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Fachbegriffe aus der Tierwelt - H



Habitat

  • Ein Habitat beschreibt den charakteristischen Lebensraum einer Art.
  • Im Unterschied dazu berücksichtigt ein Biotop durchaus mehrere Arten

hämatophag

  • Blut fressend, Blut saugend

heliophil

  • die Sonne liebend, sich gerne in der Sonne aufhaltend

heliotherm

  • beschreibt die Abhängigkeit von der Sonnenwärme

Hemerophile

Hemichordata

Hemimetabola

  • Insekten, die kein Puppenstadium kennen. Die Larve ähnelt bereits dem adulten Tier
  • Beispiele sind Heuschrecken und Libellen
  • siehe hierzu auch Holometabola

Hemipenis

  • hemi (griechisch für halb)
  • männliches Begattungsorgan bei Schuppenkriechtieren
  • seitlich der Kloake befindet sich eine paarige, ausstülpbare Tasche mit je einem Hemipenis. Die Männchen begatten die Weibchen immer von der Seite und nutzen dabei nur den Hemipenis der auf der zum Weibchen weisenden Seite liegt
  • Schildkröten, Brückenechsen und Krokodile kennen diese paarigen Begattungsorgane nicht.

Hemiptera

  • deutsche Bezeichnung: Schnabelkerfe
  • eine Ordnung von Tieren innerhalb der Insekten (Insecta)

herbivor

  • Pflanzen fressend

Herpetofauna

  • Als Herpetofauna wird die Gesamtheit aller in einer Region vorkommenden Amphibien- und Reptilienarten bezeichnet
  • abgeleitet aus dem griechischen herpein (kriechen)
  • aus dem Wort stammt auch der Begriff herpeton (Reptil)
  • ähnliche Begriffe:
    • Avifauna (Vögel)
    • Entomofauna (Insekten)
    • Ichthyofauna (Fische)
    • Malakofauna (Weichtiere)

Herpetologie

  • ist die Wissenschaft und Lehre von Amphibien und Reptilien
  • griechisch herpeton (kriechendes Tier) und lógos (Lehre)

Hexapoda

Hibernation

  • Winterruhe, Überwinterung

Holometabola

  • Holometabole Insekten durchlaufen eine Metamorphose vom Ei über die Larve zur Puppe und dann zum erwachsenen Tier (Imago), wobei die Larve oft nicht die geringste physische Ähnlichkeit mit dem adulten Tier hat, wie z.B. bei Schmetterlingen und Käfern.
  • siehe hierzu auch Hemimetabola
    Larve, Kokon & Käfer eines Rosenkäfers <em>(Pachnoda marginata)Larve, Kokon & Käfer eines Rosenkäfers
    (Pachnoda marginata)



Holotypus

  • beschreibt das einzelne Exemplar, das zur Beschreibung einer Art verwendet wurde. Weitere Exemplare, die dazu dienen die Stabilität bzw. Variation von Merkmalen zu dokumentieren, werden Paratypus genannt. Darüber hinaus werden Fundort (Terra typica), Aufbewahrungsort und -bezeichnung dokumentiert.
  • Beispiel:
    • Phelsuma modesta isakae (Glattbäuchiger Isaka-Taggecko) [MEIER 1993]
    • Belegexemplar: Museum Alexander König, Bonn
    • Holotypus: ZMFK 54981
    • Paratypen: ZMFK 54514-15, 55119-21
    • Terra typica: Isaka, Südost-Madagaskar

homoiotherm

  • bedeutet "gleichwarm" und beschreibt damit solche Tiere, die ihre Körpertemperatur selbst zu regulieren wissen und konstant halten können.
  • Bei Säugetieren und Vögeln geschieht das durch die unregelmäßigen Kontraktionen einzelner Muskelfasern (Mikrovibration) und ergänzend durch eine Wärme-Isolierung, z. B. durch Haare oder durch die in den Federn eingeschlossen Luft.

Hybride

  • Synonym: Bastard
  • Mischling aus der Kreuzung zweier unterschiedlicher Arten oder Unterarten. Sie sind in der Regel nicht fortpflanzungsfähig.
  • Bastard kommt aus dem altfranzösischen, Hybride aus dem lateinischen

Hydrozoa

Hygrometer

  • Luftfeuchtigkeitsmesser

hygrophil

  • feuchtigkeitsliebend
  • beschreibt die Vorliebe von Pflanzen oder Tieren für feuchte Standorte

Hymenoptera

  • deutsche Bezeichnung: Hautflügler
  • eine Ordnung von Tieren innerhalb der Insekten (Insecta)

hypergäisch



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