Der Duisburger Zoo

Der Duisburger Zoo überrascht mit Arten, die in deutschen Zoos nur selten zu sehen sind. z .B. Amazonas-Flussdelphin, Fossa, Koala, Nacktnasenwombat, Beutelteufel oder Riesentrappe

Skulptur

Skulptur


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Unser letzter Besuch: 06/2017
Webseite Zoo Duisburg


Am 12.05.1934 wurde der der "Duisburg-Hamborner Tierparks am Kaiserberg" erstmals eröffnet. Auf einer Fläche von etwa einem Hektar wurden überwiegend einheimische Tierarten gezeigt. Mittlerweile ist nicht nur die Fläche angewachsen sondern auch die Artenvielfalt. In Duisburg gibt es einige Arten, die in deutschen Zoos nur selten zu sehen sind.

Amazonas-Flussdelphin (Inia geoffrensis)

Wie der Name erahnen lässt, leben die Amazonas-Flussdelphine nicht im offenen Meer, sondern in den Flußsysteme des Amazonas und des Orinokos in Südamerika. Sie leben zumeist als Einzelgänger. Die einheimischen Indianern nennen sie "Inias", woraus sich der wissenschaftliche Name ableitete. Auffällig ist die fehlende Rückenfinne, statt dessen besitzen sie einen Höcker. Im Duisburger Zoo lebt nun nur noch ein Exemplar namens Butu.

Inia geoffrensis

Inia geoffrensis

Fossa (Cryptoprocta ferox)
Fossa oder Frettkatze ist das größte Raubtier auf der Insel Madagaskar. In Zoologischen Gärten sind diese Tiere nur sehr selten zu sehen. Seit 1980 ist der Zoo Duisburg der einzige Zoo weltweit mit regelmäßigen Zuchterfolgen. Duisburg führt auch das internationale Zuchtprogramm der Fossas. Die Art gilt als gefährdet (vulnerable) und ist daher streng geschützt.

Cryptoprocta ferox

Cryptoprocta ferox

Riesentrappe (Ardeotis kori)
Männliche Riesentrappen erreichen eine Standhöhe von 120 bis 130 cm und ein Körpergewicht von bis zu 19 kg. Damit zählen sie zu den schwersten flugfähigen Vögeln. Zur Balzzeit bläst der Hahn seinen weit dehnbaren Kehlsack auf, präsentiert seine weißen Unterschwanzdecken und lockt mit lauten, dumpfen Balzrufen die Weibchen. Die Art gilt als potenziell gefährdet (near threatened).

Ardeotis kori

Ardeotis kori

Nacktnasenwombats (Vombatus ursinus)
Wombats stammen aus Südostaustralien und Tasmanien. Sie sind Einzelgänger und größtenteils dämmerungs- und nachtaktive Tiere. Den Tag verschlafen sie in selbstgegrabenen, weitverzweigten, unterirdischen Gängen. Nachts gehen sie auf Nahrungssuche nach Gräsern, Kräutern, Pilzen und Wurzeln. Wombats werden nur selten in Zoologischen Gärten gehalten. Die Erstzucht gelang im Jahre 1975 im Zoo Duisburg.

Vombatus ursinus

Vombatus ursinus

Beutelteufel (Sarcophilus harrisii)
Der Beutelteufel oder Tasmanischer Teufel ist nur noch in Tasmanien zu finden, auf dem australischen Festland ist er wahrscheinlich schon im 14. Jahrhundert ausgestorben. Den Namenszusatz "Teufel" verdankt er seinem schwarzen Fell in Verbindung mit den geröteten Ohren und dem unangenehmen Körpergeruch im aufgeregten Zustand. Zudem fällt er auf durch lautes Kreischens, das über große Entfernungen zu hören ist. Er verhält sich aggressiv und neugierig gegenüber allem, was ihm begegnet. Die Art gilt als stark gefährdet (endangered).

Sarcophilus harrisii

Sarcophilus harrisii

Koala (Phascolarctos cinereus)
Koalas sind in Australien beheimatete Beutelsäuger. Sie werden bis zu 85cm groß und bis zu 14kg schwer. Größe und Gewicht variieren. Die Koalas in Queensland sind mit max. 8kg leichter und kleiner als ihre Verwandten in anderen Landesteilen. Ihre Nahrung konzentriert sich auf Blätter, Rinde und Früchte bestimmter Eukalyptusarten. Der Begriff Koala stammt aus einer Sprache der Aborigines und bedeutet „ohne Wasser“ oder „Ohne zu trinken“. Ursächlich für diese Bezeichnung ist der Umstand, dass Koalas nur selten trinken. Der Wasserbedarf wird in erster Linie durch die wasserreichen Eukalyptus-Blätter gedeckt. Die Art gilt als gefährdet (vulnerable).

Phascolarctos cinereus

Phascolarctos cinereus


Nachfolgend einige Bilder, die wir bei unseren Besuchen aufgenommen haben. Es ist eine eher zufällige Auswahl. Eine umfangreiche Übersicht über die Tiere im Duisburger Zoo, über aktuelle Neuigkeiten und über die Artenschutzprojekte finden Sie auf der Webseite des Zoos.

Sibirischer Tiger (Panthera tigris altaica)
Sibirischer Tiger
(Panthera tigris altaica)

Eurasischer Luchs (Lynx lynx lynx)
Eurasischer Luchs oder Nordluchs
(Lynx lynx lynx)

Westlicher Flachlandgorilla mit Nachwuchs (Gorilla gorilla gorilla)
Westlicher Flachlandgorilla mit Nachwuchs
(Gorilla gorilla gorilla)

Mandrill (Mandrillus sphinx)
Mandrill
(Mandrillus sphinx)

Katta (Lemur catta)
Katta
(Lemur catta)

Arktische Wölfe (Canis lupus hudsonicus)
Arktische Wölfe
(Canis lupus hudsonicus)

Macropus rufogriseus rufogriseus
Albino Bennett-Känguru
(Macropus rufogriseus rufogriseus)

Bennett-Känguru (Macropus rufogriseus rufogriseus) mit Jungtier
Bennett-Känguru mit Jungtier
(Macropus rufogriseus rufogriseus)

Trampeltier (Camelus ferus f. bactrianus)
Trampeltier
(Camelus ferus f. bactrianus)

Brillenbär (Tremarctos ornatus)
Brillenbär
(Tremarctos ornatus)

Brillenbär (Tremarctos ornatus)
Brillenbär
(Tremarctos ornatus)

Zwergflußpferde (Choeropsis liberiensis liberiensis)
Zwergflußpferde
(Choeropsis liberiensis liberiensis)

Netzgiraffe (Giraffa reticulata)
Netzgiraffe
(Giraffa reticulata)

Davidshirsche (Elaphurus davidianus) im Zoo Duisburg
Davidshirsche
(Elaphurus davidianus)

Przewalski-Pferd (Equus ferus przewalski)
Przewalski-Pferd
(Equus ferus przewalski)

Erdmännchen (Suricata suricatta)
Erdmännchen
(Suricata suricatta)

Zebramanguste (Mungos mungo)
Zebramanguste
(Mungos mungo)

Südliche Zwergmanguste (Helogale parvula)
Südliche Zwergmanguste
(Helogale parvula)

Zalophus californianus
Kalifornischer Seelöwe
(Zalophus californianus)

Zwergottern oder Kurzkrallenottern (Aonyx cinerea)
Zwergottern oder Kurzkrallenottern
(Aonyx cinerea)

Afrikanischer Elefant (Loxodonta africana)
Afrikanischer Elefant
(Loxodonta africana)

Watussi-Rinder (Bos primigenius f. taurus)
Watussi-Rinder
(Bos primigenius f. taurus)

Polarfuchs (Vulpes lagopus)
Polarfuchs
(Vulpes lagopus)

Bartkauz (Strix nebulosa)
Bartkauz
(Strix nebulosa)

Roter Sichler (Eudocimus ruber)
Roter Sichler
(Eudocimus ruber)

Gänsegeier (Gyps fulvus)
Gänsegeier
(Gyps fulvus)

Dottertukan (Ramphastos vitellinus)
Dottertukan
(Ramphastos vitellinus)

Kaptriel (Burhinus capensis)
Kaptriel
(Burhinus capensis)

Hammerkopf (Scopus umbretta)
Hammerkopf
(Scopus umbretta)

Marabu (Leptoptilus crumeniferus)
Marabu
(Leptoptilus crumeniferus)

Rötelpelikan (Pelecanus rufescens)
Rötelpelikan
(Pelecanus rufescens)

Brillenpinguin (Spheniscus demersus)
Brillenpinguin
(Spheniscus demersus)

Graureiher (Ardea cinerea cinerea)
Graureiher
(Ardea cinerea cinerea)


Abschließend ein Blick ins Aquarium. Es ist das älteste Gebäude des Zoos. Es wurde 1935 erbaut, im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört und 1951 als „Haus der Tausend Fische“ wieder eröffnet. Aktuell befinden sich im Aquarium neben den rund 1.200 Fischen aus 50 Arten weitere interessante Bewohner wie Seeigel, Anemonen und Quallen.

Spiegeleiqualle (Cotylorhiza tuberculata)
Spiegeleiqualle
(Cotylorhiza tuberculatas)

Harlekin-Lippfisch (Choerodon fasciatus)
Harlekin-Lippfisch
(Choerodon fasciatus)

Braunflecken-Igelfisch (Diodon holocanthus)
Braunflecken-Igelfisch
(Diodon holocanthus)

Tanganjika-Beulenkopf (Cyphotilapia frontosa)
Tanganjika-Beulenkopf
(Cyphotilapia frontosa)

Rotflossen-Antennenwels (Phractocephalus hemioliopterus)
Rotflossen-Antennenwels
(Phractocephalus hemioliopterus)

Roter Piranha (Pygocentrus nattereri)
Roter Piranha
(Pygocentrus nattereri)

Leopard-Drückerfisch (Balistoides conspicillum)
Leopard-Drückerfisch
(Balistoides conspicillum)

Schwarzer Pacu (Colossoma macropomum)
Schwarzer Pacu
(Colossoma macropomum)

Langhorn-Kofferfisch (Lactoria cornuta)
Langhorn-Kofferfisch
(Lactoria cornuta)