Python regius
Königspython
Name
- Wissenschaftliche Bezeichnung:
- Python regius
- Common Name:
- royal python oder ball python
- Die Bezeichnung "Ballpython" charakterisiert das Verhalten bei drohender Gefahr. Der Python rollt seinen Körper eng zusammen zu einem "Ball" und versteckt seinen Kopf schützend im Inneren.
- Deutsche Bezeichnung:
- Königspython
- Spanische Bezeichnung:
- pitón real
- Französische Bezeichnung:
- python royal
- Niederländische Bezeichnung:
- Koningspython
- Italienische Bezeichnung:
- Pitone reale
- Dänische Bezeichnung:
- Kongepyton
- Schwedische Bezeichnung:
- Kungspyton
- Erstmals beschrieben
- 1802 von George Shaw (1751-1813)
Schutzstatus
- Gefährdungsstufe gemäß der Roten Liste (IUCN): Least Concern (nicht gefährdet)
- Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES): Anhang II - Hinweis: Die Tiere sind hier unter Pythonidae spp. registriert
- EU-Artenschutzverordnung: (EG) Nr. 318/2008: Anhang B - Hinweis: Die Tiere sind hier unter Pythonidae spp. registriert
- streng bzw. besonders geschützt nach BNatSchG : Anhang b
Merkmale
- dämmerungs- und nachtaktiv
- versteckt sich tagsüber meist in Höhlen, z. B in Nagerbauten oder Termitenhügeln
- Größe bis ca. 150 cm
- Lebenserwartung 20 Jahre und mehr
Systematik
- Klasse: Reptilia (Reptilien)
- Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere)
- Unterordnung: Serpentes (Schlangen)
- Zwischenordnung: Henophidia (Riesenschlangen)
- Familie: Boidae (Boas und Pythons)
- Unterfamilie: Pythoninae
- Gattung: Python (Pythons i. e. S.)
- Art: Python regius (Königspython) [SHAW, 1802]
Natürlicher Lebensraum
- West- und Zentralafrika
- Savanne und die Grasflächen der offenen Wälder
- Jungtiere sind häufig auf Bäumen anzutreffen. Mit zunehmender Größe und zunehmendem Alter verlagert sich ihr Aufenthaltsort in Richtung Boden.
Terrarien-Einrichtung
- Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten schaffen
- Für junge Pythons Klettermöglichkeiten schaffen
- Adulte Tiere sind erfahrungsgemäß schlechte Kletterer. Daher darauf achten, dass beim Herunterfallen keine Verletzungen entstehen, z. B. durch Einrichtungsgegenstände.
- Temperatur tagsüber 28-30°C, lokal bis 35°C; nachts 20-25°C
- Luftfeuchtigkeit 60%
Ernährung
- Mäuse, Hamster, Meerschweinchen, Küken
- Es ist nicht unüblich, dass die Tiere (gerade in kühleren Jahreszeiten) wochen- oder gar monatelang keine Nahrung aufnehmen wollen.
Eiablage und Inkubation
- Die Weibchen legen bis zu 10 Eier ab.
- Die Inkubationszeit liegt zwischen 60 und 70 Tagen bei einer Temperatur von ca. 30°C.
- Die Jungtiere schlüpfen nach ungefähr 60 Tagen.
Aufzucht der Jungtiere
- Die Haltung der Jungtiere ist vergleichbar mit denen der adulten Tiere.
- Die Luftfeuchte kann etwas höher liegen (ca. 70%).
Winterruhe
- Um das Paarungsverhalten auszulösen, sollte man von November bis Februar die Temperatur um 6-8°C und die Beleuchtungsdauer auf 6 Stunden täglich reduzieren.

