Tribolonotus novaeguineae
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abgelegt unter:
Buschkrokodil
Neuguinea-Helmskink
Name
- Wissenschaftliche Bezeichnung:
- Tribolonotus novaeguineae
- Common Name:
- Spiny Skink
- Deutsche Bezeichnung:
- Neuguinea-Helmskink
- Erstmals beschrieben:
- 1834 von Hermann Schlegel (1804-1884)
Schutzstatus
- Gefährdungsstufe gemäß der Roten Liste (IUCN): keine
- Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES): kein Schutzstatus
- EU-Artenschutzverordnung: (EG) Nr. 318/2008: Anhang D
- streng bzw. besonders geschützt nach BNatSchG : nein
Merkmale
- Die Art ist Tribolonotus gracilis sehr ähnlich, es fehlt allerdings die auffällige rot-orange Färbung um die Augen
- Größe: 17 bis ca. 20 cm
- dämmerungs- und nachtaktiv
- Bodenbewohner
- sehr scheue Tiere, die sich gerne unter Blättern, Ästen oder Korkrinden verstecken
- verharren oft, wenn man den Raum betritt oder sie sich gestört fühlen
- sehr empfindlich gegenüber hohen Temperaturen oder Trockenheit
- Lebenserwartung: ca. 12 Jahre
Systematik
- Klasse: Reptilia (Reptilien)
- Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere)
- Unterordnung: Lacertilia (Echsen)
- Zwischenordnung: Scincomorpha (Skinkartige)
- Familie: Scincidae (Skinke)
- Gattung: Tribolonotus (Helmskinke)
- Art: Tribolonotus novaeguineae (Neuguinea-Helmskink) [SCHLEGEL, 1834]
Natürlicher Lebensraum
- Papua-Neuginea
- Die Skinke leben bevorzugt in Regenwäldern oder Kokusplantagen im Unterholz oder Moos
Terrarien-Einrichtung
- Regenwaldterrarium mit feuchtem Substrat (Erde, Humus, Moos)
- viele Versteckmöglichkeiten schaffen (z.B. Korkrinden, Steinaufbauten, Wurzeln)
- Temperatur tagsüber bis max. 25°C, nachts ca. 20°C
- Luftfeuchtigkeit 80-90%
- großzügiger Wasserteil mit einer Tiefe von bis zu 15 cm
Ernährung
- Grillen, Heimchen, Wachsmotten, Zophobas
- Regenwürmer, Raupen, Schnecken
- eher zurückhaltend füttern, 2 bis max. 3 mal pro Woche reicht völlig aus
Eiablage und Inkubation
- Die Weibchen legen jeweils nur 1 Ei ab. Es wird vermutet, dass Eierstock und Eileiter auf der linken Seite verkümmert sind und daher kein zweites Ei ausgebildet werden kann [vgl. OBST et al. 1984].
- Der Abstand zwischen zwei Eiablagen beträgt etwa 9-10 Wochen
- Die Inkubation dauert ca. 70-90 Tage, bei einer Temperatur von 24-26°C

