Holaspis guentheri
Sägeschwanzeidechse
Name
- Wissenschaftliche Bezeichnung:
- Holaspis guentheri
- Der Artname guentheri bezieht sich auf Albert Günther (1830-1914), einem in Deutschland geborenen Zoologen des British Museum.
- Common Name:
- Sawtail Lizard
- Deutsche Bezeichnung:
- Sägeschwanzeidechse
- erstmals beschrieben:
- 1863 von John Edward Gray (1800-1875)
Schutzstatus
- Gefährdungsstufe gemäß der Roten Liste (IUCN): keine
- Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES): kein Schutzstatus
- EU-Artenschutzverordnung: (EG) Nr. 318/2008: kein Schutzstatus
- streng bzw. besonders geschützt nach BNatSchG : nein
Merkmale
- tagaktiv
- baumbewohnend, können von Ast zu Ast springen und im Gleitflug bis zu 30m zurücklegen!
- Größe 12 bis 15 cm
Natürlicher Lebensraum
- zentrales bis östliches Afrika
- (Berg-) Regenwälder
Systematik
- Klasse: Reptilia (Reptilien)
- Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere)
- Unterordnung: Lacertilia (Echsen)
- Zwischenordnung: Scincomorpha (Skinkartige)
- Familie: Lacertidae (Echte Eidechsen)
- Unterfamilie: Eremiainae
- Gattung: Holaspis (Sägeschwanzeidechsen)
- Art: Holaspis guentheri (Sägeschwanzeidechse) [GRAY, 1863]
Terrarien-Einrichtung
- hohes Terrarium mit vielen Kletter- und Versteckmöglichkeiten
- Rück- und ggf. Seitenwände des Terrariums zum Klettern herrichten (z.B. grobe Korkrinde)
- Temperatur tagsüber 28-34°C, nachts 18-22°C
- Luftfeuchtigkeit 60-70%
- auf ausreichende UV-Versorgung achten
Achtung Fluchtgefahr!
- Die Tiere sind nicht nur extrem schlank sondern auch äußerst schnell.
- Sie können durch kleinste Öffnungen im Terrarium entkommen.
- Daher besonders achten auf Öffnungen für den Kabeleinzug und auf den Abstand zwischen den Schiebescheiben.
- Auch beim Öffnen des Terrariums zum Füttern oder Reinigen gilt es, höllisch aufzupassen.
Ernährung
- Heimchen, Grillen, Mehlwürmer (Buffalos), kleine Stabschrecken, Fliegen
Eiablage und Inkubation
- Die Jungtiere schlüpfen nach 60 - 80 Tagen.
- Die Tabelle zeigt, dass bereits eine geringe Temperaturerhöhung für eine deutliche kürzere Inkubationszeit sorgte. (vorausgesetzt, dass sich keine anderen Faktoren bemerkbar machten)
- Hier einige Inkubationsbeispiele:
Eiablage Schlupf Inkubationsdauer Inkubationstemperatur 13.12.2004 07.03.2005 84 Tage 26-28°C 13.12.2004 07.03.2005 84 Tage 26-28°C 23.12.2006 25.02.2007 64 Tage 27-28°C 05.02.2007 06.04.2007 60 Tage 27-28°C
Aufzucht der Jungtiere
- Die Jungtiere getrennt von den Eltern halten.
- Die Bedingungen entsprechen denen der adulten Tiere, was besonders bezüglich der Fluchtgefahr gilt!

