Galerie der Gattung Ovis
Die Schafe sind eine Gattung der Hornträger (Bovidae) und gehören zur Unterfamilie der Ziegenartigen (Caprinae). Es werden etwa 20 Arten unterschieden, neben den Wildschafen auch die Hausschafe. Das Hausschaf ist die domestizierte Form des Mufflons.
Wildschafe
Diese Unterart des Argali-Schafes ist benannt nach Marco Polo. Ihr Lebensraum sind die bergigen Regionen Zentralasiens. Marco-Polo-Schafe zeichnen sich vor allem durch ihre Größe und ihre spiralförmigen Hörner aus.
[BLYTH, 1841]
- Deutsch: Marco Polo Schaf oder Pamir-Argali
- English: Marco Polo Sheep
- Español: Carnero de Marco Polo
- Français: Mouflon de Marco Polo
- Italiano: Pecora di Marco Polo
- Bokmål / Nynorsk: Marcopolosau

Ovis ammon polii
im Tierpark Berlin

Ovis ammon polii
im Tierpark Berlin
Dickhornschafe kommen im südwestlichen Kanada, den westlichen USA und dem nordwestlichen Mexiko vor. Es sind vorwiegend Gebirgsbewohner. Sie sind häufig auf grasbewachsenen Berghängen in der Nähe von Felsklippen zu finden. Im Sommer kommen sie in Höhen bis über 2.500 Metern Seehöhe vor, im Winter wandern sie in tiefer gelegene Regionen ab.
[SHAW, 1804]
- Deutsch: Dickhornschaf
- English: Bighorn sheep
- Español: Muflón canadiense
- Français: Mouflon canadien
- Italiano: Pecora delle Montagne
- Nederlands: Dikhoornschaap
- Bokmål / Nynorsk: Tykkhornsau
- Português: Carneiro-das-montanhas

Ovis canadensis
im Burgers'Zoo, Arnheim
Dall-Schafe leben in Alaska und dem westlichen Kanada. Es ist zu Ehren des US-amerikanischen Naturforschers William Healey Dall (1845-1927) benannt. Er war einer der ersten, die das innere Alaskas wissenschaftlich erforscht und entdeckt haben. Er war Mitbegründer der National Geographic Society.
[NELSON, 1884]
- Deutsch: Dallschaf
- English: Thinhorn Sheep
- Español: Borrego de Dall
- Français: Mouflon de Dall
- Nederlands: Dunhoornschaap
- Bokmål / Nynorsk: Tynnhornsau
- Português: Carneiro-de-Dall

Ovis dalli
im Zoo Leipzig
Der Europäische Mufflon ist die westlichste und kleinste Unterart des Mufflons. Verbreitet war er ursprünglich nur auf den Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien, ist inzwischen aber in zahlreichen Gegenden Europas eingeführt worden. Die Einordnung als Wildschaf ist nicht unumstritten. Es könnte sich um Nachfahren einer sehr ursprünglichen Hausschafrasse handeln. Es gibt Vermutungen, Europäische Mufflons erst vor etwa 7000 Jahren als Begleiter des jungsteinzeitlichen Menschen nach Korsika und Sardinien gelangten. Auffällig ist, dass keine älteren Spuren der Mufflons auffindbar sind.
[PALLAS, 1811]
- Deutsch: Europäischer Mufflon
- English: European Mouflon Sheep
- Español: Muflón europeo
- Français: Mouflon européen
- Italiano: Muflone europeo
- Nederlands: Moeflon
- Bokmål / Nynorsk: Europeisk Muflon
- Português: Muflão
Hausschafe
Das Bentheimer Landschaf ist vermutlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze entstanden. Es hat keine Hörner und eine bessere Wolle als die damals weit verbreiteten Heidschnucken. Auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland, veröffentlicht von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH), wird das Bentheimer Landschaf als gefährdet (Gefährdungsstatus: Kategorie III) eingestuft.
Das Schwarzköpfige Fleischschaf entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in Westfalen aus einer Kreuzung einheimischer Schafrassen mit englischen Rassen, wie Oxford und Hampshire. Es ist ein mittelgroßes bis großes Fleischschaf, hat weiße Wolle, einen mittelbreiten, schwarzen und hornlosen Kopf mit kräftigen, seitwärts abstehenden Ohren und dunkelbraune bis schwarze Beine.
- Deutsch: Deutsches schwarzköpfiges Fleischschaf

Deutsche schwarzköpfige Fleischschafe
am Kalscheurer Weiher in Köln
Die Graue Gehörnte Heidschnucke stammt aus den trockenen und nährstoffarmen Flächen der Lüneburger Heide. Hier liegt nach wie vor der Schwerpunkt der Haltung und Züchtung, es gibt inzwischen Bestände in ganz Deutschland. Sie wurden aus dem Europäischen Wildschaf, dem Mufflon domestiziert. Die Lämmer werden mit einem schwarzen, gelockten Fell geboren und färben sich im Laufe der ersten zwei Lebensjahre von schwarz über braun zu grau um. Kopf, Brust und Beine bleiben schwarz. Beide Geschlechter tragen Hörner. Auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland, veröffentlicht von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH), wird die Graue Gehörnte Heidschnucke als gefährdet (Gefährdungsstatus: Kategorie III) eingestuft.
- Deutsch: Graue Gehörnte Heidschnucke
- English: German Grey Heath

Graue Gehörnte Heidschnucke
im Wildfreigehege Hellenthal

Graue Gehörnte Heidschnucke
im Wildfreigehege Hellenthal

Graue Gehörnte Heidschnucke
im Wildpark Gangelt
Die Weiße Hornlose Heidschnucke stammt aus den Moorgebieten Niedersachsens, wo sie wahrscheinlich durch Einkreuzung einer hornlosen schlichtwolligen Landschafrasse in die Population der Grauen Gehörnten Heidschnucke entstand. Alle Tiere sind hornlos, das Haarkleid ist weiß. Auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland, veröffentlicht von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH), wird die Weiße Hornlose Heidschnucke als stark gefährdet (Gefährdungsstatus: Kategorie II) eingestuft.
- Deutsch: Weiße Hornlose Heidschnucke oder Moorschnucke
- English: White Polled Heath

Weiße Hornlose Heidschnucken
im Kölner Zoo

Weiße Hornlose Heidschnucken
im Kölner Zoo
Islandschafe stammen von einer Rasse ab, die vor 1100–1200 Jahren von den Wikingern nach Island gebracht wurde. Weil sie sich über tausend Jahre an das raue Klima anpassen konnten, gelten sie als sehr robuste Schafrasse. Bei der Rasse wurde ein bestimmtes Gen entdeckt, das Mehrlingsgeburten begünstigt. Zwillingsgeburten sind die Regel, es können sogar mehr als zwei Jungtiere geboren werden.
- Deutsch: Islandschaf
- English: Icelandic sheep
- Français: Mouton islandais
- Íslenska: Íslenska sauðkindin
- Nederlands: IJslanderschaap

Islandschafe
in Seydisfjördur, Island

Islandschafe
in Seydisfjördur, Island

Islandschafe
in Seydisfjördur, Island
Das Jakobschaf ist ein vermutlich aus Kleinasien stammendes, heute in Großbritannien verbreitetes Schaf. Es gehört zu den wenigen Rassen, bei denen auch die weiblichen Tiere Hörner haben. Der Name stammt aus der Bibel, laut der der Hirte Jakob für seine Herde die gefleckten Tiere bekam bzw. diese züchtete. Auffällige Merkmale sind das gefleckte Fell die meist vier Hörner, daher die alternativen Namen Vierhornschaf und Mehrhornschaf.
- Deutsch: Jakob-Schaf
- English: Jacob sheep
- Español: Jacob
- Français: Mouton de Jacob

Jakob-Schaf
im Tierpark Rheinböllen

Jakob-Schaf
im Tierpark Fauna Solingen
Das Kamerunschaf ging hervor aus dem Westafrikanischen Zwergschaf (Djallonké-Schaf). Ihre häufigste Grundfarbe ist braun, Kopf und Beine haben schwarze Zeichnungen. Die Böcke haben sichelförmige Hörner und eine Mähne an Hals, Nacken und Brust. Die weiblichen Tiere tragen keine Hörner.
- Deutsch: Kamerun-Schaf
- English: Cameroon sheep
- Français: Mouton du Cameroun
- Italiano: Pecora del Camerun
- Nederlands: Kameroenschaap

Kamerunschafe
im Hochwildpark Rheinland in Kommern

Kamerunschaf
im Hochwildpark Rheinland in Kommern
Das Kärntner Brillenschaf ist eine seit dem 18. Jahrhundert bekannte Haustierrasse aus Österreich. Seinen Namen hat es von den schwarz gefärbten Ringen um die Augen. Auch die Ohren sind von den Spitzen her schwarz gefärbt. Es stammt aus einer Kreuzung des alten Landschafs mit Bergamasca-Schafen und Paduaner Schafen. Die englische Bezeichnung Jezersko–Solčava leitet sich von den Regionen Jezersko und Solčava ab, die früher zum Österreichischen Kaiserreich gehörten und heute in Slowenien liegen. Auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland, veröffentlicht von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH), wird das Brillenschaf als extrem gefährdet (Gefährdungsstatus: Kategorie I) eingestuft.
- Deutsch: Kärntner Brillenschaf
- English: Jezersko–Solčava
- Français: Mouton à lunettes de Carinthie

Kärntner Brillenschaf
am Kalscheurer Weiher in Köln

Kärntner Brillenschaf
am Kalscheurer Weiher in Köln

Kärntner Brillenschaf
im Wildfreigehege Hellenthal
Das Ursprungsland des Merinofleischschafes ist Spanien. Ihren Namen erhielten sie vom Berber-Stamm der Ber–Merines, die im 12. Jahrhundert von Nordafrika nach Spanien zogen und die Vorfahren der Merinos mit sich brachten. Diese spanischen Schafe bildeten die Zuchtgrundlage für das Merinofleischschaf. Auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland, veröffentlicht von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH), wird das Merinofleischschaf als gefährdet (Gefährdungsstatus: Kategorie III) eingestuft.
Die Herkunft der Ouessantschafe geht zurück auf die bretonische Atlantik-Insel Île d’Ouessant. Die Schafe wurden ganzjährig ohne Stall gehalten, da es auf Ouessant keine Raubtiere gab. Es ist die kleinste Schafrasse Europas, die auch als auch Bretonisches Zwergschaf bezeichnet wird. Ihre ursprüngliche Farbe ist schwarz, es gibt aber auch graue und weiße Tiere. Deren Herkunft ist nicht eindeutig geklärt. Bei den grauen Tieren könnte es ich um schwarze Tiere mit veränderter Pigmentgranular handeln, was dazu führt, dass das Licht in veränderter Form absorbiert wird und so ein anderer Farbton entsteht. Auf dem Festland waren bereits weiße Heideschafe bekannt, daher könnte es sein, dass diese an der Entstehung der weißen Ouessantschafe beteiligt waren.
- Deutsch: Ouessantschaf oder Bretonisches Zwergschaf
- English: Ouessant sheep
- Español: Oveja de Ouessant
- Français: Mouton d'Ouessant
- Nederlands: Ouessantschaap
Ouessantschaf
im Tierpark Rheinböllen

Ouessantschaf
im Tierpark Fauna Solingen

Ouessantschaf
im Wildfreigehege Hellenthal
Das Ryeland-Schaf zählt zu den ältesten Schafrassen Englands. Es wurde ab 1340 in der Gegend um Ross-on-Wye im westenglischen Herefordshire vermutlich aus spanischen Merinoschafen gezüchtet. Die Schafswolle der Ryeland-Schafe galt als sehr hochwertig und erzielte im Mittelalter hohe Preise. Man schrieb ihnen die feinste Wolle aller britischen Rassen jener Zeit zu. Als Königin Elisabeth I. Strümpfe aus Ryeland-Schafswolle erhielt, war sie so begeistert, dass sie fortan ausschließlich auf diese Wolle bestand. Neben dem weißen Ryeland-Schaf gibt es auch das grau bis schwarze Schaf und das braun gefärbte Coloured Ryeland-Schaf. Heute hat die Rasse kaum noch eine kommerzielle Bedeutung und wird meist von Hobbyzüchtern gehalten.
- Deutsch: Ryeland-Schaf
- English: Ryeland
- Bokmål / Nynorsk: Ryelandsau

Ryeland-Schaf
in Invergordon, Schottland

Ryeland-Schaf
in Invergordon, Schottland
Das Scottish Blackface ist eine urtümliche Landschafrasse aus dem Norden Großbritanniens. Es ist die verbreitetste Rasse auf den britischen Inseln. Die Köpfe sind unbewollt und schwarz mit weißer Zeichnung. Die Beine sind eher weiß mit schwarzer Zeichnung. Die Herkunft der Rasse ist ungewiss. Sie entstand südlich der englisch-schottischen Grenze und gelangte erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in die schottischen Highlands. Heute gibt es im Vereinigten Königreich mehrere Blackface-Rassen und Varianten.
- Deutsch: Scottish Blackface
- English: Scottish Blackface
- Français: Scottish Blackface
- Íslenska: Svarthöfðasauðfé
- Bokmål / Nynorsk: Svartfjes

Scottish Blackface
in Nordirland
Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war die Skudde in Ostpreußen und im Baltikum heimisch, bis sie durch Schafrassen mit feinerer Wolle verdrängt wurden. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges gilt die Skudde im Baltikum als ausgestorben. Die heute existierenden Bestände in Deutschland gehen auf Restbestände zurück, die den Zweiten Weltkrieg überlebt haben und anschließend durch passionierte Schafzüchter und insbesondere durch Zuchtbestände des Münchner Zoos Hellabrunn und des Leipziger Zoos erhalten wurden. Auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland, veröffentlicht von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH), wird die Skudde als gefährdet (Gefährdungsstatus: Kategorie III) eingestuft.
- Deutsch: Skudde oder Ostpreußische Skudde
- Français: Skudde
- English: Skudde
- Italiano: Skudde
- Nederlands: Skudde

Skudde
im Tierpark Rheinböllen

Skudden
im Tierpark Rheinböllen

Skudde
im Tierpark Rheinböllen
Soay ist die nordische Bezeichnung für „Schafsinsel“. Diese Insel ist eine ca. 1 km² große unbewohnte Insel im schottischen St.-Kilda-Archipel. Die Schafe wurden vermutlich von frühen Siedlern oder den Wikingern auf die Insel gebracht und verwilderten dort. Wegen der Unzugänglichkeit der Insel und des geringen Nutzwertes dieser Tiere blieben sie von menschlichem Einfluss über lange Zeit verschont. Sie haben ihren "wilden" Charakter behalten und lasen sich nicht sich durch Hütehunde lenken. Im Unterschied zu anderen Schafrassen müssen sie nicht geschoren werden. Je nach Wetterlage werfen sie ihr Winterfell zwischen April und Juli ab.
- Deutsch: Soay-Schaf
- English: Soay sheep
- Español: Oveja de Soay
- Français: Mouton de Soay
- Íslenska: Soay-sauðfé
- Português: Carneiro-de-soay

Soay-Schaf
im Lindenthaler Tierpark, Köln

Soay-Schafe
im Lindenthaler Tierpark, Köln
Das Somali-Schaf ist ein hornloses Schaf aus Ostafrika. Es wird traditionell von den Somali am Horn von Afrika und weiteren Volksgruppen in afrikanischen Trockengebieten gehalten. Auffällig ist der schwarze Kopf, der sich deutlich vom ansonsten hellen Körper abhebt.
- Deutsch: Somali-Schaf oder Schwarzkopf-Schaf
- English: Blackheaded Somali
- Español: Oveja de Somalia
- Français: Mouton de Somalie

Somali-Schafe
in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen
Das Texelschaf stammt die ursprünglich von der niederländischen Nordseeinsel Texel. Die Tiere sind weiß, ausgenommen die schwarze Nase. Am Kopf befindet sich keine Wolle und sie tragen keine Hörner. Die größte Anzahl Texelschafe gibt es heute in Neuseeland und Australien, wo Anfang der 1990er Jahre Tiere aus Europa zur Weiterzucht eingeführt wurden. Auf Texel selbst werden permanent rund 14.000 Tiere gehalten. Der Ursprung der Rasse ist nicht gesichert. Es soll von hochbeinigen Schafen abstammen, die von Seefahrern von der Ostküste Afrikas mitgebracht wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die englischen Rassen Lincoln-, Leicester- und Wensleydaleschaf eingekreuzt, um einen besseren Ertrag an Wolle und Fleisch zu erhalten.
- Deutsch: Texelschaf
- English: Texel sheep
- Español: Texel
- Français: Texel
- Nederlands: Texelaar
- Bokmål / Nynorsk: Texelaar
- Português: Texel

Texelschaf
im Lindenthaler Tierpark
Das Walliser Schwarznasenschaf stammt aus den Bergen des Kantons Wallis und des Berner Oberlands. Es ist bereits seit dem 15. Jahrhundert urkundlich belegt. Auffälliges Merkmal sind die schwarzen Partien an Nase, Augen, Ohren, Vorderknien, Sprunggelenkknöcheln und Füßen im ansonsten weißen Fell. Beide Geschlechter bilden Hörner aus.
- Deutsch: Walliser Schwarznasenschaf
- English: Valais Blacknose
- Español: Nariz negra de Valais
- Français: Nez noir du Valais

Walliser Schwarznasenschafe
im Tierpark Berlin
Das Zackelschaf ist eine alte ungarische Schafrasse. Charakteristisches Merkmal der Zackelschafe ist das V-förmige, korkenzieherartige Horn, das beide Geschlechter tragen. Der stammesgeschichtliche Vorfahre des Zackelschafes ist der Urial, ein Wildschaf, dessen Domestizierung in Südwestasien erfolgte. Die Österreichische Nationalvereinigung für Genreserven (ÖNGENE) listet das Zackelschaf als "Hochgefährdete Rasse".
- Deutsch: Zackelschaf
- English: Hortobágy Racka Sheep
- Français: Racka

Zackelschaf
im Wildfreigehege Hellenthal

Zackelschaf
im Lindenthaler Tierpark

Zackelschaf
im Wildfreigehege Hellenthal
Gefährdungsstatus gemäß IUCN:
EX - Extinct (ausgestorben) / EW - Extinct in the Wild (in der Natur ausgestorben) /
CR - Critically Endangered (vom Aussterben bedroht) / EN - Endangered (stark gefährdet) /
VU - Vulnerable (gefährdet) / NT - Near Threatened (potenziell gefährdet) / LC - Least Concern (nicht gefährdet)
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