.
Auch für die Besucher bieten sich völlig neue Perspektiven, da beide Arten auch unter Wasser beobachtet werden können. Die Außenanlage teilen sich die Nilpferde mit Sitatunga-Antilopen (Tragelaphus spekii).
Nilpferde und Nilkrokodile im alten Ägypten
Das Superkrokodil
Die als "Superkrokodil" bezeichnete Art lebte in der Unterkreidezeit vor ca. 112 Millionen Jahren. Die offizielle Bezeichnung für das bis zu 12 Meter große und bis zu 10 Tonnen schwere Tier ist Sarcosuchus imperator [BROIN & TAQUET, 1966].
Überreste wurden an zwei verschiedenen Stellen in Afrika gefunden.
Die lange Schnauze erinnert an die heutigen Gaviale, ist jedoch um einiges mächtiger und kräftiger. Mit seinen 132 Zähnen machte das Superkrokodil nicht nur Jagd auf Fische, sondern vermutlich auch auf andere Krokodile und Dinosaurier.
Weitere Bewohner
| Hammerkopf (Scopus umbretta) |
Kuhreiher (Bubulcus ibis) |
Rotbraune Elefantenspitzmaus (Elepantulus rufescens) |

