Aquazoo - Tiere im Wasser Teil 2

Gewöhnlicher Krake (Octopus vulgaris)
Nesseltiere, Stachelhäuter, Manteltiere, Weichtiere und Gliederfüßer
Diese Tiere gehören zu unterschiedlichen taxonomischen Gruppierungen. Krebse und Garnelen zählen, wie die Insekten, zu den Gliederfüßern (Arthropoda). Der Krake ist, wie Schnecken und Muscheln, den Weichtieren (Mollusca) zugeordnet. Seeigel und Seesterne sind Teil der Stachelhäuter (Echinodermata). Die sessilen Seescheiden und Salpen gehören zu den Manteltieren (Tunicata oder Urochordata). Seeanemonen, Korallen und Quallen zählen zu den Nesseltieren (Cnidaria).
Im Rundgang zu "Leben im Wasser" gibt es einen eigenen Bereich zum Thema "Tropische Korallenriffe". Es sind die artenreichsten Lebensräume der Meere. Im Laufe vieler Jahrhunderte können tropische Steinkorallen riesige Riffe erschaffen. Kalk bildende Algen, Einzeller, Würmer, Krebstiere, Schnecken, Moostierchen u. a. unterstützen die Riffbildung. Tropische Steinkorallen benötigen nährstoffarmes Wasser mit ganzjährig mindestens 20 Grad Celsius. Da sie nur in Symbiose mit einzelligen, fotosynthetisch aktiven Algen gedeihen können, brauchen sie viel Licht. Außerdem ist eine starke Wasserströmung erforderlich, die die festsitzenden Korallen mit Nahrungsteilchen und sauerstoffreichem Wasser versorgen.

Steinkoralle oder Porenkoralle
(Montipora spec.)

Orange Rohrkoralle
(Tubastraea coccinea)

Pilzkoralle
(Fungia spec.)

Amerikanischer Flusskrebs
(Procambarus clarkii)

Indopazifische Weißband-Putzergarnele
(Lysmata amboinensis)

Kardinalsgarnelen
(Lysmata debelius)

Rote Sescheide
(Halocynthia papillosa)

Tote Meerhand
(Alcyonium digitatum)

Seenelken
(Metridium senile)

Violetter Seeigel
(Sphaerechinus granularis)

Lila Seeigel
(Lytechinus variegatus)

Kleiner Lanzenseeigel
(Eucidaris spec.)

Ohrenquallen
(Aurelia aurita)

Blauer Seestern
(Linckia laevigata)

Bunte Spiralröhrenwürmer
(Spirobranchus giganteus)
Die ersten Amphibien entwickelten sich vor etwa 360 Millionen Jahren aus Fischen mit kräftigen, fleischigen Flossen. Diese enge Verwandtschaft wird bei der Larvenentwicklung deutlich, die meist im Wasser stattfindet. Die dünne, feuchte Haut ermöglicht eine Hautatmung, bindet die Amphibien aber auch als erwachsene Tiere an feuchte Standorte. Die heute bekannten über 8.700 Amphibienarten sind äußerst vielgestaltig und zeigen erstaunliche Anpassungen. Mehr als ein Drittel aller Amphibienarten ist vom Aussterben bedroht. Der wissenschaftliche Name Amphibia setzt sich zusammen aus den altgriechischen Begriffen "amphí" (auf beiden Seiten) und "bíos" (Leben).Viele Arten verbringen zunächst ein Larvenstadium im Wasser und gehen nach einer Metamorphose an Land. Die erwachsenen Tiere bewohnen im Jahresverlauf oft sowohl aquatische als auch terrestrische Habitate.

Pátzcuarosee-Querzahnmolch
(Ambystoma dumerilii)

Gupo-Warzenmolch
(Paramesotriton fuzhongensis)

Chinesischer Riesensalamander
(Andrias davidianus)

Kolumbianische Schwimmwühle
(Typhlonectes natans)

Kubanische Riesenkröte
(Peltophryne peltocephala)

Titicaca-Riesenfrosch
(Telmatobius culeus)

Vietnamesischer Moosfrosch
(Theloderma corticale)

Chinesische Rotbauchunke
(Bombina orientalis)

Marañon-Baumsteiger
(Excidobates mysteriosus)
Aquazoo Löbbecke Museum Düsseldorf
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- Tiere im Wasser Teil 2 - Amphibien, Nessel-, Mantel- und Weichtiere


