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Kiwara-Savanne

Die Kiwara-Savanne wurde 2004 eröffnet. Die Nachbildung einer afrikanischen Savenne stellt den größten Teil des Afrika-Areals im Leipziger Zoo. Hier leben Rothschildgiraffen, Grevyzebras, Säbelantilopen, Östliche Weißbartgnus, Thomson-Gazellen, Strauße, Zwergflamingos, Nilgänse, Südliche Hornraben, Marabus und Kronenkraniche.

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Blick auf die Kiwara-Savanne Blauhalsstrauß
(Struthio camelus)
Kronenkranich
(Balearica pavonina)
säbelantilope zebra zwergflamingos
Säbelantilope
(Oryx dammah)
Grevy-Zebra
(Equus grevyi)
Zwergflamingos
(Phoeniconaias minor)

 

Erdmännchenanlage

Während der Wachposten der Erdmännchen (Suricata suricatta) auf einem Termitenhügel das Umfeld beobachtet, faulenzen die übrigen Gruppenmitglieder in der Sonne oder kümmern sich um den Nachwuchs.

suricata suricatta suricata suricatta suricata suricatta

 

Weitere Bewohner Afrikas

diceros bicornis michaeli rhabdomys dilectus capra
            aegagrus f. hircus
Ostafrikanisches Spitzmaulnashorn
(Diceros bicornis michaeli)
Striemengrasmaus
(Rhabdomys dilectus)
Afrikanische Zwergziege
(Capra aegagrus f. hircus)
okapi panthera leo bleyenberghi crocuta crocuta
Okapi
(Okapia johnstoni)
Angola-Löwe
(Panthera leo bleyenberghi)
Tüpfelhyäne
(Crocuta crocuta)
arctocephalus pusillus pusillus papio hamadryas spheniscus demersus
Südafrikanischer Seebär
(Arctocephalus pusillus pusillus)
Mantelpavian
(Papio hamadryas)
Brillenpinguin
(Spheniscus demersus)

Spitzmaulnashörner sind stark bedroht. Man schätzt den Bestand auf wenige tausend Tiere, die überwiegend in den afrikanischen Nationalparks zu finden sind. Mit einem Gewicht von bis zu 1.500 kg ist das Spitzmaulnashorn deutlich kleiner als das Breitmaulnashorn, das bis zu 3.500 kg erreichen kann.

Das Okapi zählt zu den Giraffenartigen und wird auch als Wald- oder Kurzhalsgiraffe bezeichnet. Ihr natürlicher Lebensraum beschränkt sich auf die Regenwälder der Demokratische Republik Kongo. Da die scheuen Tiere meist verborgen in den Wäldern leben, sind kaum verlässliche Zahlen über die aktuelle Population bekannt.

In der ca. 1.000 qm großen Löwensavanne "Makasi Simba" leben die vom Aussterben bedrohten Angola-Löwen oder Katanga-Löwen. Sie stammen aus Südwest-Afrika. Der Leipziger Zoo plant, mit anderen zoologischen Einrichtungen ein Zuchterhaltungs-Programm abzustimmen.

Die Heimat der Tüpfelhyänen sind die offenen Landschaften südlich der Sahara bis nach Südafrika. Die größten Populationen leben in der ostafrikanischen Serengeti und im Kruger-Nationalpark. Die größte aller Hyänenarten kennt komplexe Sozialstrukturen, ihre Clans umfassen bis zu 80 Tiere verschiedener Altersstufen. Die Jungtiere werden in Gemeinschaftsbauten großgezogen.

Der Südafrikanische Seebär lebt in Kolonien an den Atlantikküsten Südarfikas und Namibias. Die Männchen erreichen eine Größe von 250cm, die Weibchen ca. 180cm.

Der natürliche Lebensraum der Mantelpaviane erstreckt sich vom nordöstlichen Afrika bis auf die Arabische Halbinsel. Sie leben in Haremsgruppen zusammen, die aus einem Männchen und bis zu 15 Weibchen bestehen können. Häufig schließen sich mehrere Gruppen zu größeren Verbänden zusammen.

Brillenpinguine leben an der afrikanischen Westküste und auf den Inseln vor Angola und Namibia. Ihr Bestand wird als "gefährdet" eingetuft. Man schätzt die Zahl der frei lebenden Individuen auf ca. 72.000.

 

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