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Zoo Dortmund

Die Welthauptstadt der Ameisenbären


Auf einer Gesamtfläche von 28 ha leben etwa 1.500 Tiere aus 230 Arten (vgl. Tierbestandsliste) in zahlreichen sehenswerten Einrichtungen. Dazu zählen u.a. das Regenwaldhaus „Rumah hutan“, das Amazonashaus, das Giraffenhaus, das Otterhaus, das Nashornhaus sowie die Anlagen für Siamangs und Orang-Utans. Im Tamanduahaus leben die Nebengelenktiere (Xenarthra). Zu ihnen zählen Ameisenbären, Faultiere und Gürteltiere.

PflasterDer Ameisenbär gepflastert ...
Skulptur... als Skulptur ..
Pflaster... und der reale Große Ameisenbär
Euphractus sexcinctusSechsbinden-Gürteltier (Euphractus sexcinctus)
RiesenfaultierRiesenfaultier (Skulptur)
Choloepus didactylusZweifingerfaultier (Choloepus didactylus)


Bereits in den siebziger Jahren hat man sich intensiv um den großen Ameisenbär (Myrmecophaga tridactyla) gekümmert. Heute gilt Dortmund als "Welthauptstadt der Ameisenbären". Als weltweit erfolgreichste und bedeutendste Einrichtung dieser Art wurden mehr als 60 Geburten vermeldet. Die Bezeichnung Ameisenbär ist sicherlich verwirrend, da sie definitiv keine Bären sind. In Gefahrensituationen stellen sich die Tiere auf die Hinterbeine und drohen mit den Vorderpranken.

Dieses Verhalten ist durchaus vergleichbar mit den "echten Bären" und vermutlich mitverantwortlich für die Namensgebung. Auch der Namensteil "Ameisen" ist sachlich nicht ganz korrekt. Die Tiere haben sich auf staatenbildende Insekten spezialisiert, dazu zählen natürlich Ameisen aber auch Termiten. Mit den sichelförmigen Klauen schlitzen sie ein Loch in den Termiten- oder Ameisenhügel. Wie ein Katapult schnellt die Zunge bis zu 160-mal pro Minute in dieses Loch und befördert so alles in den Mund, was an der feuchten Zunge kleben bleibt. Neben Insekten sind dies auch Sandpartikel, die durch ihre mahlende Wirkung die Verdauung der Insekten unterstützen. Die ca. 2 Meter großen Tiere können bis zu 35.000 Ameisen am Tag verspeisen.

Als Riesenfaultiere werden eine Reihe ausgestorbener Faultierarten bezeichnet. Diese lebten auf dem amerikanischen Kontinent, erreichten eine Länge von bis zu 3 Metern und ein Gewicht von mehreren Tonnen. Sie lebten ausschließlich auf dem Boden, während die heute noch lebenden Faultiere die Baumkronen des Regenwalds bevorzugen. Das Zweifingerfaultier (Choloepus didactylus) ist mit 85 cm und einem Gewicht von 8-9 kg entsprechend dimensioniert. Mit dem Rücken nach unten hängen sie stundenlang an einem Ast, an den sie sich mit den stark gebogenen Krallen festklammern. Damit in dieser Position das Regenwasser besser abfließen kann, haben Faultiere den Scheitel ihres Fells auf dem Bauch und nicht auf dem Rücken wie bei anderen Säugetieren. Auf den Boden begeben sich die Faultiere nur zum Übergang auf einen anderen Baum und etwa alle 8 Tage zum Absetzen von Kot und Urin. Diese Lebensweise der Faultiere benötigt wenig Energie, dafür aber eine perfekte Tarnung. In ihrem braunen Fell siedeln Algen, die leicht grün schimmern. Durch dieses braun-grüne Farbenspiel sind sie für Fressfeinde kaum zu erkennen.

Weitere Informationen zeigt die Homepage des Dortmunder Zoos.

HausziegeHausziege
(Capra aegagrus f. hircus)
FutterautomatSchade.
Ohne Kleingeld gibt's kein Futter
Pongo pygmaeusBorneo-Orang-Utan
(Pongo pygmaeus)
Pongo pygmaeusBorneo-Orang-Utan
(Pongo pygmaeus)
Suricata suricattaErdmännchen
(Suricata suricatta)
Suricata suricattaErdmännchen
(Suricata suricatta)
Cynictis penicillataFuchsmanguste
(Cynictis penicillata)
Cynictis penicillataFuchsmanguste
(Cynictis penicillata)
Giraffa giraffa angolensisAngola-Giraffe
(Giraffa giraffa angolensis)
Giraffa giraffa angolensisAngola-Giraffe
(Giraffa giraffa angolensis)
Psammophis mossambicusBraune Sandrennatter
(Psammophis mossambicus)
Panthera leoLöwe
(Panthera leo)
Panthera leoLöwe
(Panthera leo)
Dasyprocta leporinaGoldaguti
(Dasyprocta leporina)
Leptailurus servalServal
(Leptailurus serval)
Lynx lynx carpathicusKarpatenluchs
(Lynx lynx carpathicus)
Prionailurus bengalensis euptiluraAmurkatze
(Prionailurus bengalensis euptilura)
Pithecia pitheciaWeißkopfsaki
(Pithecia pithecia)
Pithecia pitheciaWeißkopfsaki
(Pithecia pithecia)
Equus africanus f. asinusAfrikanischer Hausesel
(Equus africanus f. asinus)
Equus quagga boehmiBöhm- oder Grant-Zebra
(Equus quagga boehmi)
Vicugna pacosAlpaka
(Vicugna pacos)
Camelus bactrianusTrampeltier
(Camelus bactrianus)
Bos gaurusGaur
(Bos gaurus)
Ceratotherium simumBreitmaulnashorn
(Ceratotherium simum)
Axis axisAxishirsch
(Axis axis)
Capreolus capreolusEuropäisches Reh
(Capreolus capreolus)
Hemitragus jemlahicusHimalaya-Tahr
(Hemitragus jemlahicus)
Hippotragus equinusPferdeantilope
(Hippotragus equinus)
Cervus elaphus hippelaphussRothirsch
(Cervus elaphus hippelaphus)
Cervus elaphus hippelaphusRothirsch
(Cervus elaphus hippelaphus)
Antilope cervicapraweibliche Hirschziegenantilope
(Antilope cervicapra)
Antilope cervicapramännliche Hirschziegenantilope
(Antilope cervicapra)
Macropus rufusRotes Riesenkänguru
(Macropus rufus)
Taurotragus oryxElen-Antilope
(Taurotragus oryx)
Taurotragus oryxElen-Antilope mit Jungtier
(Taurotragus oryx)
Taurotragus oryxElen-Antilope mit Jungtier
(Taurotragus oryx)
Myocastor coypusNutria
(Myocastor coypus)
Myocastor coypusNutria
(Myocastor coypus)
Pteronura brasiliensisRiesenotter
(Pteronura brasiliensis)
Pteronura brasiliensisRiesenotter
(Pteronura brasiliensis)
Aonyx cinereaZwergotter
(Aonyx cinerea)
Aonyx cinereaZwergotter
(Aonyx cinerea)



Der Dortmunder Zoo im Überblick
Fläche (ha):28
Tierarten:230
Tiere:1.500
Datenblatt VdZ:Link
 
Webseite:Link
Tierliste:Link
 
Unser letzter Besuch:09-2013