Sardinien

Zu Besuch auf einer Insel, die von den alten Griechen „Sandalyon“ genannt wurde, da ihre Form an einen Fußabdruck erinnert.

Sardinien ist mit etwa 24.100 km² die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 270 km, von West nach Ost sind es 145 km. Mit rund 1,66 Millionen Einwohnern (entspricht ca. 68,8 pro km²) ist Sardinien vergleichsweise dünn besiedelt. Zum Vergleich: In Gesamt-Italien sind es 201, in Deutschland sind es rund 230.

Sonnenaufgang am Golfo di Marinella
Sonnenaufgang am Golfo di Marinella

Ruineneidechse (Podarcis siculus) in Marinella
Ruineneidechse
(Podarcis siculus)

Tyrrhenische Mauereidechse (Podarcis tiliguerta tiliguerta)
Tyrrhenische Mauereidechse
(Podarcis tiliguerta tiliguerta)

Breitrandschildkröte (Testudo marginata sarda) in Marinella
Breitrandschildkröte
(Testudo marginata sarda)


Der wohl bekannteste Teil Sardiniens ist die im Nordosten gelegene Costa Smeralda. Der Name ist ein Kunstwort der Marketingexperten aus den 1950-er Jahren. Bis dahin trug der Küstenstreifen den Namen Monti di Mola (Mühlstein-Berge) und war von nur wenigen Bauern und Hirten bewohnt. Eine internationale Investmentgruppe um Prinz Karim Aga Khan IV kaufte den 55 Kilometer langen Küstenstreifen für kleines Geld (rund 30 Cent pro m²) und investierte in Exklusivität, Luxus und Ferienresort für Manager, Stars und Sternchen. Heute gilt die Costa Smeralda als der exklusivste Küstenabschnitt Sardiniens und bildet gleichzeitig das touristische Zentrum der Insel.

Sardinien eine fantastisch schöne Insel mit traumhaften Stränden und Lagunen, Bergen mit eindrucksvollen Felsformationen, Nationalparks und Meerschutzgebiete, eine interessante Flora und Fauna, archäologische Stätten und Museen und nicht zu vergessen, die stets freundlichen und hilfsbereiten Sarden und ihre fantastische Küche. Die alten Griechen bezeichneten als „Sandalyon“,  da die Form der Insel an einen Fußabdruck erinnert.


Monte Limbara

Punta Balistreri und Punta sa Berritta Der Monte Limbara ist ein Gebirgsmassiv im Norden Sardiniens, mit beeindruckenden Fels- und Gesteinsformationen und einer sensationellen Fernsicht. Die höchsten Punkte sind die beiden Granitgipfel Punta Balistreri (1363 m) und Punta sa Berritta (1359 m). weiterlesen


San Teodoro

Seidenreiher (Egretta garzetta garzetta) Der Naturschutzpark "Lagune von San Teodoro" liegt in der Provinz Olbia-Tempio an der Ostküste Sardiniens. Die Einheimischen bezeichnen sie als einer der größten Naturschätze der Insel, u.a. wegen der rosafarbenen Flamingos und der endemischen Tier- und Pflanzenarten. weiterlesen


Capo d'Orso

Der Bärenfelsen (Capo d'Orso)Das Capo d’Orso (Bärenkap) ist ein berühmter Felsen an der Nordostküste Sardiniens. Es ist ein riesiger Felsblock, der eine Höhe von 122 Meter über Meeresspiegel erreicht. Entstanden ist der Fels ivor etwa 300 Millionen Jahren. weiterlesen


Capo Figari

Semaforo di Capo FigariDer ca. 850 Hektar große Naturpark Capo Figari befindet sich an der Spitze der Halbinsel von Golfo Aranci. Ein Besuch im Naturpark Capo Figari auf der Halbinsel von Golfo Aranci. Der steile Weg hinauf zur Ruine des Semaforo ist mühsam, entschädigt aber mit fantastischen Aussichten. weiterlesen


Capo Testa

Felsformationen am Capo TestaDas Capo Testa liegt an der Nordspitze Sardiniens. Der Zugang zur Halbinsel erfolgt über einen wenige hundert Meter langen Damm in westlicher Richtung. Die beiden alten Leuchttürme sind sehenswert, aber die wahren Stars auf Capo Testa sind die Granitfelsen. Wie Skulpturen präsentieren sich die von Wind und Wasser geformten Felsen und lassen viel Spielraum für menschliche Fantasien. weiterlesen