Fachbegriffe aus der Tierwelt - E


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Ecdysis

  • Häutung
  • ein hormonell gesteuerter Vorgang bei Häutungstieren (Ecdysozoa) und Reptilien.
  • In bestimmten Zeitabständen wird die alte Haut (Exuvie) abgestoßen. Zuvor hat sich darunter bereits eine neue und größere Hülle gebildet.
    Häutung eines Maskenleguans Häutung bei einem Zwerggecko
  • die letzte Häutung eines Insekts wird als Imaginalhäutung bezeichnet. Das Insekt ist nun adult und wird als Imago bezeichnet.

Echinodermata

  • deutsche Bezeichnung: Stachelhäuter
  • ein Stamm der Tiere innerhalb der vielzelligen Tiere

Ectoprocta

ekdemisch

  • nur außerhalb eines betreffenden Gebietes lebend
  • Gegenteil: endemisch

Ektoparasit

  • Außenparasit
  • Ein Parasit der auf einem anderen Organismus lebt und nicht vollständig in den Wirt eindringt.
  • Das Eindringen in den Wirt erfolgt nur mit den Körperteilen, die zur eigenen Versorgung notwendig sind.
  • Beispiele sind Zecken, Läuse und Stechmücken.

ektotherm

  • als ektotherm werden Tiere bezeichnet, die selbst keine Körperwärme erzeugen können. Ihre Körpertemperatur ist vollständig von der Umwelt abhängig.
  • Fische in der Tiefsee sind gleichzeitig homoiotherm (gleichwarm). Sie besitzen immer die gleiche Temperatur, da sie die stets konstante Temperatur des Wassers übernehmen.
  • Reptilien, Amphibien, Wirbellose und Fische sind gleichzeitig poikilotherm (wechselwarm). Auch sie können die Körperwärme nicht selbst erzeugen, diese aber durch ihr Verhalten beeinflussen, z. B. durch Rückzug in kühle Höhlen oder durch Sonnenbaden.

Embioptera

  • deutsche Bezeichnung: Tarsenspinner
  • eine Ordnung von Tieren innerhalb der Insekten (Insecta)

endemisch

  • aus dem griechischen endémos (einheimisch), ausschließlich in einem bestimmten Gebiet vorkommend
  • Gegenteil: ekdemisch

endogäisch

Endoparasit

  • Innenparasit
  • Ein Parasit der im Innern seines Wirts lebt
  • Beispiele sind Cestoda (Bandwürmer) und Einzeller wie Trypanosomen oder Plasmodien.

endotherm

  • griechisch éndon (innen) und thérme (Wärme)
  • ein Organismus, der seine Körpertemperatur von innen her regulieren kann
  • Beispiele sind Säugetiere, bei denen die Körpertemperatur innerhalb gewisser Grenzen konstant bleibt.

Entomofauna

  • Als Entomofauna wird die Gesamtheit aller in einer Region vorkommenden Insekten bezeichnet.
  • ähnliche Begriffe:
    • Avifauna (Vögel)
    • Herpetofauna (Reptilien und Amphibien)
    • Ichthyofauna (Fische)
    • Malakofauna (Weichtiere)

Entomologie

  • ist die Wissenschaft und Lehre der Isekten (Insektenkunde)
  • Die Forensische Entomologie sammelt Informationen zu Todesursachen und Liegezeiten anhand der Besiedlung von Insekten auf Leichen.

Entoprocta

Ephemeroptera

  • deutsche Bezeichnung: Eintagsfliegen
  • eine Gruppierung von Tieren innerhalb der Insekten (Insecta)

Ernährungsform

  • beschreibt, welchen Typ Nahrung eine Art bevorzugt. Entsprechend ist der Verdauungsapparat angepasst.
  • Die grundlegenden Typen sind Fleischfresser (Carnivore), Pflanzenfresser (Herbivore) und Allesfresser (Omnivore)

Eukaryoten

  • Der Begriff "Eucaryota" basiert auf den griechischen Wörtern eu (gut) und karyon (Kern).
  • Gemeint sind Lebewesen mit Zellkern und Cytoskelett.
  • Sie entwickeln sich immer aus zellkernhaltigen Ausgangszellen (Zygoten, Sporen), die die Hauptanteile des genetischen Materials enthalten.
  • Das Cytoskelett, griechisch kytos (Zelle), ist ein aus Proteinen aufgebautes Gerüst im Plasma jeder Zelle. Es ist verantwortlich für die mechanische Stabilisierung der Zelle und ihrer äußeren Form, für aktive Bewegungen der Zelle sowie für Transporte innerhalb der Zelle.

Eumetazoa

  • deutsche Bezeichnung: Gewebetiere
  • eine Gruppierung von Tieren innerhalb der vielzelligen Tiere

Europäische Erhaltungszuchtprogramme (EEP)

  • Die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP) sind ein Projekt zur gezielten und koordinierten Zucht von in Zoos gehaltenen Tierarten.
  • Im Rahmen der EEP wird jede Tierart federführend von einem Zoo als Koordinator betreut. Dieser führt das Zuchtbuch, gibt Empfehlungen zur Verpaarung einzelner Tiere, um einen optimalen Genpool aufrechtzuerhalten. Der Koordinator bestimmt auch, welche Tiere wegen Inzuchtgefahr nicht zusammengeführt werden dürfen. Er kann auch neue Gruppen zusammenstellen und den Austausch zwischen den beteiligten Züchtern organisieren.
  • Die ursprüngliche Idee der EEP bestand darin, die jeweilige Tierart dauerhaft mit ausreichender genetischer Diversität in den Zoos zu erhalten auf ohne Wildfänge zurückzugreifen. Inzwischen steht eher die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Arten im Vordergrund. Im Idealfall können Tiere wieder ausgewildert werden, um die wild lebenden Populationen zu unterstützen oder neu aufzubauen.

eurychor

  • geographisch weit verbreitet
  • Gegenteil: stenochor

Evertebrata

  • Wirbellose. Bezeichnet Tiere ohne eine Wirbelsäule
  • Synonym: Invertebrata

Exovation

  • Der Vorgang des Schlüpfens; das Ei verlassen
    Das Schlüpfen eines Goldstaub-Taggeckos Das Schlüpfen der Kornnattern

Extinktion

  • Aussterben bzw. Verschwinden einer Art aus einem Lebensraum

Exuvie

  • die "alte" Haut nach einer Häutung
    Exuvie einer Kornnatter




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