Allwetterzoo Münster
Im Jahre 1974 wurde der Zoo Münster unter dem Namen Allwetterzoo neu eröffnet. Das Konzept sah vor, alle großen Tierhäuser mit wetterunabhängigen überdachten Wegen zu verbinden. Von insgesamt 4,5 km Besucherwegen ist etwa 1 km überdacht. Verschiedene Rundwege bieten wetterspezifische Alternativen: Der "Regenweg" führt trockenen Fußes durch die großen Tierhäuser. Der "Sonnenweg" bezieht auch die Außengehege des insgesamt 30 Hektar großen Geländes mit ein. Weiterführende Informationen einschließlich eines interessanten Blicks hinter die Kulissen des Zoos bietet die Homepage des Allwetterzoos.
Die Bilder zeigen nur einen kleinen Ausschnitt vom Tierbestand des Allwetterzoos. Insgesamt sind rund 3.000 Tiere aus ca. 300 Arten zu sehen. Größte Gruppe mit über 1.200 Exemplaren aus 80 Arten sind die Fische, dazu 423 Vögel, 589 Säugetiere, 576 Wirbellose, 90 Reptilien und 32 Amphibien (Stand 31.12.2010). Die exakten Zahlen zeigt der Allwetterzoo unter Zahlen und Daten.
| Amurtiger oder Sibirischer Tiger (Panthera tigris altaica) | Netzgiraffe (Giraffa camelopardalis reticulata) |
| Elenantilope (Taurotragus oryx) | Bongo (Tragelaphus euryceros) | Gaur (Bos gaurus) |
| Poitou-Esel (Equus asinus f domesticus) | Przewalski-Pferd (Equus ferus przewalskii) | Sheltland-Pony (Equus przewalki caballus) |
| Asiatischer Elefant (Elephas maximus) | Südliches Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum simum) |
| Malaienbär (Helarctos malayanus) | Bennett-Känguru (Macropus rufogriseus) | Böhm- oder Grant-Zebra (Equus quagga boehmi) |
| Trampeltier (Camelus bactrianus) | Iberischer Wolf (Canis lupus signatus) | Vietnamesischer Sikahirsch (Cervus nippon pseudaxis) |
| Zwergseidenäffchen (Cebuella pygmaea) | Halsbandmangabe oder Rotscheitelmangabe (Cercocebus torquatus) |
| Borneo Orang-Utan (Pongo pygmaeus) | Schwarzweißer Vari (Varecia variegata) | Goldenes Löwenäffchen (Leontopithecus rosalia) |
| Gundi (Ctenodactylus gundi) | Degu (Octodon degus) | Münstersches Meerschweinchen (Galea monasteriensis) |
| Halsbandpekari (Tayassu tajacu) | Warzenschwein (Phacochoerus africanus) | Kamerun-Pinselohrschwein (Potamochoerus porcus pictus) |
Gepard (Acinonyx jubatus)
Syrischer Braunbär (Ursus arctos syriacus)
Erdmännchen (Suricata suricatta)
Südliches oder Blaues Streifengnu (Connochaetes taurinus taurinus)
Prinz-Alfred-Hirsch (Rusa alfredi)
In freier Natur kommen Prinz-Alfred-Hirsche nur noch auf den philippinischen Inseln Negros und Panay vor. Sie tragen den Namen von Prinz Alfred, dem Sohn der britischen Königin Victoria und zählen zu den seltensten Hirscharten der Welt. Man schätzt die Population der frei lebenden Tiere auf nur noch 100 bis maximal 200 Exemplare.

