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Fachbegriffe aus der Tierwelt - M



Malacostraca

Malakofauna

  • Als Malakofauna wird die Gesamtheit aller in einer Region vorkommenden Weichtiere bezeichnet.
  • griechisch malakos (weich)
  • ähnliche Begriffe:
    • Avifauna (Vögel)
    • Entomofauna (Insekten)
    • Herpetofauna (Reptilien und Amphibien)
    • Ichthyofauna (Fische)

Malakologie

  • ist die Wissenschaft und Lehre der Weichtiere (Weichtierkunde)
  • griechisch malakos (weich) und lógos (Lehre)

Mammalia

  • deutsche Bezeichnung: Säugetiere
  • eine Klasse der Tiere innerhalb der Landwirbeltiere

Mammalogie

  • ist die Wissenschaft und Lehre von den Säugetieren (Säugetierkunde)

Mandibeln

  • Oberkiefer-Mundwerkzeuge bei Krebstieren, Tausendfüßern und Insekten (Diese Gruppen werden daher unter dem gemeinsamen Oberbegriff Mandibulata zusammengefasst)
  • Mandibeln dienen als Greifwerkzeug, zum Fangen der Beute und zum Zerkleinern der Nahrung

Mantodea

  • deutsche Bezeichnung: Fangschrecken
  • eine Ordnung von Tieren innerhalb der Insekten (Insecta)

Mantophasmatodea

Maxillen

  • Unterkiefer-Kopfextremitäten bei Krebstieren und Insekten
  • Bei den Insekten bilden die Maxillen die dritte und vierte Kopfextremität nach den Antennen und den Mandibeln

Mecoptera

  • deutsche Bezeichnung: Schnabelfliegen
  • eine Ordnung von Tieren innerhalb der Insekten (Insecta)

Megaloptera

  • deutsche Bezeichnung: Großflügler
  • eine Ordnung von Tieren innerhalb der Insekten (Insecta)

Metamorphose

  • griechisch metamórphosis (Umgestaltung, Verwandlung)
  • beschreibt die Umwandlung der Larvenform zum adulten Tier. Die Larve und das adulte Tiere haben oft nicht die geringste physische Ähnlichkeit.
    Larve, Kokon & Käfer eines Rosenkäfers <em>(Pachnoda marginata)</em>Larve, Kokon & Käfer eines
    Rosenkäfers (Pachnoda marginata)



Metazoa

Mimese

  • Mimese (griechisch für "Nachahmung") ist eine Form der Tarnung, die bewirkt, dass ein Lebewesen zwar wahrgenommen, aber für etwas Uninteressantes gehalten wird, z.B. für einen Stein, für einen Ast oder für ein Blatt. Die Fachbegriffe lauten:
    • Zoomimese: Nachahmung von tierischen Objekten
    • Phytomimese Nachahmung von Pflanzen oder Pflanzenteilen. Beispiele:
      • Spannerraupen, die das Aussehen von dünnen Zweigen imitieren
      • Stabschrecken ahmen dünne Äste nach
      • Wandelnde Blätter verhalten sich exakt wie die Blätter eines Baumes oder Strauches
        Wandelnde BlätterWandelnde Blätter
      • Bananenschnecken (Ariolimax columbianus) gleichen einer reifen Banane
    • Allomimese Nachahmung von unbelebten Gegenständen
      • "Lebende Steine", eine Pflanzengruppe, die Steinen ähnlich sieht
      • Die Raupe des Schmetterlings Papilio xuthus (Japanischer Schwalbenschwanz) ahmt in den ersten vier Entwicklungsstadien das Aussehen von Vogelkot nach. Erst im fünften und letzten Stadium nimmt sie das Aussehen eines grünen Blattes an.

Mimikry

  • bezeichnet die Nachahmung von gefährlichen, giftigen oder ungenießbaren Arten zum eigenen Vorteil
  • Ziel ist es, sich selbst zu tarnen und bewusst falsche Signale auszusenden.
  • Beispiel: Der Wespenbock (Plagionotus arcuatus) ist ein Käfer, sieht aber einer Wespe zum verwechseln ähnlich. Der Trick funktioniert: Wer Angst vor Wespen hat, hat somit auch Angst vor ihm und lässt ihn in Ruhe.

Mollusca

monogenerisch

  • In der Systematik ist damit der Umstand gemeint, dass eine Familie nur eine Gattung enthält.

monotypisch

  • In der Systematik wird eine Art als monotypisch bezeichnet, wenn sie die einzige Art innerhalb einer Gruppe darstellt, z. B. innerhalb einer Familie oder einer Gattung.

Morphologie

  • von griechisch morphé (Gestalt, Form) und lógos (Lehre)
  • beschreibt die Wissenschaft von der Gestaltung der Organismen

Mortalität

  • lat. mortalitas (das Sterben)
  • bedeutet "Sterblichkeit" oder "Sterberate" und beschreibt die Anzahl der Todesfälle einer Population in einem bestimmten Zeitraum

Mutation

  • lat. mutatio (Veränderung, Wechsel)
  • Durch eine Mutation wird die in der DNA gespeicherte Information verändert
  • Positiver Aspekt: Mutationen sind gemäß der Evolutionslehre mitverantwortlich für die Artenvielfalt und deren Anpassungsfähigkeit an ihre Umgebung.
  • Negativer Aspekt: Mutationen können zu Veränderungen im Stoffwechsel oder zu Fehlbildungen bzw. Fehlfunktionen führen.
  • Unterschieden werden
    • Gen-Mutationen: erbliche Veränderungen eines einzelnen Gens
    • Chromosomen-Mutationen: erbliche Veränderungen der Struktur einzelner Chromosomen
    • Genom-Mutationen: nicht erbliche Veränderungen bei denen Chromosomen oder Chromosomensätze vermehrt werden oder verloren gehen. Beispiel ist das Downsyndrom, bei dem das Chromosom 21 dreifach vorhanden ist.

Mykose

  • Infektionskrankheit, die durch einen Pilz verursacht wird

Myriapoda



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