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Naturzoo Rheine


Im Naturzoo Rheine leben ca. 1.000 Tiere aus 100 Arten. Neben der Koordination des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Blutbrustpaviane ist man an weiteren Zuchtprogrammen wie z.B. für Humboldt-Pinguine, Waldrapp-Ibisse, Bartaffen, Sumatra-Tiger und Bali-Stare beteiligt. Darüber hinaus werden Schutzprojekte für madagassische Halbaffen, Lippenbären und Sumatra-Tiger in den Ursprungsländern unterstützt. Den Besuchern werden zahlreiche Möglichkeiten geboten, die Natur zu begreifen und das Bewusstsein für die Umwelt zu stärken. Es gibt einen Wald-Erlebnispfad, eine Schmetterlingswiese, zahlreiche begehbare Vogelvolieren und den begehbaren Affenwald. Darüber hinaus kann Rheine mit weiteren Superlativen aufwarten: die größte Weißstorch-Kolonie in Nordrhein-Westfalen, die weltweit größte Zuchtkolonie für Blutbrustpaviane (Dscheladas) und die größte Webervogelkolonie außerhalb Afrikas. Den Primaten haben wir eine eigene Seite gewidmet.

Die Weißstörche (Ciconia ciconia)

30 Störche gehören zum Bestand des Zoos. Dazu gesellen sich rund 30 weitere Störche aus dem direkten Umland. Diese sind alle im Naturzoo geschlüpft, verzichten aber auf den jährlichen Flug nach Süden. Sie bevorzugen die Teilnahme an den regelmäßigen Fütterungen im Zoo. Im Frühjahr kommen weitere Gäste hinzu. Ziehende Artgenossen verbringen hier ihre Brutzeit. Bei den Fütterungen werden dann bis zu 200 Störche gezählt; die größte Weißstorchkolonie in Nordrhein-Westfalen. Wer aufmerksam durch den Naturzoo wandert, wird zahlreiche Nester in den Baumkronen entdecken. Und sollte man die Störche mal nicht sehen, dann hört man sie und begreift eindrucksvoll, warum sie auch den Namen "Klapperstorch" tragen. Da ihre Stimmen nur schwach ausgeprägt sind, verständigen sie sich durch Klappern mit dem Schnabel, sei es zur Begrüßung des Partners oder zur Verteidigung des Nests.

Ciconia ciconia
Ciconia ciconia
Ciconia ciconia
Ciconia ciconia
Ciconia ciconia
Ciconia ciconia
Ciconia ciconia
Ciconia ciconia
Ciconia ciconia



Weitere Vögel

Etwa 100 Flamingos leben und brüten in der 2006 geschaffenen Teichlandschaft. Diese besteht aus Tief- und Flachwasserbereichen, einem Plankton-Becken, Schlammbereichen und einem Gewächshaus, das als Winterquartier genutzt werden kann. Zum Schutz vor Eierdieben wie Krähen oder Marder werden die Eier nach der Ablage in eine Brutmaschine gelegt. Die Elterntiere erhalten Gipseier, die sie ohne Risiko "bebrüten". Erst kurz vor dem Schlupf werden die Eier wieder zurück getauscht. Der Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten. Zurzeit leben mehr Waldrappen in Zoos als in freier Wildbahn. Der Name "Waldrapp" stammt vom Züricher Naturforscher Konrad Gessner aus dem Jahr 1555 und bedeutet "Waldrabe".

Phoenicopterus chilensisChile-Flamingo
(Phoenicopterus chilensis)
Geronticus eremitaWaldrapp oder Schopfibis
(Geronticus eremita)
Eudocimus ruberRoter Sichler
(Eudocimus ruber)
Ploceus cucullatusweiblicher Dorfweber
(Ploceus cucullatus)
Ploceus cucullatusDorfweber beim Nestbau
(Ploceus cucullatus)
Dromaius novaehollandiaeGroßer Emu
(Dromaius novaehollandiae)
Larosterna incaInka-Seeschwalbe
(Larosterna inca)
Humboldt-PinguinSpheniscus humboldti
(Humboldt-Pinguin)
Philomachus pugnaxKampfläufer
(Philomachus pugnax)
Philomachus pugnaxKampfläufer
(Philomachus pugnax)
Philomachus pugnaxKampfläufer
(Philomachus pugnax)
Bubulcus ibisKuhreiher
(Bubulcus ibis)
Platalea ajajaRosalöffler
(Platalea ajaja)
Balearica regulorum gibbericepsOstafrikanischer Kronenkranich
(Balearica regulorum gibbericeps)
Ciconia nigraSchwarzstorch
(Ciconia nigra)
Burhinus capensisKaptriel
(Burhinus capensis)
Pavo cristatusBlauer Pfau
(Pavo cristatus)
Himantopus himantopusStelzenläufer
(Himantopus himantopus)
Recurvirostra avosettaSäbelschnabler
(Recurvirostra avosetta)
Callonetta leucophrysRotschulterente
(Callonetta leucophrys)
Streptopelia senegalensisSenegaltaube
(Streptopelia senegalensis)
Acryllium vulturinumGeierperlhuhn
(Acryllium vulturinum)
Branta sandvicensisHawaiigans
(Branta sandvicensis)
Anas platyrhynchosStockente
(Anas platyrhynchos)
Anas flavirostris flavirostrisChile-Krickente
(Anas flavirostris flavirostris)
Ciconia abdimiiAbdim-Storch
(Ciconia abdimii)
Trompeterhornvogel (Bycanistes buccinator)Trompeterhornvogel
(Bycanistes buccinator)



Weitere Bewohner des Naturzoos

Lippenbär (Melursus ursinus)Lippenbär
(Melursus ursinus)
Goldschakal (Canis aureus)Goldschakal
(Canis aureus)
Cynomys ludovicianusSchwarzschwanz-Präriehund
(Cynomys ludovicianus)
Phoca vitulinaSeehund
(Phoca vitulina)
Macropus rufogriseus rufogriseusBennett-Känguru
(Macropus rufogriseus rufogriseus)
Equus quagga chapmaniChapman-Zebra
(Equus quagga chapmani)
Dolichotis patagonumGroßer Pampashase oder Mara
(Dolichotis patagonum)
Camelus bactrianusTrampeltier
(Camelus bactrianus)
Lama glamaLama
(Lama glama)
Ammotragus lerviaMähnenspringer
(Ammotragus lervia)