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Chondrodactylus turneri

Turners Dickfingergecko

 

Name

  • Wissenschaftliche Bezeichnung:
    • Chondrodactylus turneri
  • frühere Bezeichnung:
    • Pachydactylus turneri
  • Common Name:
    • Turner’s Thick-toed Gecko
  • Deutsche Bezeichnung:
    • Turners Dickfingergecko
    • Häufig werden die Tiere unter dem Namen Bibrongecko Chondrodactylus bibronii bzw. Pachydactylus bibronii geführt. Für diese Verwechselungen werden in der Fachliteratur und diversen Internetforen zwei Gründe genannt:
      • Chondrodactylus bibronii kommen vor in Namibia und Südafrika. Dort ist der Export dieser Tiere untersagt. Die bei uns importierten Exemplare stammen aus Tansania und das sind Chondrodactylus turneri.
      • Die frühere Bezeichnung der Pachydactylus turneri ist Pachydactylus bibronii turneri, da sie als Unterart von bibronii galten. Unterarten werden im Handel häufig nicht sauber differenziert, was letztlich dazu führt, dass beide Unterarten gleichermaßen als Pachydactylus bibronii bezeichnet werden.
  • Erstmals beschrieben
    • 1864 von John Edward Gray (1800-1875)

 

Schutzstatus

  • Gefährdungsstufe gemäß der Roten Liste (IUCN): keine
  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES): kein Schutzstatus
  • EU-Artenschutzverordnung: (EG) Nr. 318/2008: kein Schutzstatus
  • streng bzw. besonders geschützt nach BNatSchG : nein
    chondrodactylus turneri chondrodactylus turneri

 

Merkmale

  • nachtaktiv, aber auch tagsüber häufig zu sehen
  • Größe ca. 20 cm
    perfekte tarnung chondrodactylus turneri

 

Systematik

  • Klasse: Reptilia (Reptilien)
  • Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere)
  • Unterordnung: Lacertilia (Echsen)
  • Zwischenordnung: Gekkota (Geckoartige)
  • Familie: Gekkonidae (Geckos)
  • Unterfamilie: Gekkoninae
  • Gattung: Chondrodactylus
  • Art: Chondrodactylus turneri (Turners Dickfingergecko) [GRAY 1864]

 

Natürlicher Lebensraum

  • südliches Afrika, RSA, Angola , Botswana, Mozambique, Tansania und Swasiland.
  • trockene Regionen, Fels- oder Baumlandschaften
  • meist in Fels- oder Mauerspalten, selten am Boden

    chondrodactylus turneri chondrodactylus turneri

 

Terrarien-Einrichtung

  • Stein- und Holzaufbauten mit vielen Versteckmöglichkeiten schaffen
  • Temperatur tagsüber 27-30°C, lokal bis 35°C; nachts 18-22°C
  • Luftfeuchtigkeit ca. 40-60%

 

Ernährung

  • Heimchen, Grillen, Fliegen, Spinnen, kleine Heuschrecken, Mehlwürmer, Motten

 

Eiablage und Inkubation

  • Die Weibchen verstecken die Eier meist unter Steinen, Ästen oder vergraben sie in der Erde. Nur einmal konnten wir beobachten, dass die Eier an die Terrarienwand geklebt wurden.
  • Die Eier werden bei ca. 27°C inkubiert.

    ei im inkubator jungtier nach dem schlüpfen
     
  • Die Jungtiere schlüpfen nach etwa 7 Wochen. Unsere Erfahrungen zeigen folgende Ergebnisse:
    • 44 Tage (kürzeste Inkubationszeit)
    • 62 Tage (längste Inkubationszeit)
    • 53 Tage (durchschnittliche Inkubationszeit)

 

Aufzucht der Jungtiere

  • Die Jungtiere getrennt von den Eltern halten
  • Die Bedingungen entsprechen denen der adulten Tiere
  • Die Bilder zeigen ein Jungtier in Alter von 10 Tagen

    jungtier jungtier

 

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