Systematik

Die Einteilung (Taxonomie), Benennung (Nomenklatur) und Bestimmung der Lebewesen

Die klassische Systematik beschäftigt sich mit der Einteilung (Taxonomie), Benennung (Nomenklatur) und Bestimmung der Lebewesen. Ergänzend dazu beschäftigt sich die moderne Systematik mit der Rekonstruktion der Stammesgeschichte der Organismen (Phylogenie) und der Evolutionsbiologie. Neue Entdeckungen, neue wissenschaftliche Ansätze und die ständige Verbesserung technischer Möglichkeiten sorgen für viele Veränderungen und führen zu durchaus kontroversen Lehrmeinungen. Wir möchten versuchen, die in der Systematik gebräuchlichen Begriffe zu erläutern und Zusammenhänge aufzuzeigen. Zudem bieten wir eine (beinahe) vollständige Auflistung aller Reptilien und Amphibien, einschließlich Informationen zu neu beschriebene Arten und taxonomische Veränderungen

 

Grundlagen der Systematik

Begriffe und Strukturelemente

Systema naturae

Die moderne Systematik fand ihren Ursprung in der 1735 erstmals veröffentlichten "Systema naturae", in der der schwedische Botaniker und Forscher Carl von Linné eine neue Bestimmungsmethode für Pflanzen nach der Struktur der Blütenorgane beschrieb. weiterlesen

 

Lebewesen

Was genau sind Lebewesen?

Kupferanemone (Entacmaea quadricolor)

Wir wagen uns an die Definition des Begriffs "Lebewesen" heran und beschreiben die drei Domänen "Eucaryota", "Bacteria" und "Archaea" als die höchsten Klassifizierungskategorien. weiterlesen

 

Metazoa

Die vielzelligen Tiere

Gewöhnlicher Krake (Octopus vulgaris)

Metazoa beschreibt ein zoologisches Taxon, in dem alle mehrzelligen Tiergruppen zusammengefasst werden. Etwa 1,2 Millionen Arten sind bekannt, allerdings gehen Schätzungen davon aus, dass die Gesamtzahl zwischen 10 und 20 Millionen Arten liegen könnte. weiterlesen

 

 

Vertebrata

Die Wirbeltiere

Rotfuchs (Vulpes vulpes)

In der Gruppe der Wirbeltiere werden die Tiere zusammengefasst, die eine Wirbelsäule haben. Das sind Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische (Knochen- und Knorpelfische) und die Rundmäuler. Alternativ wird häufig der Begriff Craniota (Schädeltiere) verwendet. Die Rundmäuler und einige andere Vertreter der Gruppe haben keine echte Wirbelsäule, sondern ein Achsenskelett (ein langer, dünner und biegsamer Stab im Rückenbereich, der als Chorda dorsalis bezeichnet wird). Allen Tieren gemein ist aber das Vorhandensein eines Schädels, entweder aus Knochen oder aus Knorpelgewebe. weiterlesen

 

Amphibia

Anura | Caudata | Gymnophiona | Neubeschreibungen

Teichfrosch

Die Amphibien oder Lurche sind die stammesgeschichtlich älteste Klasse der Landwirbeltiere (Tetrapoda). Viele Arten verbringen zunächst ein Larvenstadium im Wasser und gehen nach einer Metamorphose an Land. Dieser Tatbestand erklärt den wissenschaftlichen Namen Amphibia, zusammengesetzt aus den altgriechischen Begriffen "amphí" (auf beiden Seiten) und "bíos" (Leben). Die erwachsenen Tiere bewohnen im Jahresverlauf oft sowohl aquatische als auch terrestrische Habitate. Viele Arten sind nachtaktiv, um sich vor Fressfeinden zu schützen und den Wasserverlust über die Haut möglichst gering zu halten. Amphibien gelten als Nachfahren der ersten Knochenfische, die vor ca. 400 Millionen Jahren vom Meer aus das Land besiedelten. weiterlesen

 

Reptilia

Crocodylia | Rhynchocephalia | Squamata | Testudinata | Neubeschreibungen

Drusenkopf (Conolophus subcristatus)

Die Systematik der Reptilien mit Krokodilen (Crocodylia), Schnabelköpfen (Rhynchocephalia), Schuppenkriechtieren (Squamata) und Schildkröten (Testudinata) inkl.einer Auflistung neu beschriebenen Arten und Hinweise auf taxonomische Veränderungen. weiterlesen