Antigua

Eine Insel mit 365 Stränden

Die Insel der Kleinen Antillen wurde im Jahre 1493 von Christoph Kolumbus entdeckt. Er hat sie vermutlich nie betreten. Er benannte die Insel nach der Kirche Santa Maria La Antigua in Sevilla.

Die ehemalige britische Kolonie bildet seit ihrer Unabhängigkeit 1981 zusammen mit Barbuda und der nur 1,5 km² großen unbewohnten Insel Redonda den unabhängigen Staat "Antigua und Barbuda".

Wie viele andere Karibische Inseln ist auch Antigua geprägt vom Kolonialismus. Schätzungsweise 37.000 Sklaven waren im Jahr 1775 für die Briten auf den Zuckerrohrplantagen tätig. Heute leben auf der 281 km² großen Insel ca. 67.000 Einwohner, davon etwa 25.000 in der Hauptstadt Saint John's. Die Landwirtschaft konzentriert sich auf Palmen, Ananas und Baumwolle. Zuckerrohr spielt kaum noch eine Rolle, dieser wird bevorzugt in Brasilien eingekauft.

Eine vorlagerte Insel mit LeuchtturmEine vorlagerte Insel mit Leuchtturm
Blick vom Meer auf die KüsteBlick vom Meer auf die Küste
Einer der traumhaften SträndeDas ist nur einer der insgesamt ...
Ein Strand von insgesamt 365 ... 365 traumhaften Strände.


Die Insel bietet den Luxus von 365 Stränden, man kann also ein ganzes Jahr lang jeden Tag an einem anderen Strand verbringen. Am Tag dieser Aufnahmen war es leider ein wenig bewölkt, daher kommt die Schönheit der Buchten und der üppig bewachsenen Hänge nicht so recht zur Geltung.

Pelecanus occidentalis (Braunpelikan)Ein Braunpelikan ...
Pelecanus occidentalis (Braunpelikan)... startet aus dem Wasser ...
Pelecanus occidentalis (Braunpelikan)... hebt ab ...
Pelecanus occidentalis (Braunpelikan)... und fliegt davon.


Braunpelikane (Pelecanus occidentalis) erreichen eine Körperlänge von bis zu 1,40 und eine Flügelspannweite von ca.2 Metern. Sie erbeuten ihre Nahrung hauptsächlich tauchend. Sie erspähen die Beute aus der Luft und tauchen von einer Höhe bis zu 20 Metern mit angelegten Flügeln ins Wasser. Sobald der Schnabel die Wasseroberfläche trifft, legt der Vogel seine Beine und Flügel nach hinten an, damit die Bewegung zur Beute hin nicht abgebremst wird. Gleichzeitig vermindern Luftpolster im Bauchbereich die Wucht des Aufpralls und verhindern das vollständige Eintauchen ins Wasser. Damit stehen den Tieren lediglich diejenigen Beutetiere zur Verfügung, die sie mit ihrem unter der Wasseroberfläche befindlichen Kopf und Schnabel erreichen können.

Eulampis holosericeus (Blaustern-Antillenkolibri)Blaustern-Antillenkolibri
(Eulampis holosericeus)
Zenaida aurita aurita (Küstentaube)Küstentaube
(Zenaida aurita aurita)
Columbina passerina (Sperlingstäubchen)Sperlingstäubchen
(Columbina passerina)
Charadrius semipalmatus (Keilschwanz-Regenpfeifer)Keilschwanz-Regenpfeifer
(Charadrius semipalmatus)
Leucophaeus atricilla (Aztekenmöwe)Aztekenmöwe
(Leucophaeus atricilla)
Leucophaeus atricilla (Aztekenmöwe)Aztekenmöwe
(Leucophaeus atricilla)
Loxigilla noctis (Bartgimpelfink)Bartgimpelfink
(Loxigilla noctis)
Quiscalus lugubris fortirostris (Trauergrackel)Trauergrackel
(Quiscalus lugubris fortirostris)


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