Zoo Neuwied

Östliche Graue Riesenkängurus (Macropus giganteus)
Mit einer Fläche von 13,5 Hektar ist der Zoo Neuwied der größte Zoo in Rheinland-Pfalz. Hier leben rund 1.800 Tiere aus 185 Arten.
Der Zoo wurde 1970 als privater "Tierpark Hubertushof" für Besucher geöffnet. Besitzer, war ein ortsansässiger Industrieller, der aus einer Hühnerfarm einen attraktiven Park formte. Zunächst lag der Schwerpunkt auf australische Arten. Noch heute befindet sich in Neuwied die größte zusammenhängende Herde von Grauen Riesenkängurus außerhalb von Australien. Außerdem waren damals Schnabeligel, Wombats, Tüpfelbeutelmarder und Beutelteufeln zu sehen. Schon früh gab es Zuchterfolge, u.a. die deutsche Erstnachzucht bei den südafrikanischen Buntböcken und die Welterstnachzucht bei verschiedenen Papageienarten.
Da die Kosten für den Privatmann auf Dauer nicht tragbar waren, wurde das Gelände 1980 an einen Tierhändler verpachtet. Dieser baute den Tierpark zu einem Tierhandel um. Tiere wurden gekauft, vorübergehend untergebracht, zur Schau gestellt und wieder verkauft. Zeitweise wurden Flusspferde, Elefanten, Gorillas und andere, vorwiegend afrikanische, Tiere gehalten. Eine artgerechte Haltung wurde nebensächlich, ein Tier war in erster Linie eine Handelsware. In der Folge kam es zu Problemen mit dem Artenschutz und der Händler musste das Gelände 1985 aufgeben. Die Stadt Neuwied hatte nicht die Mittel, den Betrieb zu übernehmen, daher wäre der Zoo beinahe geschlossen worden. Die Trägerschaft des Zoos wurde von einem Förderverein übernommen, den engagierte Bürger 1984 gründeten. Der Verein finanziert sich hauptsächlich durch die Beiträge seiner Mitglieder, Spenden, öffentliche Zuschüsse und den Eintrittsgeldern.
In recht kurzer Zeit konnte der Tierbestand, den der Tierhändler zum großen Teil mitgenommen hatte, wieder aufgebaut und sogar erweitert werden. Unter anderem wurden ein Exotarium mit Terrarien für Reptilien und Volieren gebaut, das Raubtierhaus vergrößert und 1995 eine große Seehundanlage errichtet. Später folgten eine neue Anlage für Humboldtpinguine, ein Menschenaffenhaus für Schimpansen, das neue Exotarium, die Prinz-Maximilian-zu-Wied-Halle für Tier aus Mittel- und Südamerika, das Kranich-Ufer und die für Besucher begehbare Australienvoliere. Weitere Neuerungen werden folgen, unter anderem sollen die Volieren zwischen Kasse und Ausgang erneuert werden.

Bennett-Kängurus
(Notamacropus rufogriseus rufogriseus)

Westliche Kleine Pandas
(Ailurus fulgens)

Erdmännchen
(Suricata suricatta)

Blessböcke
(Damaliscus pygargus phillipsi)

weibliche Hirschziegenantilope
(Antilope cervicapra)

männliche Hirschziegenantilope
(Antilope cervicapra)

Watussirinder
(Bos primigenius f. taurus)

Mähnenspringer
(Ammotragus lervia)

Defassa-Wasserböcke
(Kobus ellipsiprymnus defassa)

Vikunja
(Vicugna vicugna)

Blaues Streifengnu
(Connochaetes taurinus taurinus)

Europäischer Damhirsch
(Dama dama)

Bolivianischer Totenkopfaffe
(Saimiri boliviensis)

Springtamarin
(Callimico goeldii)

Brauner Goldstirn-Klammeraffe
(Ateles hybridus)

Amurtiger
(Panthera tigris altaica)

Südafrikanischer Gepard
(Acinonyx jubatus jubatus)

Amurleopard
(Panthera pardus orientalis)

Großer Pampashase
(Dolichotis patagonum)

Feuerwiesel
(Mustela sibirica)

Sumatra-Prevosthörnchen
(Callosciurus prevostii rafflesi)

Böhm-Steppenzebra
(Equus quagga boehmi)

Przewalski-Pferd
(Equus ferus przewalskii)

Seehund
(Phoca vitulina)
Vögel im Zoo Neuwied

Europäische Uhus
(Bubo bubo bubo)

Europäischer Habicht
(Accipiter gentilis gentilis)

Steppenadler
(Aquila nipalensis)

Junger Südafrikanischer Blauhalsstrauß
(Struthio camelus australis)

Südafrikanischer Blauhalsstrauß
(Struthio camelus australis)

Emu
(Dromaius novaehollandiae)

Diamanttaube
(Geopelia cuneata)

Lachtaube
(Streptopelia roseogrisea)

Balistar
(Leucopsar rothschildi)

Sonnensittich
(Aratinga solstitialis)

Rosenköpfchen
(Agapornis roseicollis)

Blaustirnamazone oder Rotbugamazone
(Amazona aestiva aestiva)

Ostafrikanischer Kronenkranich
(Balearica regulorum gibbericeps)

Indischer Saruskranich
(Antigone antigone antigone)

Marabu
(Leptoptilos crumenifer)

Rosaflamingo
(Phoenicopterus roseus)
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Asiatische Wollhalsstörche
(Ciconia episcopus episcopus)

Nachtreiher
(Nycticorax nycticorax)

Rotgesicht-Hornrabe
(Bucorvus leadbeateri)

Guirakuckuck
(Guira guira)

Von-der-Decken-Toko
(Tockus deckeni)

Warzenente
(Cairina moschata f. domestica)

Schwarzschwan
(Cygnus atratus)

Höckergänse
(Anser cygnoides f. domestica)

Bergischer Schlotterkamm
(Gallus gallus f. domestica)

Mechelner Hühner
(Gallus gallus f. domestica)

Humboldt-Pinguine
(Spheniscus humboldti)
Amphibien und Reptilien
Mit dem Bau des Exotariums entstand 2011 eine großzügige und attraktive Anlage mit insgesamt 500 m² Terrarienfläche. Es sind rund 40 verschiedene Arten zu sehen, neben den Amphibien und Reptilien auch Gliedertiere und kleine Säugetiere. Die Fotos zeigen einige Arten, die wir bei unseren Besuchen sehen konnten. Einige Bilder sind schon etwas älter, zum Beispiel das des Australischen Krokodils. Die Krokodile sind bereits 2014 nach Karlsruhe in das Museum für Naturkunde umgezogen. Den frei gewordenen Platz haben die Krokodilkaimane eingenommen.
Einheimische Amphibien findet man auf dem Zoogelände an verschiedenen Stellen, zum Beispiel im Biotop gleich neben der Anlage für die Dachse oder in dem Gewässer rund um die Anlage der Schimpansen.

Australisches Krokodil
(Crocodylus johnstoni)

Krokodilkaiman
(Caiman crocodilus)

Erdkröte
(Bufo bufo)

Kragenechsen
(Chlamydosaurus kingii)

Molukkensegelechse
(Hydrosaurus weberi)

Bartagame
(Pogona vitticeps)

Reisingers Baumwaran
(Varanus reisingeri)

Stachelschwanzwaran
(Varanus acanthurus)

Trauerwaran
(Varanus tristis orientalis)

Malachit-Stachelleguan
(Sceloporus malachiticus)

Halsbandleguane
(Crotaphytus collaris)

Blauer Felsenleguan
(Petrosaurus thalassinus)

Guatemala-Schwarzleguan
(Ctenosaura palearis)

Grüner Baumpython
(Morelia viridis)

Arizona-Bergkönigsnatter
(Lampropeltis pyromelana)

Kronenbasilisk
(Laemanctus longipes)

Rotwangen-Schmuckschildkröte
(Trachemys scripta elegans)

Gelbwangen-Schmuckschildkröte
(Trachemys scripta scripta)

Griechische Landschildkröte
(Testudo hermanni)

Waldschildkröte
(Chelonoidis denticulatus)

Pantherschildkröte
(Stigmochelys pardalis babcocki)
Hinweis:
Die Bilder aus dem Zoo Neuwied haben wir über viele Jahre gesammelt. Es ist daher möglich, dass die eine oder andere Art heute nicht mehr zu sehen ist.

























