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Tarentola chazaliae

Helmkopfgecko

Name

  • Wissenschaftliche Bezeichnung:
    • Tarentola chazaliae
    • frühere Bezeichnung Geckonia chazaliae
  • Common Name:
    • Helmethead gecko
  • Deutsche Bezeichnung:
    • Helmkopfgecko
  • Spanische Bezeichnung:
    • geco de casco
  • Erstmals beschrieben
    • 1895 von François Mocquard (1870-1909)

Schutzstatus

  • Gefährdungsstufe gemäß der Roten Liste (IUCN): keine
  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES): kein Schutzstatus
  • EU-Artenschutzverordnung: (EG) Nr. 318/2008: kein Schutzstatus
  • streng bzw. besonders geschützt nach BNatSchG : nein

Merkmale

  • nachtaktiv
  • Boden bewohnend
  • Größe ca. 10 cm

    Tarentola chazaliaeTarentola chazaliae

Systematik

  • Klasse: Reptilia (Reptilien)
  • Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere)
  • Unterordnung: Lacertilia (Echsen)
  • Zwischenordnung: Gekkota (Geckoartige)
  • Familie: Gekkonidae (Geckos)
  • Unterfamilie: Gekkoninae
  • Gattung: Tarentola
  • Art: Tarentola chazaliae (Helmkopfgecko) [MOCQUARD, 1895]

    Tarentola chazaliaeTarentola chazaliae

Natürlicher Lebensraum

  • Nordwestliches Afrika (Senegal, Mauretanien, Marokko)
  • Sanddünen und Halbwüsten
  • bevorzugt in Küstennähe

    Tarentola chazaliaeTarentola chazaliae

Verhalten bei Bedrohung

  • Zunächst versuchen sie sich durch lautstarkes "Quäken" zu schützen.
  • Reicht das nicht aus, wird der Gegner angesprungen und kurz gebissen.
  • Dieser Überraschungsangriff soll den Angreifer verblüffen und einen ausreichenden Vorsprung zur Flucht verschaffen.

Terrarien-Einrichtung

  • Helmkopfgeckos schlafen tagsüber häufig im Freien und verlassen sich dabei auf ihre Tarnung.

    Tarentola chazaliaeTarentola chazaliae
  • Die Einrichtung sollte diese Tarnung unterstützen, z.B. durch farblich passendes Holz oder Kork.
  • Trotzdem sind viele Versteckmöglichkeiten notwendig.
  • Hohe oder steile Aufbauten sind wenig sinnvoll, da die Geckos keine guten Kletterer sind.
  • Die Temperatur liegt tagsüber bei 25-28°C, nachts bei ca. 18-20°C.
  • Morgens ist Sprühen noch vor Einschalten des Lichts ratsam. Das simuliert die Frühnebel in Küstennähe und ermöglicht die Aufnahme von Feuchtigkeit von Pflanzen oder Einrichtungsgegenständen.
  • Trinkgefäße werden selten genutzt.

Ernährung

  • Heimchen, Mehlwürmer, Asseln, Wachsmaden
  • Die Zufuhr von Vitaminen ist empfehlenswert

Eiablage und Inkubation

  • Die Weibchen legen jeweils ein bis zwei weichschalige Eier ab.
  • Die Eier werden bei ca. 28°C inkubiert.
  • Die Jungtiere schlüpfen nach 60-80 Tagen.

Winterruhe

  • 6-8 Wochen bei ca. 15°C

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