Naturzoo Rheine
Im Naturzoo Rheine leben ca. 1.000 Tiere aus 100 Arten. Wie in den meisten Zoos sieht man auch in Rheine die dringende Notwendigkeit, einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zu leisten. Neben der Koordination des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Blutbrustpaviane ist man an weiteren Zuchtprogrammen wie z.B. für Humboldt-Pinguine, Waldrapp-Ibisse, Bartaffen, Sumatra-Tiger und Bali-Stare beteiligt. Darüber hinaus werden Schutzprojekte für madagassische Halbaffen, indische Lippenbären und Sumatra-Tiger in den Ursprungsländern unterstützt. Den Besuchern werden zahlreiche Möglichkeiten geboten, die Natur zu begreifen und das Bewusstsein für die Umwelt zu stärken. |
Dazu gibt es einen Wald-Erlebnispfad, eine Schmetterlingswiese, zahlreiche begehbare Vogelvolieren und den begehbaren Affenwald. Darüber hinaus kann Rheine mit weiteren Superlativen aufwarten:
- die größte Weißstorch-Kolonie in Nordrhein-Westfalen,
- die weltweit größte Zuchtkolonie für Blutbrustpaviane und
- die größte Webervogelkolonie außerhalb Afrikas.
Sitatunga-Antilope (Tragelaphus spekii)
Die afrikanische Antilope wird auch Wasserkudu, Sumpfbock oder Sumpfantilope genannt. Sie haben 18 cm Länge spreizbare lange Hufe um das Einsinken im Morast zu verhindern. Bei Gefahr flüchten sie ins Wasser und können dort ganz abtauchen. Zwischen 1990 und 2008 wuchsen in Rheine mehr als 70 Jungtiere auf (Quelle: Zooführer Naturzoo Rheine).
Seehund (Phoca vitulina)
Die Seehunde bezogen 2004 eine neue Anlage. Sie besteht aus einem Becken mit verschiedenen Tiefen- und Strömungszonen und einem Uferbereich mit Holzstegen, Steinen und Sanddünen. Die Besucher können die Tiere auch unter Wasser beobachten.
Schwarzschwanz-Präriehund (Cynomys ludovicianus)
Präriehunde sind eine nordamerikanische Gattung der Erdhörnchen. Sie leben in Prärien, die kurzes Gras und trockenen Boden bieten. Den Namenszusatz "Hund" verdanken Sie ihrem Warnruf, der an das Bellen eines Hundes erinnert.
Bennett-Känguru (Macropus rufogriseus rufogriseus)
Bennett-Kängurus oder Bennett-Wallabys erreichen eine Kopfrumpflänge von ca. 100cm. Der Schwanz ist etwa 70 cm lang. Das Gewicht eines adulten Tieres beträgt zwischen 15 und 20 kg. Die Tiere stammen aus Tasmanien. Die auf dem australischen Festland beheimatete Unterart ist Macropus rufogriseus banksianus.
Chapman-Zebra (Equus quagga chapmani)
Das in Simbabwe, Botswana und Sambia vorkommende Chapman-Zebra ist eine von 6 Unterarten des Steppenzebras. Sie unterscheiden sich anhand der Größe und der Fellzeichnung.
Großer Pampashase oder Mara (Dolichotis patagonum)
Maras sind in Argentinien lebende Nagetiere aus der Familie der Meerschweinchen. Sie bewohnen die großen Grasebenen der Pampas. Trotz der recht kurzen Beine können sie erstaunlich schnell laufen und erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h. Das rechte Bild zeigt einen Ausschnitt des großzügigen Wiesengeheges, das sich die Maras mit den Lamas teilen.
Weitere Einwohner
| Afrikanische Zwergziege (Capra aegagrus f. hircus) | Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) | Mähnenspringer (Ammotragus lervia) | |
| Nasenbär (Nasua nasua) | Shetlandpony (Equus przewalski f. caballus) | Trampeltier (Camelus bactrianus) |
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| Königspython (Python regius) | Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni) | Kuba-Baumratte oder Hutiaconga (Capromys pilorides) |
| Weißkopf-Büschelaffe (Callithrix geoffroyi) | Bartaffe (Macaca silenus) | Liszt-Äffchen (Saguinus oedipus) |


