Sacha Lodge

Zu Besuch in der Sacha Lodge ecuadorianischen Amazonasgebiet, an einem kleinen Schwarzwassersee im Nationalpark Yasuní

Der Weg zur Sacha Lodge führt von der Hafenstadt Coca ca. 80 km flussabwärts auf dem Rio Napo. Das motorisierte Kanu benötigt gut 2 Stunden. Von der Anlegestelle führt ein Wanderweg durch den Wald zu einer zweiten Anlegestelle, die für kleine Kanus angelegt wurde. Von hier aus wird gepaddelt. Die Fahrt führt über schmale, dicht bewachsende Wasserstraßen bis zur Pilchicocha-Laguna, einem Schwarzwassersee. Von der Lodge ist zunächst nur das Restaurant  "La Balsa" (das Floß) zu sehen.

Rio Napo
Rio Napo

Silberreiher (Ardea alba egretta)
Silberreiher (Ardea alba egretta) am Rio Napo

La Balsa
La Balsa

Terrasse
Blick von der Terrasse in den Regenwald

Blick hinauf zur Aussichtsplattform im Kapokbaum
Blick hinauf zur Aussichtsplattform im Kapokbaum

Blick von Kapokturm
Blick von Kapokturm

Holzstege führen von La Balsa zu den Unterkünften. Diese sind mit traditionellen Materialien gebaut und bieten echte Regenwaldatmosphäre. Die Fenster bestehen aus Mosquitonetzen, was den Sound des Regenwaldes ungedämpft durch das Zimmer treibt. Zikaden, Grillen und Frösche sorgen für ein nächtliches Spektakel. Auf der Terrasse und den Hängematten ist der Regenwald ist im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah.

In der Sacha Lodge werden kleine Gruppen mit maximal 4-6 Gästen gebildet. Ein fremdsprachenkundiger Guide betreut die Gruppe, plant und organisiert die Ausflüge. Fester Bestandteil jeder Gruppe ist ein indigener Begleiter, der sein umfangreiches Wissen über das Leben in und mit der Natur mit den Besuchern teilt. Unternommen werden Wanderungen durch den Regenwald und Fahrten mit dem Kanu, sowohl tagsüber als auch in der Nacht. Sehr zu empfehlen ist der Besuch des Shipati Warmi Projekts. Die Frauen der indigenen Dorfgemeinschaft „Nueva Providencia“ erzählen über ihre Herausforderung des täglichen Lebens. Sie demonstrieren die Anfertigung typischer Gebrauchsgegenstände, berichten über ihren Tagesablauf und bereiten lokale Speisen und Getränke zu.

Baumwipfelbrücken (Canopywalk)
Baumwipfelbrücken (Canopywalk)

Blick über die Baumwipfel zum Canopywalk
Blick über die Baumwipfel zum Canopywalk

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang

Blick über die Baumwipfel des Yasuní Nationalparks
Blick über die Baumwipfel
des Yasuní Nationalparks

Doppelbindenarassaris (Pteroglossus pluricinctus) in den Baumwipfeln
Doppelbindenarassaris (Pteroglossus pluricinctus)
in den Baumwipfeln

Bromelien auf einem Kapokbaum in 43 Meter Höhe
Bromelien auf einem Kapokbaum
in 43 Meter Höhe

Weißbrusttukan (Ramphastos tucanus)
Weißbrusttukan
(Ramphastos tucanus)

Großer Gelbkopfgeier (Cathartes melambrotus)
Großer Gelbkopfgeier
(Cathartes melambrotus)

Purpurnaschvogel (Cyanerpes caeruleus)
Purpurnaschvogel
(Cyanerpes caeruleus)

Gelbbürzelkassike (Cacicus cela)
Gelbbürzelkassike
(Cacicus cela)

Gelbbrustaras (Ara ararauna)
Gelbbrustaras
(Ara ararauna)

Trauertyrann (Tyrannus melancholicus)
Trauertyrann
(Tyrannus melancholicus)

Kurzschopftyrann (Myiarchus ferox)
Kurzschopftyrann
(Myiarchus ferox)

Rohrspottdrossel (Donacobius atricapilla)
Rohrspottdrossel
(Donacobius atricapilla)

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)
Hoatzin
(Opisthocomus hoazin)

Auf dem 2000 Hektar großen Gelände der Sacha Lodge befinden sich zwei grandiose Bauwerke. Zum einen der 43 Meter hohe Aussichtsturm, der an einem Kapokbaum gebaut wurde. Kapokbäume gehören zu den größten Bäumen des tropischen Regenwaldes. Sie können 60 Meter hoch werden und einen Durchmesser von 3 Metern erreichen. Auf der Plattform hat man einen wunderbaren Blick in alle Richtungen. Ähnliches gilt für die 35 Meter hohen und fast 300m langen Baumwipfelbrücken (Canopywalk). Die beiden Hängebrücken verbinden 3 Metalltürme, auf der sich jeweils eine Aussichtsplattform befindet. Die Aussicht von hier oben ist sensationell. Man kann viele Vögel beobachten, mit einem Fernglas und ein wenig Glück auch Affen und Faultiere.

Gewöhnlicher Totenkopfaffe (Saimiri sciureus)
Gewöhnlicher Totenkopfaffe
(Saimiri sciureus)

Schwarzrückentamarin (Saguinus nigricollis)
Schwarzrückentamarin
(Saguinus nigricollis)

Roter Brüllaffe (Alouatta seniculus)
Roter Brüllaffe
(Alouatta seniculus)

Allobates femoralisa
Allobates femoralis

Pristimantis limoncochensis
Pristimantis limoncochensis

Ameerega bilinguis
Ameerega bilinguis


Rings um die Sacha Lodge ist die Artenvielfalt außergewöhnlich hoch. 600 Vogelarten wurden bereits gesichtet, das sind 7% aller Vogelarten weltweit. Neben den verschiedenen Affenarten wie Zwergseidenäffchen, Schwarzrückentamarinen und Brüllaffen gibt es 50 Fledermausarten und 60 weitere Säugetiere, wie zum Beispiel Ameisenbären, Dreizehenfaultiere und Pekaris. Dazu kommen Amphibien, Reptilien und Gliedertiere.  

Rhinella margaritifera
Rhinella margaritifera

Boana calcarata
Boana calcarata

Boana lanciformis
Boana lanciformis

Hamadryas amphinome
Hamadryas amphinome

Anartia amathea
Anartia amathea

Metamorpha elissa
Metamorpha elissa

Tithorea harmonia
Tithorea harmonia

Unbekannte Grille
Unbekannte Grille

unbekannter Tausendfüßer
unbekannter Tausendfüßer

Geißelspinne (Paraphrynus emaciatus)
Geißelspinne
(Paraphrynus emaciatus)

Phareicranaus singularis
Phareicranaus singularis

Unbekannte Schabe
Unbekannte Schabe

Riemennatter (Imantodes lentiferus)
Riemennatter
(Imantodes lentiferus)

Anolis fuscoauratus
Anolis
(Anolis fuscoauratus)

Waldschildkröte (Chelonoidis denticulatus)
Waldschildkröte
(Chelonoidis denticulatus)

 

Weitere Reiseziele in Ecuador

Verweise