Galerie der Bovini
Bovini ist eine von drei Triben der Unterfamilie Bovinae (Rinder und Wildböcke). Rinder sind große und stämmige Tiere, von denen einige Arten eine wichtige Rolle als Nutztiere spielen. Das sind insbesondere die Hausrinder (Bos primigenius), der domestizierten Form des Auerochsen. Für diese Hausrinder haben wir eine separate Galerie mit Informationen zur jeweiligen Rasse aufbereitet (siehe Galerie der Bos primigenius). Domestizierte Formen gibt es zudem von Banteng, Gaur, Yak und Wasserbüffel. Insgesamt besteht die Gruppe der Rinder aus vier Gattungen, deren Abgrenzung nicht unumstritten ist. Der Bison und das Wisent wurden 1758 erstmals beschrieben von Carl von Linné (Linneaus) und in die Gattung Bos eingestellt. Charles Hamilton Smith führte 1927 die Gattung Bison ein. Inzwischen gilt für beide wieder die Gattungsbezeichnung Bos. Man wird somit in der Literatur beide Varianten finden.
[RHOADS, 1898]
- Deutsch: Waldbison
- English: Wood Bison
- Español: Bisonte americano de bosque
- Français: Bison des bois
- Italiano: Bisonte americano delle foreste
- Nederlands: Bosbizon
- Bokmål / Nynorsk: Skogsbison
- Português: Bisão-dos-bosques

Bos bison athabascae
im Erlebnis-Zoo Hannover

Bos bison athabascae
im Erlebnis-Zoo Hannover

Bos bison athabascae
im Erlebnis-Zoo Hannover
[LINNAEUS, 1758]
- Deutsch: Präriebison
- English: Prairie Bison
- Español: Bisonte Americano de Praderas
- Français: Bison des Prairies
- Italiano: Bisonte americano delle pianure
- Nederlands: Prairiebizon
- Bokmål / Nynorsk: Slettebison
- Português: Bisão-das-planícies
[LINNAEUS, 1758]
- Deutsch: Wisent oder Europäischer Bison
- English: European Bison
- Español: Bisonte Europeo
- Français: Bison d'Europe
- Italiano: Bisonte Europeo
- Nederlands: Europese bizon
- Bokmål / Nynorsk: Europeisk Bison
- Português: Bisonte-europeu

Bos bonasus
im Wildpark Gangelt

Bos bonasus
im Wildpark Gangelt
[SMITH, 1827]
- Deutsch: Gaur
- English: Indian Bison
- Español: Gaur
- Français: Gaur
- Italiano: Gaur
- Nederlands: Gaur
- Bokmål / Nynorsk: Gaur
- Português: Gauro
Der Gayal ist die domestizierte Form des Gaur (Bos gaurus). Er ist deutlich kleiner als die Wildform. Der Schädel ist gegenüber der Wildform verkürzt und verbreitert, weshalb der Gayal auf Deutsch auch Stirnrind genannt wird. Er wird als Arbeitstier und Fleischproduzent eingesetzt, allerdings nur in der Grenzregion von Myanmar, Assam, Manipur und Nagaland. In den übrigen Teilen des Verbreitungsgebiets ist der Gaur nie domestiziert worden. Meistens leben die Gayalherden halbwild im Dschungel. Der Tierpark Berlin war seit 2012 der einzige Zoo in Europa, der Gayale zeigt. Im September 2025 wurde die ganze Herde bestehen aus acht Tieren an den Tiererlebnispark Müritz abgegeben.
[LAMBERT, 1804]
- Deutsch: Gayal
- English: Gayal
- Español: Gayal
- Italiano: Gayal
- Português: Gaial

Gayal
im Tierpark Berlin
[LYDEKKER, 1898]
- Deutsch: Burma-Banteng
- English: Mainland Banteng
- Nederlands: Indochinese banteng

Bos javanicus birmanicus
in Kanchanaburi, Thailand
[D'ALTON, 1823]
- Deutsch: Java-Banteng
- English: Javan Banteng
- Italiano: Javan Banteng
- Nederlands: Javaanse banteng
Der Hausyak ist die domestizierte Form des Wildyaks (Bos mutus). Seine Domestikation soll vor etwa 4500 Jahren begonnen haben. Er hat eine große wirtschaftliche Bedeutung in Zentralasien. Hausyaks liefern Milch, Fleisch, Leder, Haar und Wolle. Der getrocknete Kot wird als Brennstoff verwendet. Yaks sind hervorragend an Nässe und Kälte angepasst. Es sind die einzigen Rinder mit einem mehrschichtigen Fell aus Deckhaaren sowie groben und feinen Wollhaaren. Sie können problemlos Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius ertragen. Bei großer Kälte sinkt die Atemfrequenz auf bis zu sieben Atemzüge pro Minute. Dadurch wird der Wärmeverlust beim Ein- und Ausatmen gering gehalten.
- Deutsch: Hausyak
- English: Domestic yak
- Français: Yak domestique
- Português: Iaque domesticado

Hausyak
im Eifel-Zoo Lünebach-Pronsfeld
[KERR, 1792]
- Deutsch: Wasserbüffel
- English: Indian Water Buffalo
- Español: Búfalo Arni
- Français: Buffle d'Inde
- Italiano: Bufalo asiatico
- Lëtzebuergesch: Waasserbüffel
- Nederlands: Wilde Waterbuffel
- Bokmål / Nynorsk: Asiatisk Bøffel
- Português: Búfalo-asiático
Das Carabao ist eine der Haustierrassen des Wasserbüffels (Bubalus arnee), das auf den Philippinen, auf Guam und in verschiedenen Teilen Südostasiens in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Seine Aufgabe ist es, einen Pflug oder einen Karren zu ziehen und als Tragtier für den Transport vom Feld und zum Markt zu arbeiten. Gerade in den provinziellen Landstrichen, wo man sich keinen Traktor leisten kann und in hügeligem Terrain, in dem der Einsatz der Technik begrenzt ist, spielt das Carabao seine Vorteile bei der Feldarbeit aus. Aber auch in der Forstwirtschaft ergeben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel um Holzstämme aus unwegsamen Gebieten herauszuschaffen.
Der wilde Wasserbüffel wurde von Robert Kerr 1792 als "Bubalus arnee" beschrieben, der Hausbüffel 1758 von Carl von Linné (Linnaeus) als "Bubalus bubalis". Die Internationale Kommission für Zoologische Nomenklatur (ICZN) hat im Jahr 2003 entschieden, den eigentlich ungültigen Namen des Hausbüffels zu belassen.
[SMITH, 1827]
- Deutsch: Tieflandanoa
- English: Lowland Anoa
- Español: Anoa de Ilanura
- Français: Anoa des Plaines
- Italiano: Anoa di pianura
- Nederlands: Laaglandanoa
- Bokmål / Nynorsk: Lavlandsanoa
- Português: Anoa-das-planícies

Bubalus depressicornis
im Zoo Leipzig
[OUWENS, 1910]
- Deutsch: Berganoa
- English: Anoa des Montagnes
- Español: Anoa de Montaña
- Français: Anoa des Montagnes
- Nederlands: Berganoa
- Bokmål / Nynorsk: Fjellanoa
- Português: Anoa-da-Montanha

Bubalus quarlesi
im Zoo Krefeld

Bubalus quarlesi
im Zoo Krefeld
[SPARRMAN, 1779]
- Deutsch: Kapbüffel oder Kaffernbüffel
- English: Cape Buffalo
- Español: Búfalo Sur-africano
- Français: Buffle du Cap
-
Italiano: Bufalo cafro
- Nederlands: Kaapse Buffel
- Bokmål / Nynorsk: Kafferbøffel

Syncerus caffer caffer
im Sibuya Game Reserve in Südafrika

Syncerus caffer caffer
im Sibuya Game Reserve in Südafrika

Syncerus caffer caffer
im Aquila Privat Game Reserve in Südafrika

Syncerus caffer caffer
im Sibuya Game Reserve in Südafrika

Syncerus caffer caffer
im Aquila Privat Game Reserve in Südafrika

Syncerus caffer caffer
im Aquila Privat Game Reserve in Südafrika
[BODDAERT, 1785]
- Deutsch: Rotbüffel oder Waldbüffel
- English: Red Buffalo
- Español: Búfalo africano de bosque
- Français: Buffle de forêt
- Italiano: Bufalo nano
- Nederlands: Bosbuffel
- Bokmål / Nynorsk: Rødbøffel

Syncerus caffer nanus
im Tierpark Berlin
Gefährdungsstatus gemäß IUCN:
EX - Extinct (ausgestorben) / EW - Extinct in the Wild (in der Natur ausgestorben) /
CR - Critically Endangered (vom Aussterben bedroht) / EN - Endangered (stark gefährdet) /
VU - Vulnerable (gefährdet) / NT - Near Threatened (potenziell gefährdet) / LC - Least Concern (nicht gefährdet)
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