Tierpark Berlin, größter Tierpark Europas
"Willkommen im größten Tierpark Europas". Mit diesen Worten wird man als Besucher begrüßt und man muss neidlos anerkennen: Der Landschaftspark ist wunderschön angelegt und hat mit einer Fläche von 160 Hektar eine beachtliche Größe. Das Wegenetz umfasst etwa 25 Kilometer.
Mit der Teilung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg wurde auch Berlin geteilt. Der 1844 eröffnete Zoologische Garten lag im britischen Sektor. Am 27. August 1954 beschloss der Ostberliner Magistrat die Errichtung eines eigenen Tierparks auf dem Gelände des ehemaligen Schlossparks Friedrichsfelde. Der von Peter Joseph Lenné in den 1820er Jahren gestaltete Landschaftspark bot sich an, da sowohl das Schloss als auch der Park zu verfallen drohten. Der Schlosspark wurde nach historischen Plänen wieder aufgebaut, zudem entstanden weitläufige Gehege mit Wassergräben als natürliche Barrieren. Noch heute prägen die breiten Alleen und der einzigartige Baumbestand den Charme des Tierparks. Insgesamt wachsen auf dem Gelände mehr als 8.500 Bäume aus über 60 Arten, darunter zahlreiche botanische Raritäten.
Schon am 2. Juli 1955 wurde der Tierpark mit etwa 400 Tieren aus 120 Arten eröffnet. Das wurde möglich durch die zahlreichen freiwilligen Helfer des Nationalen Aufbauwerk (NAW). Das NAW wurde 1951 gegründet zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit, die ursprünglich Bauvorhaben in Ost-Berlin realisieren sollte und dann auf die gesamte DDR ausgeweitet wurde. In den ersten zehn Jahren entstanden zahlreiche Anlagen und Bauten, zum Beispiel die Schlangenfarm (1956), die Eisbärenanlage, die Bärenschlucht und die Wisentanlage (1957) und das nach Alfred Brehm benannte Raubtierhaus (1963). Nach dem Fall der Mauer 1990 wurde diskutiert, ob Berlin zwei zoologische Gärten benötigt oder ob der Tierpark aufgelöst werden soll. Der Tierpark überlebte und Mitte der 1990er Jahre wurden neue Anlagen errichtet, darunter das Giraffenhaus und die Anlagen für Zebras, Antilopen, Büffel und Strauße. 2014 wurde ein Ziel- und Entwicklungsplan vorgestellt (siehe "So wird der Tierpark Berlin in 2030 aussehen"). 2022 folgte der Masterplan 2035 für Tierpark, Zoo und Aquarium.
Heinrich Dathe (1910-1991) war seit 1954 am Aufbau des Tierparkparks beteiligte und leitete ihn 34 Jahre lang als erster Zoodirektor. Für ihn war die Kunst von Beginn an ein elementarer Bestandteil des Tierparks. Es war ihm ein großes Anliegen, „das Tier in jeder Hinsicht, also auch als Kunstwerk, begreiflich zu machen.“ Heute sind mehr als 70 Skulpturen zu sehen, darunter die Tanzenden Kraniche, der Angora-Ziegenbock und die Löwen.

Schloss Friedrichsfelde
Das Schloss Friedrichsfelde wurde 1685 vom gebürtigen Holländer Benjamin Raule als Schloss Rosenfelde erbaut. Rosenfelde war der Name der hiesigen Siedlung. Friedrich III. Kurfürst von Brandenburg und souveräner Herzog in Preußen, der spätere preußische König Friedrich I., lässt Raule 1698 wegen des Verdachts der Veruntreuung von Geldern verhaften und enteignen. Am 25. Januar 1699 ordnete er die Namensänderung der Siedlung und des Schlosses an. Seitdem heißt es "Schloss Friedrichsfelde" und aus der ehemaligen Siedlung Rosenfelde wurde der Berliner Ortsteil Friedrichsfelde im Bezirk Lichtenberg.
Von 1816 bis 1945 war das Schloss im Besitz der Familie von Treskow. Deren Familienfriedhof befindet sich noch heute auf dem Gelände des Tierparks und steht unter Denkmalschutz
Als 1954 der Beschluss zum Aufbau eines Tierparks gefasst wurde, diente das Schloss für einige Jahre als Sitz der Organisatoren für den Umbau der Parkanlage. Einige Teile des Gebäudes wurden als Stallungen verwendet. Tierparkdirektor Heinrich Dathe setzte sich für den Erhalt des Schlosses ein und verhinderte Pläne zum Abriss. Zwischen 1970 und 1981 wurde das Schloss renoviert.
Die Zusammenstellung der Tiere ist einzigartig. Neben vielen seltenen Arten wie Atlashirsche, Kreishornschafe und Ganges-Gaviale möchten wir hier beispielhaft die Vietnam-Sikahirsche (Cervus nippon pseudaxis) erwähnen. Sie stammen aus dem nördlichen Vietnam und gelten in freier Natur als ausgestorben. Sie kommen nur noch vor im Nationalpark Cúc Phương in der vietnamesischen Provinz Ninh Bình. Ebenfalls selten zu sehen sind die Südlichen Giraffengazellen (Litocranius walleri walleri), die abgesehen vom Berliner Zoo, sonst nirgends in Europa gezeigt werden.

Mishmi-Takin
(Budorcas taxicolor taxicolor)

Sichuan-Takin
(Budorcas taxicolor tibetana)

Goldtakin mit Jungtier
(Budorcas taxicolor bedfordi)
Der Tierpark hält mit, Mishmi-Takin, Sichuan-Takin und Gold-Takin gleich drei von vier Arten der aus Asien stammenden Hornträger. Der Takin vereint Merkmale verschiedener Huftiere: die Hörner und der breite Muffel erinnern an ein Gnu, der Schwanz ist kurz wie bei einem Wildschaf, er ist massig wie ein Moschusochs und hat vier Zitzen, wie ein Rind. Ähnlich wie die Moschusochsen bilden Takine bei Gefahr einen Verteidigungsring. Es sind tagaktive Gebirgstiere aus Ost- und Südostasien, mit einer Kopf-Rumpflänge von 170-220 cm, einer Schulterhöhe von 107-140 cm und einer Körpermasse von bis zu 600 kg. Außerhalb seiner Ursprungsländer wurde der (Mishmi-)Takin erstmals 1980 im Tierpark Berlin gezüchtet und bis heute sind dort weit über 80 Jungtiere geboren worden. Viele Nachzuchttiere aus Berlin begründeten neue Zuchtgruppen in anderen Zoologischen Gärten Europas und Nordamerikas.
Als einer der wenigen Zoos weltweit wurden viele Jahre sowohl afrikanische als auch asiatische Elefanten im Tierpark gehalten und in beiden Gruppen gab es Zuchterfolge. 2020 wurde das damalige Dickhäuterhaus, in dem auch Nashörner und Karibik-Manatis lebten, für eine umfangreiche Modernisierung geschlossen. Auf der etwa 20.000 m² großen Fläche entstand eine neue Anlage, die ausschließlich auf die Bedürfnisse Afrikanischer Elefanten ausgerichtet wurde. Das neue Elefantenhaus ist aktuell das größte Gebäude des Tierparks.
Afrikanische Elefanten sind größer und schwerer. Die Bullen können ein Gewicht von bis zu sieben Tonnen erreichen, die Asiaten etwa fünf Tonnen. Bei den afrikanischen Elefanten besitzen beide Geschlechter Stoßzähne, bei den Asiaten nur die Bullen, wobei auch bei diesen häufig keine sichtbaren Stoßzähne vorhanden sind. Die deutlich größeren Ohren besitzen die Afrikaner. Sie können bis zu zwei Meter groß werden. Da Elefanten nicht schwitzen, wird überschüssige Wärme über die gut durchbluteten Ohren abgegeben. Afrikanische Elefanten besitzen zwei Rüsselfinger, asiatische Elefanten nur einen.
Im Berliner Tierpark sind alle drei Zebra-Arten vertreten. Das Grevyzebra (Equus grevyi) aus dem nordöstlichen Afrika, das Bergzebra mit der Unterart Hartmann-Bergzebra (Equus zebra hartmannae) aus dem südwestlichen Afrika und das Steppenzebra mit der Unterart Chapman-Zebra (Equus quagga chapman), der häufigsten Zebra-Art in Afrika.
Reptilien
Bewohner aus dem Regenwaldhaus und
dem 2017 geschlossenen Schlangenhaus
(in Vorbereitung)
Fische 
Aquarien
im Terrassencafé Kakadu
(in Vorbereitung)
Gemäß Geschäftsbericht 2024 beläuft sich der Tierbestand zum 31.12.2024 auf 8.491 Individuen aus 626 Arten. Nachfolgend zahlreiche Arten die wir bei mehreren Besuchen im Tierpark sammeln konnten. Für die Vögel, die Reptilien und die Fische haben wir jeweils eine eigene Seite aufbereitet.
Primaten
Im Affenhaus und den umliegenden Freianlagen leben Makis, Meerkatzen Dscheladas, Brüllaffen, Coquerel-Sifakas und Gelbbrust-Kapuziner. Außerhalb des Affenhauses leben r Schweinsaffen und Weißhandgibbons. Der Variwald ist eine begehbare Voliere, in die aus Madagaskar stammenden Roten Varis und die Schwarzweißen Varis leben. Die tagaktiven Baumbewohner sind vom Aussterben bedroht. Die Japanmakaken zogen 2018 in den Berliner Zoo um. Auch die Husarenaffen sind heute nicht mehr im Tierpark vertreten.

Japanmakak
(Macaca fuscata)

Schwarzweißer Vari
(Varecia variegata variegata)

Roter Vari
(Varecia rubra)

Dscheladas oder Blutbrustpaviane
(Theropithecus gelada)

Südlicher Schweinsaffe
(Macaca nemestrina)

Dianameerkatze
(Cercopithecus diana diana)

Gelbbrust-Kapuziner
(Sapajus xanthosternos)

Coquerel-Sifakas
(Propithecus coquereli)

Katta
(Lemur catta)
Erlebniszone Afrika
Das Giraffenhaus liegt im Zentrum der Anlagen für die afrikanischen Bewohner des Tierparks. Die angeschlossene afrikanische Savannenlandschaft wurde 2023 eröffnet. Hier leben Zebras, Beisa-Oryx, Thomson-Gazellen, Östliche Weißbartgnus und Rothalsstrauße. Gleich nebenan befindet sich das Giraffenhaus. Auf der anderen Seite des Giraffenhauses befinden sich die Gehege für afrikanische Huftiere, darunter Cuviergazellen, Südliche Giraffengazellen, Mhorrgazellen, Mendesantilopen, Kapbüffel, Rotbüffel, Pinselohrschweine und Somali-Wildesel.

Rothschild-Giraffen
(Giraffa camelopardalis rothschildi)

Okapi
(Okapia johnstoni)

Nordafrikanischer Strauß
(Struthio camelus camelus)

Weiße Oryx oder Arabische Oryx
(Oryx leucoryx)

Mendesantilope oder Addax
(Addax nasomaculatus)

Mhorrgazelle
(Nanger dama mhorr)

Cuvier-Gazelle
(Gazella cuvieri)

weibliche Südliche Giraffengazelle
(Litocranius walleri walleri)

Südliche Giraffengazellen
(Litocranius walleri walleri)

Somali-Wildesel
(Equus africanus somaliensis)

Junger Somali-Wildesel
(Equus africanus somaliensis)

Östliches Weißbartgnu
(Connochaetes taurinus albojubatus)

Kapbüffel
(Syncerus caffer caffer)

Rotbüffel
(Syncerus caffer nanus)

Pinselohrschwein
(Potamochoerus porcus)
Himalaya-Gebirgslandschaft
In der rund acht Hektar großen und fast 70 Meter hohen Gebirgslandschaft im nordöstlichen Teil des Tierparks leben u.a. Takine, Ostchinesische Schopfhirsche, Kleinen Pandas, Marco-Polo-Schafe, Weißlippenhirsche, Sibirische Steinböcke und Schneeleoparden. Für eine naturnahe Gestaltung wurden rund 8.000 Sträucher und Bäume, 7.500 Gräser, 13.500 Staudenpflanzen und 3.000 Tonnen Natursteine integriert.

Am Gipfel des Himalaya

Schneeleopard
(Panthera uncia)

Westlicher Kleiner Panda
(Ailurus fulgens fulgens)

Östlicher Kiang
(Equus kiang holdereri)

Bucharische Schraubenziege
(Capra falconeri heptneri)

Sibirischer Steinbock
(Capra sibirica)

Blauschafe
(Pseudois nayaur)
Asiatische Huftiere
Auf dem Gebiet der asiatischen Huftiere leben Mesopotamische Damhirsche, Przewalski-Pferde, Kulane, Sibirische Moschustiere, Schopfhirsche, Schweinshirsche, Leierhirsche und Java-Bantengs. Die vom Aussterben bedrohten Java-Bantengs leben auf der ehemaligen Anlage der Gayale.

Przewalski-Pferde
(Equus ferus przewalskii)

männliche Nilgau-Antilope
(Boselaphus tragocamelus)

weibliche Nilgau-Antilope
(Boselaphus tragocamelus)

Schweinshirsch
(Axis porcinus)

Kaukasus-Zebu
(Bos primigenius f. taurus)

Nellore-Zebus
(Bos primigenius f. taurus)

Java-Bantengs
(Bos primigenius f. taurus)
Hirschrevier
Schon seit den Anfängen des Tierparks gibt es das Hirschrevier mit vielen Arten, die eher selten in Zoos zu sehen sind. Darunter sind Atlashirsche, Barasinghas, Bucharahirsche, Indische Sambarhirsche, Manitoba-Wapitis, Vietnam-Sikahirsche und Mähnenhirsche, die auch Timorhirsche genannt werden..

Vietnam-Sikahirsch
(Cervus nippon pseudaxis)

Wapiti
(Cervus canadensis manitobensis)

Zwergwapiti
(Cervus canadensis nannodes)

Atlashirsch
(Cervus elaphus barbarus)

Davidshirsch
(Elaphurus davidianus)

Mähnenhirsche oder Timorhirsche
(Rusa timorensis)
Südamerika
Typische Vertreter der südamerikanischen Tierwelt sind Alpakas, Lamas, Vikunjas, Guanakos, Darwinnandus, Chaco-Pekaris und Flamingos.
Nordamerika
Gleich am Haupteingang des Tierparks befinden sich die Anlagen für Tierarten aus Nordamerika. Dazu zählen Waldbisons, Schwarzschwanz-Präriehunde, Baumstachler, Moschusochsen und Schneeziegen.

Waldbison
(Bison bison athabascae)

Alaska-Moschusochse
(Ovibos moschatus moschatus)

Schneeziege
(Oreamnos americanus)

Schwarzschwanz-Präriehund
(Cynomys ludovicianus)

Schwarzschwanz-Präriehund mit Nachwuchs
(Cynomys ludovicianus)

Nordamerikanischer Baumstachler
(Erethizon dorsatum)
Raubtieranlagen
Zu den Raubtieren gehören zwei große Gruppen. Das sind die Hundeartigen, zu denen neben den Hunden auch Bären, Robben, Walrosse, Kleine Pandas und Marder gehören. Die zweite Gruppe sind die Katzenartigen mit Großkatzen, Kleinkatzen, Schleichkatzen, Hyänen, Mangusten und Mungos. In der Regel sind Raubtiere in eigenen Anlagen unterbracht, zum Beispiel die Eisbären in der 2017 umgebauten Eisbärenanlage. Es gibt aber auch Vergesellschaftungen. In der Bärenschlucht leben Brillenbären zusammen mit den Waldhunden. Weitere Raubtiere im Tierpark sind bzw. waren Mähnenwölfe, Zebramangusten, Wildhunde, Iberische Wölfe, Rothunde, Hyänen, Nebelparder, Geparde und Sumatra-Tiger.
Gemäß der durch die Cat Specialist Group der IUCN veröffentlichten Revision der Katzensystematik in 2017 werden für Tiger noch zwei Unterarten anerkannt. Demnach gehört der Sumatra-Tiger jetzt zur sogenannten "Insel-Population", in der die Unterarten aus Java und Bali einheitlich als Java-Tiger (Panthera tigris sondaica) benannt werden. Eine Aufnahme aus dem Jahr 2009 zeigt einen Tiger, der damals als Sibirischer Tiger (Panthera tigris altaica) bezeichnet wurde. Er gehört zur sogenannten "Festland-Population", in der alle Unterarten des asiatischen Festlands zusammengefasst und einheitlich als Königstiger oder Bengaltiger (Panthera tigris tigris) bezeichnet werden.
In der Revision der Katzensystematik hat es auch die Löwen getroffen. Auch bei ihnen werden nur noch zwei Unterarten anerkannt. Die Löwin haben wir unter der Bezeichnung Indische Löwin (Panthera leo persica) wahrgenommen, nach der Revision zählt sie zur "nördlichen Unterart" und wurde nun zur Berberlöwin (Panthera leo leo).

vierfacher Nachwuchs im Jahr 2018
Java-Tiger (Panthera tigris sondaica)

Tüpfelhyänen
(Crocuta crocuta)

Arabische Streifenhyäne
(Hyaena hyaena sultana)

Zentralasiatischer Luchs
(Lynx lynx isabellinus)

Kiangsi-Rothund
(Cuon alpinus lepturus)

Iberischer Wolf
(Canis lupus signatus)

Kleinfleckkatze
(Leopardus geoffroyi)

Buntmarder
(Martes flavigula)

Zebramanguste
(Mungos mungo)

Sudan-Gepard
(Acinonyx jubatus soemmeringii)
Kängurus und Verwandte
In einer begehbaren Anlage befindet sich die Känguru-Wohngemeinschaft, in der sich Bergkängurus ihr Zuhause mit den Gelbfuß-Felsenkängurus teilen. Außerden leben im Tierpark Westlische Graue Riesenkängurus und Tasmanische Riesenkängurus. Baumkängurus und Bärenkuskus kann man im Alfred-Brehm-Haus finden. Die Bärenkuskus gehören zur Familie der Kletterbeutler, die wie Familie der Kängurus der Ordnung Diprotodontia zugerechnet werden..

Östliches Bergkänguru oder Wallaroo
(Macropus robustus robustus)

Westliches Graues Riesenkänguru
(Macropus fuliginosus melanops)
Gelbfuß-Felsenkängurus
(Petrogale xanthopus xanthopus)

Östliches Graues Riesenkänguru
(Macropus giganteus)

Rotnackenwallaby
(Notamacropus rufogriseus)

Bärenkuskus
(Ailurops ursinus)
Haustiere
In der Haustieranlage leben Nutztiere, von denen viele gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht sind, wie zum Beispiel Girgentana-Ziegen, Walliser Schwarznasenschafe, Poitou-Esel oder Mecklenburger Kaltblutpferde. Im Februar 2026 wurde ein Teil des Haustierbereichs geschlossen. Die Tiere wurden in andere Einrichtungen abgegeben, einzelne Arten in andere Bereiche innerhalb des Tierparks oder in den Berliner Zoo überführt. Weitere Nutztiere befinden sich im Streichelzoo.

Walliser Schwarzhalsziegen
(Capra aegagrus f. hircus)

Walliser Schwarznasenschafe
(Ovis orientalis f. aries)

Girgentana-Ziege
(Capra aegagrus f. hircus)
Weitere aktuelle und ehemalige Einwohner des Tierparks
Zum Zeitpunkt unseres letzten Besuchs lebten Binturong, Flughunde und die Nördlichen Spitzenhörnchen im Alfred-Brehm-Haus. Die übrigen Bilder stammen aus früheren Besuchen. Von einigen Arten wissen wir, dass sie nicht mehr im Tierpark zu sehen sind. In Abstimmung mit dem Zoo Berlin hat sich der Tierpark entschieden, auf die Haltung von Watussirindern zu verzichten. Sie wurden 2017 an den Zoo Stralsund abgegeben. Die Panzernashörner sind 2019 in den Berliner Zoo umgezogen. Die Hausrentiere verließen den Tierpark im November 2021, ihre Anlage wurde von Waldrentieren übernommen.

Panzernashörner
(Rhinoceros unicornis)

Dromedare
(Camelus dromedarius)

Trampeltiere
(Camelus ferus f. bactrianus)

Wisent
(Bison bonasus)

Buschschliefer
(Heterohyrax brucei)

Neuguinea-Kurzschnabeligel
(Tachyglossus aculeatus lawesii)

Hausrentier
(Rangifer tarandus f. domestica)

Watussi-Rinder
(Bos primigenius f. taurus)

Ungarisches Steppenrind
(Bos primigenius f. taurus)

Neumanns Grasratten
(Arvicanthis neumanni)

Baumwollratte
(Sigmodon hispidus)

Mongolische Rennmaus
(Meriones unguiculatus)

Levante-Wühlmäuse
(Microtus guentheri)

Burunduk oder Sibirisches Streifenhörnchen
(Tamias sibiricus)

Weißschwanz-Stachelschwein
(Hystrix indica)

Indischer Riesenflughund
(Pteropus medius)

Binturong
(Arctictis binturong)
Hinweis:
Die Bilder aus dem Tierpark Berlin haben wir über viele Jahre gesammelt. Es ist daher möglich, dass die eine oder andere Art heute nicht mehr zu sehen ist oder in einen anderen Bereich des Tierparks verlegt wurde.
Berlin
- Aquarium
- Das Aquarium - Drei Themenwelten hinter historischen Fassaden
- Unter Wasser - Die Tier- und Pflanzenwelt unter Wasser
- Reich der Reptilien - Krokodile, Schildkröten, Leguane, Chamäleons, Skinke, Geckos und Schlangen
- Kurioses Dachgeschoss - Amphibien, Gliedertiere und andere "kuriose" Zeitgenossen
- Zoo
- Der Zoo - Der älteste Zoo Deutschlands gehört heute zu den artenreichsten Zoos der Welt
- Welt der Vögel - mehr als 1.000 Vögel aus über 230 Arten
- Tierpark
- Der Tierpark - Der größte Tierpark Europas
- Vögel - Eine beindruckende Auswahl an Greifvögeln, Eulen, Pelikanen und vieles mehr
- Reptilien - Bewohner aus dem Regenwaldhaus und dem früheren Schlangenhaus (in Vorbereitung)
- Fische - Aquarien im Terrassencafé Kakadu (in Vorbereitung)




































