Zoologisches Museum Kiel

vorne: Schwertwal (Orcinus orca), dahinter Blauwal (Balaenoptera musculus
Zoologisches Museum Kiel
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Unser letzter Besuch: 10/2026
Das Zoologische Museum Kiel wurde 1881 vom Naturforscher Karl August Möbius gegründet. Seine Sammlungen aus Nord- und Ostsee gelten noch heute als einzigartige Dokumente zum Klima- und Faunenwandel der nordeuropäischen Meeresküsten. In Zusammenarbeit mit den bekannten Berliner Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden entstand erstmals ein Museum, das zwischen einer Schauhalle für die Wissenspräsentation und nicht öffentlichen Forschungssammlungen unterscheidet. Das Zentrum des Gebäudes bildet eine hohe, lichtdurchflutete Halle mit zwei umlaufenden Galerien, an die sich auf drei Stockwerken weitere Räume anschließen.
Die Ausstellungen befassen sich im Wesentlichen mit der Systematik und der Evolution der tropischen und deutschen Fauna, der Schmetterlingsökologie sowie der Geschichte der Zoologie in Kiel. Zudem gibt es Bildungsangebote für verschiedene Zielgruppen. Als Teil des Zoologischen Institutes der Christian-Albrechts-Universität (CAU) ist das Museum mit seinen Sammlungen in die regulären Bachelor- und Masterstudiengänge eingebunden. Die Forschungsaktivitäten im Museum sind eng an den Sammlungen ausgerichtet, denn die Objekte bringen vielfältige Informationen mit. Mit bildgebenden Verfahren wie MRT oder CT können Informationen gewonnen werden ohne die Objekte zu beschädigen. Aus Gewebeproben der Organismen kann DNA gewonnen werden, um daraus weitere wichtige Informationen zu gewinnen.
Wale in Schleswig-Holstein
In dieser Dauerausstellung sind 12 Originalskelette aus den letzten 160 Jahren zu sehen. Es ist die derzeit artenreichste Schau von Walen in Deutschland.

links: Schwertwal (Orcinus orca),
rechts Blauwal (Balaenoptera musculus)
Unter der Decke der großen Halle ist das Skelett eines 14 Meter langen Pottwals (Physeter macrocephalus) zu sehen. Das männliche Tier war im Februar 1980 vor Trischen in der Meldorfer Bucht gestrandet. Der Nördliche Zwergwal (Balaenoptera acutorostrata) strandete 1971 in der Nordsee. Die Walkuh hat eine Größe von 5,10 Meter. Der 4,75 Meter große Grindwal (Globicephala melas) wurde 1929 im Nordatlantik erlegt. Der Kleine Schwertwal (Pseudorca crassidens) wurde 1861 in der Kieler Förde erlegt. Es handelt sich um eine 4,56 Meter große Walkuh. Das 13 Meter lange Skelett des Blauwals (Balaenoptera musculus) stammt von einer jungen Walkuh, die im Juni 1881 auf einer Sandbank zwischen Sylt und Amrum gestrandet ist. Das Skelett des Schwertwals (Orcinus orca) stammt aus dem Jahr 1965. Der 6,50 Meter große Walbulle war vor Rantum (Sylt) gestrandet.

Gewöhnlichen Schweinswal
(Phocoena phocoena)

Weißschnauzendelfin
(Lagenorhynchus albirostris)

Gemeiner Delfin
(Delphinus delphis)
Beim Gewöhnlichen Schweinswal (Phocoena phocoena), auch Kleiner Tümmler genannt, handelt es sich um eine 1,43 Meter große Walkuh, die 1989 in Bojendorf (Fehmarn) gestrandet ist. Der Weißschnauzendelfin (Lagenorhynchus albirostris) wurde 1852 in der Kieler Bucht erlegt. Der Delfinbulle hat eine Größe von 2,99 Meter. Der Gemeine Delfin (Delphinus delphis) strandete 1993 bei Heiligenhafen. Es ist eine 2,04 Meter große Delfinkuh.

Rundkopfdelfin
(Grampus griseus)

Großer Tümmler
(Tursiops truncatus)

Weißwal
(Delphinapterus leucas)
Der 3,70 Meter große und 470 Kilogramm schwere männliche Rundkopfdelfin (Grampus griseus), auch bekannt als Risso-Delfin, wurde 1873 vor Büsum erlegt. Als Besonderheit gilt das Skelett eines Großen Tümmlers (Tursiops truncatus), der sich in den 1920er Jahren in den Kaiser-Wilhelm-Kanal (heute Nord-Ostsee-Kanal) einschleuste und als "Kieler Kanalschwimmer" regionale Berühmtheit erlangte. Er wurde 1929 erlegt. Bei dem 3,65 Meter großen Tier handelt es sich wahrscheinlich um einen Tümmlerbullen. Der 4,40 Meter große und 1.000 Kilogramm schwere männliche Weißwal (Delphinapterus leucas), auch Beluga genannt, strandete 1993 bei Rhinplatte. Die Rhinplate ist eine Insel in der Elbe auf der Höhe des schleswig-holsteinischen Glückstadt.

Fötus eines Finnwals
(Balaenoptera physalus)

Fötus eines Schweinswals
(Phocoena phocoena)
Was hat ein Hirschferkel mit einem Wal zu tun?
Wale sind Säugetiere und gehören zur Gruppe der Paarhufer. Damit besteht eine Verwandtschaft zu Kamelen, Schweineartigen, Flusspferden und Wiederkäuern wie Giraffenartige, Rinder, Ziegenartige, Gazellen, Antilopen und Hirschen. Schon zu Zeiten Darwins wurde diskutiert, dass die Vorfahren der Wale irgendwann von Land zurück ins Wasser gegangen sein müssen.
Heute geht man davon aus, dass die Entwicklung der Wale vor rund 50 Millionen Jahren begann. Geografisch wird ein Gebiet zugeordnet, das wir heute als Indien und Pakistan kennen. Ausschlaggebend war eine Spezialisierung auf tierische Nahrung aus dem Meer. Im Lauf der Evolution wurden die Hinterbeine immer kleiner und die Vorderbeine wurden einem Paddel immer ähnlicher. Die heute in Südostasien lebenden Hirschferkel flüchten bei Gefahr ins Wasser und können unter Wasser laufen. Man geht davon aus, dass die ältesten Vorfahren der Wale ganz ähnlich lebten. Hirschferkel ähneln den ausgestorbenen Urvorfahren der Wale in der Lebensweise und im Körperbau.
Anatomische Präparate sind wichtige Materialien für die Forschung und als Anschauungsmaterial. Dazu gibt es verschiedene Techniken, u.a. die "nasse" Konservierung, also die Erstellung von Feuchtpräparaten. Die Präparate werden in einer Aufbewahrungslösung in einem Präparateglas oder einem Präparatekasten ausgestellt. Bei einem Wal dürfte das allerdings nicht gelingen. Kaum vorstellbar, einen 15 Meter langen und 40 Tonnen schweren Pottwal auf diese Weise zu konservieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die dicke Fettschicht schon bei kleineren Arten nur mit erheblichem technischem Aufwand erhalten werden kann. Aus diesem Grund werden zumeist nur Skelette ausgestellt oder lebensgroße Modelle, wie zum Beispiel im Museum Whales of Iceland in Reykjavík. Walföten lassen sich aufgrund ihrer geringen Größen gut konservieren und sie besitzen noch keine Fettschicht. An den Föten lassen sich bereits alle relevanten Merkmale der adulten Tiere erkennen. Die im Museum gezeigten Föten stammen von Walkühen, die im 19. Jahrhundert in Schleswig-Holstein gestrandet sind.
Tiefsee
Bis heute ist die Tiefsee weniger erforscht als die Oberfläche des Mondes. Sie nimmt etwa doppelt so viel Raum ein wie alle Kontinente zusammen. Der Tiefseeboden liegt bis zu 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel. In einer Kooperation mit dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung zeigt das Museum einzigartige Tiefseeorganismen und geologische Objekte, darunter das drei Meter große Exemplar des Riesenkalmars Architeuthis dux.

Riesenkalmar
(Architeuthis dux)

Rote Tiefseegarnelen
(Bythocaris leucopis)

Pazifischer Grenadierfisch
(Coryphaenoides acrolepis)
Ostsee
Die Ausstellung "Ostsee - Meer im Wandel" zeigt die Vielfalt und erläutert den Wandel der Ostseefauna. Die Ostsee ist mit rund 12.000 Jahren ein sehr junges Meer. Seit ihrer Entstehung am Ende der letzten Eiszeit hat ihr Salzgehalt mehrfach zwischen Süßwasser, Brackwasser und Meerwasser gewechselt. Das Klima kannte warme und kalte Perioden. Dauerhaft in der Ostsee zu überleben bedeutet, sich immer wieder veränderten Bedingungen anpassen zu können. Zahlreiche Organismen sind in dieser Zeit ausgestorben, andere kamen neu hinzu. Zu sehen sind Objekte, die Karl August Möbius, der Gründer und erster Leiter des Museums, bereits 1858 aus der Kieler Bucht entnommen und aufbereitet hat. Nach und nach wurde die Sammlung erweitert und hat heute einen unschätzbaren Wert für Wissenschaft und Forschung.
Haie und Rochen regulieren ihren Salzhaushalt durch Einlagerung von Harnstoffen im Blut und im Gewebe. Das bedingt das Einströmen von Wasser in den Körper. Deshalb müssen sie nicht trinken. Da die Ostsee einen niedrigen Salzgehalt hat, müssen Haie und Rochen große Mengen an Wasser aus dem Körper heraus befördern. Der dazu notwendige Energieaufwand steigt, je kälter das Wasser ist. Der niedrige Salzgehalt des Wassers hat einen weiteren Nachteil, da sich weder Eier noch Jungtiere optimal entwickeln können. Daher sind Haie und Rochen nur Gäste der Ostsee. Das Bild zeigt Exponate aus den Jahren 1874 bis 1904 mit Sternrochen (Amblyraja radiata), Stechrochen (Dasyatis pastinaca) und Dornhaien (Squalus acanthias).
Der Dorsch (Gadus morhua) ist einer der wichtigsten Nutzfische der Ostsee. Vermutlich wurde er schon im 8. Jahrhundert in Norwegen getrocknet und als Stockfisch durch Lufttrocknung haltbar gemacht. Der Dorsch ist in der Ostsee etwas kleiner als in der Nordsee. Dort werden die adulten Tiere als Kabeljau bezeichnet, nur die noch nicht geschlechtsreifen Tiere heißen ebenfalls Dorsch. Die Exponate stammen aus den Jahren 1869 bis 2015 und zeigen neben Gadus morhua auch Froschdorsch (Raniceps raninus), Zwergdorsch (Trisopterus minutus), Pollack (Pollachius pollachius), Wittling (Merlangius merlangus), Quappe (Lota lota), Seehecht (Merluccius merluccius) und Köhler (Pollachius virens).
Neunaugen und Schleimaale sind sehr ursprüngliche Tiere. Sie haben keine Kiefer, keine paarigen Extremitäten und keine Wirbelsäure. Sie gehören nicht zu den Fischen, ihre Entwicklungslinie hat sich vor über 500 Millionen Jahren von denen der Fische getrennt. Neunaugen heften sich mit ihrem Saugmund an Fischen fest um Blut aufzunehmen und Fleischstücke herauszuraspeln. Schleimaale sind Aasfresser. Zu sehen sind Schleimaale (Myxine glutinosa), Flussneunauge (Lampetra fluviatilis), Meerneunauge (Petromyzon marinus) und Bachneunauge (Lampetra planeri) aus den Jahren 1860 bis 1935.
Die Asymmetrie der Plattfische gilt als eine der außergewöhnlichsten Spezialisierungen innerhalb der Wirbeltiere. Sie schweben mit ihrem abgeflachten Körper seitwärts. Beide Augen sitzen auf derselben Seite des Kopfes, das räumliche Sehvermögen blieb erhalten. Die Exponate stammen aus den Jahren 1869 bis 1904 und zeigen Scholle (Pleuronectes platessa), Glattbutt (Scophthalmus rhombus), Steinbutt (Scophthalmus maximus), Kliesche (Limanda limanda), Flunder (Platichthys flesus), Doggerscharbe (Hippoglossoides platessoides) und Rotzunge Limande (Microstomus kitt). Außerdem sind Hypriden aus Scholle und Flunder sowie Steinbutt und Glattbutt ausgestellt.
Tintenfische können aufgrund des niedrigen Salzgehalts in der Ostsee nicht dauerhaft überleben. Sie kommen nur bei hohen Wassertemperaturen und auch dann nur, wenn der Salzgehalt durch Wassereinbrüche aus der Nordsee angestiegen ist. Die Exponate kommen aus den Jahren 1851 bis 2008. Ausgestellt sind Oktopus (Eledone cirrhosa), Gewöhnlicher Kalmar (Loligo vulgaris), Nordischer Kalmar (Loligo forbesii) und Gepfriemter Zwergkalmar (Alloteuthis subulata).
Es gibt noch zahlreiche weitere Arten in der Ausstellung zur Ostsee, darunter Muscheln, Schnecken, Krabben und Vögel.

Streifenbarbe
(Mullus surmuletus)

Rotbarsch
(Sebastes norvegicus)

Bachsaibling
(Salvelinus fontinalis)

Heringsmöwe
(Larus fuscus)

Silbermöwe
(Larus argentatus)

Brandseeschwalbe
(Thalasseus sandvicensis)

Kormoran
(Phalacrocorax carbo)
Aus der Geschichte
Kiel ist seit mehr als 200 Jahren eines der bedeutendsten Zentren internationaler Meeresforschung. Das Museum erinnert an seine Geschichte und erläutert bedeutende Meilensteine der Zoologie, der Meeresforschung und die daran mitwirkenden Wissenschaftler, darunter u.a. von Karl-August-Möbius und Viktor Hensen. Stellvertretend haben wir Informationen zu Johann Christian Fabricius aufbereitet.
Der Däne Johann Christian Fabricius (1745-1808) war einer der Begründer der wissenschaftlichen Entomologie. Er studierte 1762 bis 1764 in Uppsala bei Carl von Linné und führte dessen Arbeiten in der Insektenkunde fort. Er begründete ein System der Insekten unter besonderer Beachtung der Morphologie der Mundwerkzeuge. 1776 kam er nach Kiel als Professor der Ökonomie und der Natur- und Kameralwissenschaften. Seit 1775 gehörte er der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften an und seit 1794 der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Er veröffentlichte mehrere wissenschaftliche Werke, darunter Systema entomologiae (1775), Species insectorum (1781), Mantissa insectorum (1787), Entomologia systematica emendata et aucta (1792–1799) und die hier ausgestellte "Systema Elevtheratorum Secundum ordines, genera, species: Adjectis synonimis, locis, observationibus, descriptionibus" (Systematik der Pflanzen nach Ordnungen, Gattungen und Arten, ergänzt durch Synonyme, Fundorte, Beobachtungen und Beschreibungen). Ein Schaukasten zeigt Käfer aus seiner privaten Sammlung.
Ein weiteres Highlight sind die Originalpräparate aus den Sammlungen bedeutender Expeditionen.

Skelett eines Haubenkapuzineraffen
(Cebus apella fatuellus)
von der Galathea-Expedition 1847

Palmenhörnchen
(Funambulus palmarum)
von der Galathea-Expedition 1845

Exponate der
Plankton-Expedition
1889

Riesenalk
(Alca impennis)
von der Gauß-Expedition 1902

Kaiserpinguin
(Aptenodytes forsteri)
von der Gauß-Expedition 1902
Die Galathea war eine dänische Korvette mit der die erste dänische Weltumseglung gelang. Christian VIII. Friedrich, damals König von Dänemark und Herzog von Schleswig, Holstein und Lauenburg beauftragte im Mai 1845 die Königlich Dänische Akademie der Wissenschaften mit der Durchführung einer Expedition. Ziele waren u.a. die ostindischen Inseln und den Nikobaren, um Studien über die Naturprodukte dieser Inseln und ihrer Verwendung für Anbau und Handel zu betreiben. Dazu sollten „in Naturwissenschaften bewanderte Personen und diese unterstützende Hilfskräfte“ benannt werden. An Bord waren letztlich 231 Seeleute und Wissenschaftler, darunter Botaniker, Entomologen, Zoologen und Zeichner. Die wissenschaftliche Leitung der zweijährige Expedition (Juni 1845 bis August 1847) übernahm der Kieler Zoologe Wilhelm Behn. Als Direktor des Naturhistorischen Museums nutzte Behn diese Reise, um Tierarten zu sammeln und zur taxonomischen Untersuchung nach Hause zu schicken.
Die Plankton-Expedition war eine deutsche ozeanographische Forschungsreise im Jahre 1889 und weltweit die erste, die sich schwerpunktmäßig mit dem Plankton befasste. Sie diente dem Ziel, die Verteilung des Planktons im Atlantik qualitativ und quantitativ zu erfassen. Expeditionsleiter war der Kieler Meeresbiologe Victor Hensen. Er hatte 1887 den Begriff „Plankton“ eingeführt.
Die Valdivia-Expedition (1898–1899) war die erste groß angelegte deutsche Expedition zur Erforschung der Tiefsee. Noch um die Mitte des 19. Jahrhunderts glaubte man, dass unterhalb einer Wassertiefe von etwa 550 Metern kein Leben möglich sei. Die Ausbeute an biologischen Proben war überwältigend. Der wissenschaftliche Bericht umfasste 24 Bände und wurde erst 1940 abgeschlossen. Leiter der Expedition war der Leipziger Zoologe Carl Chun. Mit dabei war u.a. der Kieler Zoologe Ernst Vanhöffen.
Die Gauß-Expedition (1901–1903) war die erste deutsche Antarktisexpedition. Sie wurde geleitet vom Polarforscher und Geologieprofessor Erich von Drygalski auf dem Großsegler Gauß. Das Ziel der Expedition war die Erforschung des unbekannten Gebietes südlich der Kerguelen, einer Inselgruppe im südlichen Indischen Ozean, etwa 2.000 km vom antarktischen Festland entfernt.
Weitere Exponate
Aus der Vielzahl der im Museum gezeigten Ausstellungsstücke haben wir hier einige persönliche Favoriten zusammengestellt. Jedes Exponat bringt seine eigene Geschichte mit. Die Skelette des Nilkrokodils und des Walrosses stammen aus dem Tierpark Hagenbeck. Zu Lebzeiten war das Walross in Hamburg unter dem Namen „Mümmelmann“ bekannt. Das Skelett des Java-Nashorns kam 1847 ins Zoologische Museum und wurde 2007 für die Ausstellung restauriert. Das Skelett des Flusspferds kam 1956 aus dem Kölner Zoo zunächst zum Überseemuseum nach Bremen und 1979 nach Kiel. Der Karibik-Manati stammt aus dem Rio Magdalena in Kolumbien (1897). Die Seychellen-Riesenschildkröte (1909) und die Fransenschildkröte (1889) sind Dermoplastiken (sinngemäß „in Form gebrachte Haut“). Bei dieser Methode der Präparation wird vom Tier nur die gegerbte Haut verarbeitet. Die Ameisenbären kamen aus Hamburg und sind schon seit der Eröffnung des Neubaus 1881 in Kiel.

Nilkrokodil (Crocodylus niloticus)

Fransenschildkröte
(Chelus fimbriata)

Seychellen-Riesenschildkröte
(Aldabrachelys gigantea)

Schnabeltier
(Ornithorhynchus anatinus)

Ziesel
(Spermophilus citellus)

Haiti-Schlitzrüssler
(Solenodon paradoxus)

Kurzschnabeligel
(Tachyglossus aculeatus)
Hinweis:
Die Bilder aus dem Zoologischen Museum haben wir bei einem Besuch im Oktober 2026 aufgenommen. Es ist möglich, dass das eine oder andere Exponat heute nicht mehr zu sehen ist.
Kiel
- Aquarium GEOMAR - Das Schauaquarium des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel
- Zoologischen Museum - Einzigartige Originalpräparate aus drei Jahrhunderten


























