Eifel-Zoo Lünebach-Pronsfeld
Der Eifel-Zoo ist ein privat betriebener Tierpark, der sich in Lünebach, einer Ortsgemeinde im Kreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz, befindet. Auf dem 30 Hektar großen Gelände leben rund 400 Tiere aus 60 Arten, eingebettet in einer wunderbaren Landschaft mit zahlreichen Wasserflächen und alten Baumbeständen.
1965 erwarb der Kölner Unternehmer Hans Wallpott (1927–2017) Teile des heutigen Zoo-Geländes, das früher für die Fischzucht genutzt wurde. Dort hielt er zunächst Hunde, Esel und ein Wildschwein. Er baute Gehege, erschloss Wege, beforstete das Grundstück und ergänzte den Tierbestand durch einheimische Wildtierarten. 1972 wurde der "Tierpark Neu-Bierbach" eröffnet. Bis zum Jahre 1978 hatte sich die Anlage auf 30 Hektar erweitert und wurde schnell zu einem Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Region. Rund 70.000 Besucher konnten jährlich begrüßt werden.
Bis zum heutigen Tage ist der Zoo ein privater Betrieb, finanziert durch Spenden und Eintrittsgelder. Die Verbundenheit zur Eifel zeigt u.a. das etwa 30 Gebäude umfassende Miniaturdorf. Auf einem 1,2 km großen Rundkurs fährt eine Schmalspurbahn, eine restaurierte ehemalige Feldbahn.

Davidshirsche
(Elaphurus davidianus)

Hausyak
(Bos mutus f. grunniens)

Präriebison
(Bison bison bison)

Haus-Esel
(Equus africanus f. asinus)

Urwald-Dingo
(Canis lupus hallstromi)

Wapiti
(Cervus canadensis)

Großer Pampashase
(Dolichotis patagonum)

Lama
(Lama guanicoe f. glama)

Kamerunschaf
(Ovis orientalis f. aries)

Halsbandpekaris
(Pecari tajacu)

Trampeltiere
(Camelus ferus f. bactrianus)

Östliche Graue Riesenkängurus
(Macropus giganteus)

Mini-Shetlandpony
(Equus ferus f. caballus)

Schwarzschwanz-Präriehund
(Cynomys ludovicianus)

Rotluchs
(Lynx rufus)

Zackelschaf
(Ovis orientalis f. aries)

Salomonenedelpapagei
(Eclectus roratus solomonensis)

Virginia-Uhu
(Bubo virginianus)

Pfautaube
(Columba livia f. domestica)

Silberreiher
(Ardea alba alba)

Weißnackenkranich
(Antigone vipio)
Die nachfolgenden Bilder wurden vor der Flutkatastrophe Juni 2018 aufgenommen. Einige Arten sind heute nicht mehr im Eifel-Zoo zu sehen, wie zum Beispiel der Kragenbär Mike. Er war ein echter Eingeborener, wurde 1984 im Eifel-Zoo geboren und starb hier 2018.

Hirschziegenantilopen
(Antilope cervicapra)

Junge Mufflons
(Ovis ammon musimon)

Europäischer Damhirsch
(Dama dama)

Jakob-Schafe
(Ovis orientalis f. aries)

Soayschaf
(Ovis orientalis f. aries)

Walliser Schwarzhalsziege
(Capra aegagrus f. hircus)

Europäische Wildkatze
(Felis silvestris silvestris)

Europäischer Uhu
(Bubo bubo bubo)

Afrikanischer Strauß
(Struthio camelus)

Hausgänse
(Anser anser f. domestica)

Leinegans
(Anser anser f. domestica)
Grauhals-Kronenkranich
(Balearica regulorum)
Mit der Bahn durch den Eifel-Zoo
Die Schmalspurbahn dreht eine 1,2 Kilometer große Runde durch den Eifel-Zoo. Die Strecke ist ausgestattet mit echten Bahnschranken und geschmückt mit zahlreichen Originalteilen wie den Stellwerkshebeln der 1989 stillgelegten Bahnstrecke Wengerohr–Bernkastel-Kues oder den mechanischen Vor- und Hauptsignalen. Ein planmäßiger Halt ist der eigentliche Höhepunkt der Fahrt. Im großen Gehege warten bereits die aus Nordamerika stammenden Wapitis (Cervus canadensis), die Europäischen Damhirsche (Dama dama dama) und die Europäischen Mufflons (Ovis ammon musimon) auf die Ankunft des Zuges. Die Tiere kennen weder Angst noch Hemmungen, wohl wissend, dass die Fahrgäste reichlich Futter mitführen. Solange die Bahn steht, lohnt es sich einzusteigen. Selbst in leeren Wagen könnten noch ein paar Krümel von einer früheren Fahrt übrig geblieben sein. Fährt die Bahn wieder los, trabt man gerne hinterher. Es könnte ja doch noch irgendwo ein wenig Futter herauspurzeln. Die jungen Mufflons halten sich noch zurück und begnügen sich mit dem Futter, das die Fahrgäste ihnen zuwerfen.
Das kleinste Dorf der Eifel
Diese Gebäude sind eine Besonderheit. Nicht nur weil sie sich mitten in Eifel-Zoo befinden, auch nicht weil sie typische bauliche Merkmale aus der Eifel zeigen. Sie sind außergewöhnlich, weil es sich um Miniaturen handelt. Die etwa 30 Gebäude weisen eine unglaubliche Detailtreue auf und wurden in eine faszinierende Miniatur-Landschaft eingepasst. Bäume, Sträucher oder Hecken sind echte Pflanzen, deren optische Gestaltung und Größenverhältnisse optimal auf die Gebäude abgestimmt sind.
Hinweis:
Die Bilder aus dem Eifel-Zoo haben wir über viele Jahre gesammelt. Es ist daher möglich, dass die eine oder andere Art heute nicht mehr zu sehen ist.






























