US Virgin Islands

Saint Croix ist eine Insel im Archipel der Kleinen Antillen. Sie ist größte der Amerikanischen Jungferninseln, einem US-amerikanisches Außengebiet.

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Ein Begrüßungskommitee, bestehend aus Braunpelikan (Pelecanus occidentalis), Aztekenmöwen (Leucophaeus atricilla) und Königsseeschwalben (Thalasseus maximus).

 

Die United States Virgin Islands (USVI) sind eine Inselgruppe östlich von Puerto Rico. Zu ihnen gehören Saint Croix, Saint John, Saint Thomas, Water Island und einige kleinere Inseln. Am 14. November 1493 betrat Christoph Kolumbus eine Insel, die er Santa Cruz nannte (das heutige Saint Croix). Die nördlichen Inseln taufte er Saint Thomas und Saint John.

Die große Zahl an Inseln und deren überwältigende Schönheit sollen ihn dazu bewogen haben, die Inselgruppe als Jungfraueninseln (Santa Ursula y las Once Mil Vírgenes) zu benennen, in Anlehnung an die Legende vom Martyrium der Heiligen Ursula und ihren 11.000 Gefährtinnen. Eine Legende, die uns hier in Köln bestens bekannt ist.

Mehrfach wechselten die Inseln ihren Besitzer. England, Frankreich, Spanien, die Niederlande und sogar Malta zählten sie zeitweise zu ihrem Staatsgebiet, bis schließlich Dänemark die Inseln St. Thomas (1693) und Saint Croix (1733) übernahm. Die Städte Christiansted und Frederiksted erinnern an die dänische Vergangenheit. Im ersten Weltkrieg benötigten die Vereinigten Staaten einen Marinestützpunkt und kauften Dänemark die Inseln 1917 für 25 Millionen Dollar ab.

Heute gehören die United States Virgin Islands, Puerto Rico und einige Inseln im pazifischen Ozean zu den Außengebieten unter der Hoheitsgewalt der Vereinigten Staaten von Amerika (insular Areas of the United States). Zwar ist der Amerikanische Präsident das Staatsoberhaupt, sie sind jedoch kein Bundesstaat der USA. Übrigens sind die Virgin Island einziges US-Gebiet auf dem Linksverkehr gilt.

Sonnenaufgang über Saint Croix
Sonnenaufgang über St. Croix

Strand in Frederiksted
Strand in Frederiksted

Strand in Frederiksted
Strand in Frederiksted

Saint Croix
Karibisches Wasser ...

Grapsus grapsus (Rote Klippenkrabbe)
... und hübsche Anwohner

Fort Frederik
Fort Frederik in Frederiksted
von den Dänen erbaut zwischen 1752 und 1760

Pelecanus occidentalis
Braunpelikane
(Pelecanus occidentalis)

Fregata magnificens
Prachtfregattvogel
(Fregata magnificens)

Thalasseus maximus
Königsseeschwalbe
(Thalasseus maximus)

Bubulcus ibis
Kuhreiher
(Bubulcus ibis)

Zenaida aurita
Küstentaube
(Zenaida aurita)

Patagioenas leucocephala
Weißkopftaube
(Patagioenas leucocephala)


Im westlichen Teil der Insel ist ein 15 Hektar großes Waldgebiet, das als "Rainforest" bezeichnet wird. Es ist allerdings kein klassischer Regenwald, sondern ein mit Mahagonigewächsen, Kapokbaumen (Ceiba pentandra), Regenbäumen (Samanea saman), karibischen Früchten und vielen Farnen bewachsenes Gebiet.

Blick in den Rainforest
Blick in den Rainforest

Wanderweg im Rainforest
Wanderweg im Rainforest

Heliconius charitonius
Zebrafalter
(Heliconius charitonius)

Ctenonotus acutus
Saint Croix Anolis
(Ctenonotus acutus)

Ctenonotus acutus
Saint Croix Anolis
(Ctenonotus acutus)

Mischocyttarus mexicanus cubicola
Wespen
(Mischocyttarus mexicanus cubicola)


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